Freitag, 26. Februar 2010

Aussicht von der Burgruine Hohenneuffen


Die Burgruine Hohenneuffen gehört zu den größten Burgruinen des Landes Baden-Württemberg. Ihre Gründung datiert in den Zeitraum von 1100 bis 1120. 

Gegen 1534-1553 wurde der Hohenneuffen zu einer der sieben sogenannten Landesfestungen ausgebaut. Die anderen sechs Landesfestungen waren Hohenasperg, Hohentwiel, Hohentübingen, Hohenurach, Kirchheim/Teck und Schorndorf. In der jüngeren Geschichte ist das Jahr 1948 erwähnenswert. In diesem Jahr berieten die Ministerpräsidenten von Südbaden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern auf der Burgruine Hohenneuffen über einen Zusammenschluss der drei Länder zum Südweststaat Baden-Württemberg.

In topographischer Hinsicht befindet sich die Burgruine Hohenneuffen auf einem sogenannten Ausliegerberg. Das sind Berge, die dem Albtrauf vorgesetzt sind, die jedoch mit der Albhochfläche nach wie vor verbunden sind. 

Sonntag, 21. Februar 2010

Die naturräumliche Gliederung der Schwäbischen Alb


Die Schwäbische Alb ist ja bekanntlich ein recht großes Mittelgebirge mit einer Länge von über 200 Kilometer und einer Breite von 40 - 60 Kilometer. Da ist es sicher hilfreich, wenn man dieses große Gebiet unterteilen kann. Eine Möglichkeit der Unterteilung sind die naturräumlichen Gliederungen

Informationen hierzu gibt es auf der Internetseite des Bundesamts für Naturschutz. Dort wird ganz Deutschland nach verschiedenen Kriterien untergliedert. Dies will ich hier einmal für die Schwäbische Alb nachvollziehen.

Ein Kriterium sind die Großlandschaften. Deutschland wird in fünf Großlandschaften untergliedert. Die Schwäbische Alb gehört zur Großlandschaft "Südwestdeutsches Mittelgebirgs-/ Stufenland".

Ein weiteres Kriterium sind die Naturräume. Die Schwäbische Alb in ihrer Gesamtheit stellt einen Naturraum dar.

Weitere Kriterien sind die Obereinheiten sowie die Haupteinheiten. Bei den Obereinheiten stellt die Schwäbische Alb ebenfalls eine Einheit dar. Die Haupteinheiten sind den Obereinheiten untergeordnet und gliedern ein Gebiet noch feiner auf. Insgesamt gibt es neun Haupteinheiten auf der Schwäbischen Alb. Nachfolgend sind die Haupteinheiten von Südwesten nach Nordosten aufgezählt:

Freitag, 19. Februar 2010

Wasserfall "Dragonersprung" in Pfullingen


Mitten im bebauten Bereich von Pfullingen stürzt die Echaz über eine ca. 2 Meter hohe Gefällstufe, Dragonersprung genannt. 

Der Echaz-Uferweg, der seit einigen Jahren die Echaz durch ganz Pfullingen hindurch begleitet, führt auch am Wasserfall Dragonersprung vorbei. Der Wasserfall befindet sich nördlich der Innenstadt im Bereich zwischen der Brücke im Verlauf der Bismarckstraße (im Süden) und der Brücke der L382 Römerstraße (im Norden).

Um zum Wasserfall zu gelangen, könnte zum Beispiel die Kreisverkehrsanlage Römer-/ Bismarckstraße ein Ausgangspunkt sein. Von dort folgt man der Bismarckstraße und überquert die Echaz. Unmittelbar dahinter zweigt nach links eine Anliegerstraße ab, die Schlayerstraße, der man wenige Meter folgt. Dann biegt erneut nach links der Echaz-Uferweg ab. Nach einer Kurve der Echaz gelangt man zum Wasserfall. Der Wasserfall ist als Naturdenkmal ausgewiesen und zugleich ein Geotop. Vom Uferweg aus kann man den Wasserfall nur eingeschränkt sehen. Eine tolle Sicht auf den Fall hat man von den großen Steinen der Uferbefestigung aus, zu denen man über eine Grasböschung hinabsteigen kann. Ich muss davon hier jedoch abraten, denn das Ganze ist eine rutschige und teilweise gefährliche Angelegenheit.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Nach Gruorn auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen



Das Dorf Gruorn musste in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts einer Vergrößerung des Truppenübungsplatzes Münsingen weichen, die 665 Einwohner wurden umgesiedelt. Nach der Schließung des Truppenübungsplatzes und der Öffnung von insgesamt 13 Wegen ist die Dorfstätte nun aus verschiedenen Richtungen wieder zugänglich.

Die kürzeste Gehstrecke ist im Verlauf des Wegs Nr. 5 vom Parkplatz Trailfinger Säge aus zurückzulegen. Die einfache Entfernung beträgt 1,8 Kilometer. Der Weg ist durchgehend asphaltiert bzw. betoniert und mit den gelben Rauten sowie den gelben Pfosten bezeichnet. Das Verlassen der gekennzeichneten Wege auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen ist verboten.

Montag, 15. Februar 2010

Aussichtstürme der Schwäbischen Alb


Die Mehrzahl der Aussichtstürme auf der Schwäbischen Alb befindet sich im Besitz des Schwäbischen Albvereins. Darüber hinaus gibt es weitere Aussichtstürme, z.B. Türme von Burgen. 

Nachfolgend sind die auf der Schwäbischen Alb sich befindenden Aussichtstürme aufgelistet. Auch einige Aussichtstürme nördlich und südlich der Schwäbischen Alb, von denen man einen Blick auf den Nordabfall bzw. die Südabdachung der Schwäbischen Alb hat, sind aufgelistet.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Aussichtstürmen befassen, verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Freitag, 12. Februar 2010

Mündung der Lenninger Lauter in den Neckar bei Wendlingen



Es gibt auffallend viele Flüsse auf der Schwäbischen Alb, die den Namen Lauter tragen. Zur Unterscheidung tragen diese Flüsse vielfach einen zusätzlichen Namen. Auch der Fluss, der das Lenninger Tal entwässert, heißt Lauter, die Lenninger Lauter. Die Lenninger Lauter mündet bei Wendlingen in den Neckar.

Unmittelbar bei der Mündung der Lenninger Lauter in den Neckar wird das Regierungspräsidium Stuttgart in der Lauter eine Sohlschwelle beseitigen lassen. Der Beginn der Arbeiten war für den 8. Februar 2010 angekündigt. Der strenge Winter hat den Baubeginn jedoch etwas verschoben. Die Maßnahme mit Kosten von 50.000 Euro soll innerhalb von zwei Wochen abgeschlossen sein.

Montag, 8. Februar 2010

Vergrößerter Bannwald Untereck im Zollernalbkreis ausgewiesen

Ende Januar 2010 hat der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Tübingen den vergrößerten Bannwald Untereck auf der Zollernalb formell ausgewiesen.

Der Bannwald Untereck hat nun eine Fläche von 86 Hektar. Er befindet sich auf der Südwestalb im Zollernalbkreis im Gebiet der Stadt Albstadt westlich von Albstadt-Laufen. Die nun erfolgte Vergrößerung des Bannwalds Untereck ist gleichzeitig dessen erstmalige gesetzliche Unterschutzstellung. Denn die bisher erfolgten Ausweisungen im Jahr 1924 sowie im Jahr 1970 waren lediglich Erklärungen der Forstbehörde, die nur für die Verwaltung selbstverpflichtend waren. Nun erfolgte die Ausweisung des Bannwalds im Rahmen des Landeswaldgesetzes von Baden-Württemberg. Damit hat der Bannwald ab jetzt denselben Rechtsstatus wie ein Naturschutzgebiet.