Freitag, 17. Juni 2011

Aussicht vom Schloss Lichtenstein auf das Echaztal


Das Schloss Lichtenstein befindet sich in einer exponierten Lage direkt am Albtrauf über dem hintersten Echaztal. Südlich des Schlosses führt ein Weg direkt am Albtrauf entlang und gibt immer wieder Blicke auf das Echaztal und seine Bergumrahung frei.

Das Schloss Lichtenstein ist auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Burg erst in den Jahren 1840 bis 1842 erbaut worden. Anregung dazu gab der Roman "Lichtenstein" von Wilhelm Hauff. Der schwäbische Dichter erzählt hierin von Herzog Ulrich von Württemberg, der sich auf einer Flucht in der Burg Lichtenstein verstecken musste. Die Erbauung des heutigen Schlosses Lichtenstein fällt in die Zeit der Romantik. Dies äußert sich nicht nur in der Gestalt des Schlosses, sondern auch in seiner Lage unmittelbar auf einem steil abfallenden Felsen über dem Echaztal.

Schloss Lichtenstein selbst kann man auf einer der regelmäßig stattfindenden öffentlichen Führungen besichtigen. Das Schloss ist auf einer Straße erreichbar. Von der B312 Reutlingen - Zwiefalten biegt man von Reutlingen kommend nach dem Erreichen der Albhochfläche bei der Kreisverkehrsanlage nach rechts ab auf die L 230 in Richtung Genkingen. Nach kurzer Zeit biegt man erneut rechts ab auf die Zufahrtsstraße zum Schloss Lichtenstein.


Am Albtrauf südlich von Schloss Lichtenstein führt ein Wanderweg vorbei. Hier verlaufen der Schwäbische Alb-Nordrandweg (HW 1) sowie der Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg (HW 5). Von der Bushaltestelle Lichtenstein an der B312 folgt man der Markierung dieser beiden Wanderwege zum Schloss Lichtenstein (ca. 2,5 Kilometer).   

Das Echaztal mit Schloss Lichtenstein ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über das Echaztal mit Schloss Lichtenstein. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt.


Schloss Lichtenstein, von der Hochfläche der Schwäbischen Alb aus gesehen. Hier ahnt man nicht, wie steil das Gelände auf der gegenüberliegenden Schlossseite abfällt.
Auf einem dem Albtrauf vorgelagerten Felsen befindet sich südlich des Schloss Lichtenstein ein Denkmal für den Dichter Wilhelm Hauff.
Ebenfalls am Albtrauf südlich von Schloss Lichtenstein steht eine geologische Pyramide. Sie veranschaulicht die verschiedenen Gesteine der Schwäbischen Alb. Gemäß einer Tafel ließ Wilhelm Herzog von Urach, Graf von Württemberg, die Pyramide in den Jahren 1902 - 1903 errichten.  
Blick vom Albtrauf bei Schloss Lichtenstein in Richtung Norden über das Echaztal hinweg. Unten rechts im Bild befindet sich der Lichtensteiner Teilort Honau, dahinter der Teilort Unterhausen. Hinter Unterhausen wird das Echaztal scheinbar vom Urselberg abgeriegelt. Über dem Urselberg sieht man noch die Spitze der Achalm, eines Zeugenbergs bei Reutlingen.
Blick vom Albtrauf bei Schloss Lichtenstein über das oberste Echaztal hinweg auf den Traifelberg mit seinen zahlreichen Massenkalkfelsen. 

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