Mittwoch, 2. November 2011

Baßgeige mit Brucker Fels und Beurener Fels


Die Baßgeige zwischen dem Lenninger Tal im Osten und dem Tal von Beuren im Westen ist ein besonders markanter Teil des Albtraufs. Die beiden Enden der Baßgeige sind der Brucker Fels und der Beurener Fels.

Nach Norden hin zeigt sich die Bassgeige als ein gleichmäßiger, geschwungener, hoher Teil der Schwäbischen Alb. Ihren Namen leitet die Bassgeige von ihrer Grundrissform ab. Wenn man von oben auf diesen Teil des Albtraufs blickt, wird man an das Musikinstrument erinnert.

Die Baßgeige ist der nördlichste Teil der Erckenbrechtsweiler Berghalbinsel. So nennt man die Albhochfläche zwischen dem Lenninger Tal und dem Ermstal. Wegen eines geologischen Grabenbruchs (übrigens die südöstliche Fortsetzung des bekannten Fildergrabens) ist die Hochfläche der Erkenbrechtsweiler Berghalbinsel um ca. 100 Höhenmeter gegenüber den östlich und westlich anschließenden Teilen der Albhochfläche abgesackt.

Viel bekannter als die Baßgeige ingesamt sind die beiden Eckpfeiler im Osten und Westen, der Brucker Fels und der Beurener Fels. Von diesen Punkten aus bietet sich ein umwerfender Blick auf die nähere und weitere Umgebung. Auf einer kleinen Rundwanderung ab/bis Parkplatz Baßgeige kann man die beiden Aussichtspunkte besuchen.


Ausgangspunkt für die kleine Wanderung rund um die Baßsgeige ist der Wanderparkplatz Baßgeige. Er befindet sich dort, wo die Kreisstraße K 1262 von Beuren nach Erkenbrechtsweiler (Weiler Steige) die Albhochfläche erreicht. 

Vom Wanderparkplatz geht man zunächst in Richtung Nordosten zum Brucker Fels. Dann folgt man dem Albtrauf in Richtung Westen und erreicht den Beurener Fels. Schließlich geht man vom Beurener Fels in Richtung Südosten zurück zum Wanderparkplatz. Die Rundwanderung ist ca. 5,2 Kilometer lang.

Das Lenninger Tal mit der Burg Teck ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über das Lenninger Tal mit der Burg Teck. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit diesem Gebiet befassen, verlinkt.

Wiesen und Wald im Herbst auf der Albhochfläche am südlichen Rand der Baßgeige
Prächtiger Herbstwald auf der Albhochfläche der Baßgeige
Blick vom Ostrand der Baßgeige beim Brucker Fels über das Lenninger Tal hinweg nach Osten: am linken Bildrand hinter den Ästen sieht man den Gelben Fels, nach links außerhalb des Bilds geht es weiter zur Burg Teck. Vom Gelben Fels senkt sich der Bergkamm nach rechts hinab zum Sattelbogen. Über diesen Bergsattel ist der Ausliegerberg der Teck mit der Albhochfläche verbunden. Unmittelbar vor dem Sattelbogen erhebt sich der bewaldete Bergkegel des Bühl, rechts sieht man einige Häuser von Unterlenningen. Links hinter dem Sattelbogen sieht man den Breitenstein, einen markanten Punkt im Albtrauf. 
Blick vom Brucker Fels über das Lenninger Tal hinweg auf den Teckberg mit der Burg Teck links und dem Gelben Fels rechts 
Blick vom Brucker Fels in Richtung Westen auf die geschwungenen Formen des Albtraufs bei der Baßgeige
Gräben auf der Albhochfläche beim Brucker Fels
Blick vom Beurener Fels hinab in Richtung Norden: unten sieht man die Gebäude des Freilichtmuseums Beuren, in der linken Bildhälfte erheben sich die beiden Kuppen des Spitzbergs und des Engelbergs. Dies sind zwei ehemalige Vulkanschlote.
Blick vom Beurener Fels in Richtung Westen: unten sieht man den Kurort Beuren, links oberhalb von Beuren thront die Burgruine Hohenneuffen.

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