Samstag, 10. Dezember 2011

Neues Infofaltblatt zum Naturschutzgebiet "Nordalbhänge"

Das Regierungspräsidium Stuttgart hat im September 2011 ein Faltblatt zum Naturschutzgebiet Nordalbhänge herausgegeben. Bei den Nordalbhängen handelt es sich nicht etwa um die Hänge der nördlichen Schwäbischen Alb. Vielmehr trägt ein Ausliegerberg der Filsalb bei Deggingen im Oberen Filstal den Namen Nordalb.

Das 95 Hektar große Naturschutzgebiet Nordalbhänge wurde im Jahr 1983 ausgewiesen. Das Gebiet umfasst einen Teil des Südhangs des Ausliegerbergs Nordalb. Dort finden sich Magerwiesen, Wacholderheiden, Buchenwälder und die typischen Weißjurafelsen der Schwäbischen Alb.

Nirgendwo sonst als auf der Filsalb ist die Hochfläche der Schwäbischen Alb so zerschnitten und in einzelne Plateauberge aufgeteilt. Das hat seine Ursache darin, dass die Fils als Zufluss des rheinischen Systems die Filsalb gleich auf zwei Seiten in die Zange nimmt. Das Filstal befindet sich sowohl im Norden der Filsalb (Bereich zwischen Göppingen und Geislingen) als auch im Süden der Filsalb (Bereich zwischen Geislingen und Wiesensteig). Alle anderen Bereiche der Hochfläche der Schwäbischen Alb sind dadurch gekennzeichnet, dass das rheinische Entwässerungssystem nur von einer Seite aus angreift, während auf der anderen Seite das hochgelegene und deshalb nur wenig aggressive Donau-System entwässert.

Das neue Faltblatt informiert über die Tier- und Pflanzenarten des Gebiets. Auch eine Karte mit den zugelassenen Wegen ist vorhanden. Zu haben ist das Faltblatt bei der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (www.lubw.de).

Das Obere Filstal ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über das Obere Filstal. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt.    

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