Donnerstag, 9. September 2010

Fürstliche Anlagen Inzigkofen (Teil 2)


Die fürstlichen Anlagen Inzigkofen im Oberen Donautal bei Sigmaringen sind überraschend groß. Einfach so im Vorbeigehen kann man nicht alles sehen. Und deshalb gibt es in diesem Blog auch zwei Posts über diesen Landschaftspark in der Nähe von Sigmaringen. Dabei ist der auf der orographisch linken Seite der Donau gelegene kleinere Teil der Anlagen noch gar nicht enthalten.

Im vorausgegangenen Post in diesem Blog sind wir bereits im östlichen Teil des Landschaftsparks gewesen. Im westlichen Teil des Landschaftsparks fällt das Gelände an einem Prallhang steil zur Donau ab. Während der Eiszeiten floss die Donau noch wesentlich höher am Hang als heute. Aus dieser Zeit stammen die Inzighofer Felsengrotten. Hier ist die Donau früher an die Felsen geprallt und hat wunderschöne große Grotten ausgewaschen. Eine zum Teil künstliche Steiganlage führt an den Grotten vorbei. Die Grotten erreichen Größen bis zu 17 m Länge, 10 m Höhe und 11 m Breite.

Den westlichen Teil der Fürstlichen Anlagen Inzigkofen kann man von ober her, von Inzigkofen, und von unten her, vom Donautal aus erreichen.

Im Donautal parkt man auf einem ausgeschilderten Parkplatz unmittelbar östlich des Bahnhofs Inzigkofen an der L 277. Von dort sind die Inzigkofer Grotten ausgeschildert. Man folgt dem Donau-Zollernalb-Weg. 

Von Inzigkofen geht man am ehemaligen Kloster vorbei und kommt dann ebenfalls auf den Donau-Zollernalb-Weg. Er führt nach Westen zum Aussichtspunkt Känzele und dann hinab zu den Grotten. 

Es gibt mehr als einen Weg durch das Gelände bei den Grotten. Für eine ausführliche Besichtigung muss man somit verschiedene Wege ausprobieren.

Das Obere Donautal gehört zu den Nationalen Geotopen Deutschlands. Hier gibt es eine Übersicht über die Nationalen Geotope der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen dieser Nationalen Geotope befassen, verlinkt. 

Das Obere Donautal zwischen Tuttlingen und Sigmaringen gehört zu den Top-Regionen der Schwäbische Alb. Hier gibt es eine Übersicht über das Obere Donautal. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt.  

Blick vom Aussichtspunkt Känzele auf eine Schleife der Donau, die sogenannte Degernau. Die Donau fließt von hinten nach links im Bild und dann unten außerhalb des Bilds wieder von links nach rechts. Der Donauprallhang befindet sich zwischen dem Aussichtspunkt und dem Talboden. Die Westexponiertheit des Aussichtspunkts ermöglicht das Beobachten schöner Sonnenuntergänge - ein bei der Anlage des Landschaftsparks durchaus gewollter Effekt.
Der Weg zwischen dem Aussichtspunkt Känzele und dem Talboden führt durch ein Felsentor hindurch.
Die hier vorkommenden Felsen bestehen aus Massenkalken des Obersten Oberjura.
Über Treppen und mit Sicherungen geht es auf und ab am Fuß der Grotten entlang.
Teilweise ist das Gelände so steil, dass nur künstlich angelegte Steiganlagen weiterführen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen