Mittwoch, 30. März 2011

Rundwanderweg "Wasserfälle" bei Burladingen-Salmendingen


Viele Orte auf der Schwäbischen Alb haben Rundwanderwege eingerichtet, so auch der Burladinger Teilort Salmendingen. Rund um Salmendingen wurden vier Rundwanderwege ausgeschildert. In Bezug auf die Beschilderung und auf die Information für die Besucher gehören die Rundwanderwege bei Salmendingen sicher zur ersten Liga der Rundwanderwege auf der Schwäbischen Alb. In diesem Post geht es um den Rundwanderweg Wasserfälle

Der Rundwanderweg "Wasserfälle" beschreibt einen 5,6 Kilometer langen Rundkurs nordöstlich von Salmendingen. Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz Geißhalde. Dieser Wanderparkplatz befindet sich unmittelbar südlich der Kreisstraße K 7161, die Salmendingen mit Ringingen verbindet. Der Parkplatz befindet sich ca. 1,1 Straßenkilometer westlich des Ortskerns von Salmendingen. 

Dienstag, 22. März 2011

Das Mordloch - eine der längsten Höhlen der Schwäbischen Alb


Etwas enttäuscht ist man vielleicht, wenn man vor dem Mordloch im Roggental steht. Nichts deutet darauf hin, dass man sich hier am Eingang einer der längsten und interessantesten Höhlen der Schwäbischen Alb befindet. Es ist für normal Sterbliche nicht einmal möglich, einige Meter in die Höhle hineinzugehen.

Auch für geübte Höhlenforscher hält die Höhle Gefahren bereit. Einen festen Platz in der Geschichte der Höhlen der Schwäbischen Alb nimmt die große Rettungsaktion im Jahr 1977 ein, bei der vier in der Höhle wegen starker Regenfälle eingeschlossene Höhlenbegeher aus der Höhle geholt werden mussten. Vor allem durch diese dramatische Rettungsaktion wurde das Mordloch auch überregional bekannt. Ihren Namen erhielt die Höhle von einer Sage. Danach sollen Wilderer den Eybacher Schlossförster ermordet und in der Höhle versteckt haben.

Das Mordloch gilt als die zweitlängste Höhle der Schwäbischen Alb. Es ist eine aktive Klufthöhle. Ihre erforschte Länge beträgt zur Zeit 4.382 Meter. Die längste Höhle der Schwäbischen Alb ist die Wulfbachquellhöhle im Oberen Donautal.

Donnerstag, 17. März 2011

Burgruine Hohenmelchingen im obersten Laucherttal


Die Burgruine Hohenmelchingen bei Burladingen-Melchingen im obersten Laucherttal gehört zu den größeren Burgruinen der Schwäbischen Alb. Hohenmelchingen befindet sich ca. einen Kilometer ostsüdöstlich über dem Ortskern von Melchingen an der Kante des östlichen Berghanges des Laucherttals. Die Burgruine ist vollständig von Wald umgeben. 

Die Burganlage besteht aus mehreren Teilen. Am besten erhalten ist das sogenannte Vorderhaus. Dort sind die Mauern bis zum dritten Stockwerk noch vorhanden. Ebenfalls gut erhalten sind die Grundmauern des Hinterhauses und des Badstubenhauses. Gut sichtbar ist auch die westliche (talseitige) Umfassungsmauer.

Man unterscheidet die sogenannte alte und die neue Burg. Von der alten Burg sind nur noch die Grundrisse des Bergfrieds und des Wohnbaus vorhanden. Alle anderen noch vorhandenen Teile gehören zur neuen Burg.

Freitag, 4. März 2011

Geologischer Lehrpfad Steinheim


Hervorragend ausgeschildert und mit großformatigen Informationstafeln versehen: So führt der Geologische Lehrpfad Steinheim auf 6 Kilometern Länge durch einen Teil des Steinheimer Beckens auf der Ostalb. 

Inhalt des Lehrpfads sind die Auswirkungen des Meteoriteneinschlags im Steinheimer Becken sowie die Hinterlassenschaften des Sees, der sich nach dem Meteoriteneinschlag für die Dauer von einigen Millionen Jahren gebildet hat.

Der Geologische Lehrpfad Steinheim verläuft zum größeren Teil auf Feld- und Gehwegen. Teilweise gibt es jedoch auch Pfade, die steil sein können. Unterwegs gibt es 12 Informationstafeln zu den folgenden Themen: Burgstall - Innenaufbau der Kraterzone, Burgstall, Hohe Beet - Alter Talboden, Knill-Südhang Kraterwand, Knill-Wäldchen, Im Ried, Klosterberg - Der Zentralhügel, Steinhirt - Algenriffe, Lettenhülbe, Sammelstelle, Gemeindesandgrube, Bohrung im Ried. 


Der Geologische Lehrpfad Steinheim führt auch über den Zentralhügel (siehe im Post vom 19.01.11) sowie über den Burgstall (siehe im Post vom 08.02.11).

Dienstag, 1. März 2011

Aussicht vom Kornbühl bei Burladingen-Salmendingen


Bereits im Post vom 13.02.2011 in diesem Blog war der Kornbühl mit der Salmendinger Kapelle das Thema. Dieser kegelförmige Berg ist der Hochfläche der Schwäbischen Alb aufgesetzt. 

Das führt zu einer Aussicht, die für die Schwäbische Alb etwas ungewöhnlich, gleichwohl jedoch sehr faszinierend ist. Neben der näheren Umgebung sieht man bei klarem Wetter bis zum Schwarzwald und zu den Alpen.

Unmittelbar südlich des Kornbühl befindet sich ein Wanderparkplatz. Der Parkplatz ist von Salmendingen bzw. von Burladingen aus über die K 7161 zu erreichen.

Die Bilder der Aussicht vom Kornberg: