Montag, 9. November 2009

Nationale Geotope der Schwäbischen Alb


Die Akademie der Geowissenschaften zu Hannover hat im Jahr 2006 aus 180 Vorschlägen 77 Geotope in Deutschland ausgewählt, die zukünftig das Prädikat Nationaler Geotop tragen dürfen. 

Elf dieser Nationalen Geotope befinden sich in Baden-Württemberg. Allein sieben Nationale Geotope befinden sich auf der Schwäbischen Alb. Sie wurden am 12. Mai 2006 als Nationale Geotope ausgezeichnet. Das zeigt die nationale Bedeutung der Schwäbischen Alb, was die Geologie und die Geotope betrifft.

Dies sind die Nationalen Geotope der Schwäbischen Alb:


Randecker Maar
Der größte von über 300 Explosionstrichtern des Urach-Kirchheimer Vulkanfelds, ein Zweidrittelskreis am Albtrauf mit einem Durchmesser von ca. 1 Kilometer, von der Erosion am Albtrauf bereits angeschnitten 


Naturschutzgebiet Randecker Maar mit Zipfelbachschlucht im Post vom 05.09.2009

Posidonienschiefer von Holzmaden
spektakuläre Fossilfunde, z.B. Fisch- und Flugsaurier in 180 Millionen Jahre altem Gestein des Schwarzen Jura

Oberes Donautal
Das eindrucksvollste Beispiel für den Durchbruch der Donau durch die Juratafel, der Donau wird durch flussgeschichtliche Prozesse immer mehr Wasser entzogen. 


Das Obere Donautal zwischen Tuttlingen und Sigmaringen gehört zu den Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über das Obere Donautal. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt. 


Blaubeurer Alb mit dem Blautopf
Bedeutende Karstquellen und andere Karsterscheinungen prägen diesen Teil der Schwäbischen Alb. 


Die Blaubeurer Alb mit dem Blautopf gehört zu den Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über die Blaubeurer Alb mit dem Blautopf. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt.  


Lonetal auf der Schwäbischen Alb
Einst ein bedeutendes Tal mit einem wasserreichen Fluss, heute liegt dieses Tal durch Jahrmillionen der Verkarstung und durch den Vorstoß des Rheinflusssystems teilweise trocken. 


Lonetopf in Lonsee Urspring im Post vom 01.10.2009
Haldenstein-Höhle bei Lonsee Urspring im Post vom 05.10.2009 
Fohlenhaus - Wahrzeichen des Lonetals im Post vom 16.06.2010
Sechs Höhlen der Schwäbischen Alb sollen für Unesco-Welterbetitel nominiert werden im Post vom 25.06.2015

Mössinger Bergrutsch am Hirschkopf
Das bedeutendste Beispiel für die rückschreitende Erosion des Albtraufs


Nördlinger Ries mit Steinheimer Becken
(Dieser Geotop erstreckt sich über Baden-Württemberg und Bayern und nur zum Teil über die Schwäbische Alb.)
Einer der besterhaltenen Meteorkrater der Erde.

Der Zentralhügel im Steinheimer Becken im Post vom 19.01.2011
Der Burgstall im Steinheimer Becken im Post vom 08.02.2011
Geologischer Lehrpfad Steinheim im Post vom 04.03.2011 
Regierungspräsidium Stuttgart will neues Naturschutzgebiet "Steinheimer Becken" ausweisen im Post vom 03.12.2013
Neue Broschüre zum Landschaftspflegeprojekt Württembergischer Riesrand im Post vom 15.06.2014

Blick von der Kante des Albtraufs beim Hirschkopf hinab auf die Abbruchstelle des Mössinger Bergrutsches 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen