Mittwoch, 12. Mai 2010

Das Unterbecken des Pumpspeicherwerks Glems

Seen sind auf der Schwäbischen Alb eine Seltenheit, bedingt durch das wasserdurchlässige Juragestein. Von den wenigen Seen, die es dennoch gibt, ist die Mehrzahl vom Menschen angelegt. So auch das Unterbecken des Pumpspeicherwerks Glems bei Metzingen.

Eine Umrundung des Unterbeckens des Pumpspeicherwerks Glems bietet jedoch überraschend viel Naturgenuss und ist auf dem ausgeschilderten Stausee-Rundweg nicht zu verfehlen. Im Verlauf des Rundwegs kommt man an verschiedenen Informationstafeln vorbei, die Daten und Fakten zum Pumpspeicherwerk bieten. Einige dieser Zahlen sind nachfolgend genannt.

Die Landesstraße L380 a von Metzingen-Neuhausen nach Eningen unter Achalm führt in der Nähe des Unterbeckens des Pumpspeicherwerks Glems vorbei. Oberhalb des Beckens befinden sich Parkplätze neben der Straße. Von dort ist der Weg zum Becken ausgeschildert. Das Unterbecken kann man auch auf Fußwegen von Neuhausen oder Metzingen her erreichen. Die Umrundung des Unterbeckens ist ca. 2 Kilometer lang und verläuft auf asphaltierten bzw. gekiesten Wegen. 

Vom Parkplatz oberhalb des Unterbeckens des Pumpspeicherwerks Glems wird man zielsicher zum Stausee und zum Stausee-Rundweg geführt.
 
Schilder kennzeichnen zuverlässig die Wegrichtung des Stausee-Rundwegs.


Das Pumpspeicherwerk Glems wurde in den Jahren von 1962 bis 1964 errichtet. Das Unterbecken befindet sich am Rand des Landschaftsschutzgebiets Reutlinger und Uracher Alb.

Ist das Unterbecken voll, bedeckt das Wasser eine Fläche von 14 Hektar. Für den im Hintergrund sichtbaren Damm wurden 100.000 m³ Lehm, 135.000 m³ Basalttuff und 75.000 m³ Steinmaterial verbaut.



Das Unterbecken kann Schwankungen des Seespiegels von 7,70 Metern aufweisen. Der gesamte Wasserinhalt bei Vollstau ist 1.200.000 m³.



Dies ist eine Fischtreppe zwischen dem Unterbecken des Pumpspeicherwerks Glems und einem Vorbecken. Gemäß der Informationstafel springen die Forellen die einzelnen Stufen der Treppe hinauf.



Hier blickt man vom Unterbecken des Pumpspeicherwerks Glems hinauf in Richtung Oberbecken, das sich auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb befindet. Am hinteren Ende des Unterbeckens ist das Krafthaus. Dort treibt das über eine 1415 m lange Triebwasserleitung vom Oberbecken kommende Wasser die Turbinen an.



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