Donnerstag, 28. Juli 2011
Höhle Goldloch bei Lichtenstein
Auf der Schwäbischen Alb gibt es hunderte von Höhlen. Einige Höhlen wurden als Schauhöhlen ausgebaut. Die Mehrzahl der Höhlen ist jedoch nicht erschlossen.
Zu den kleinen, unbekannten und unerschlossenen Höhlen der Schwäbischen Alb gehört das Goldloch. Diese Höhle befindet sich direkt am Albtrauf in einem Seitental des Echaztals. In der Luftlinie gesehen befindet sich das Goldloch etwa auf halber Strecke zwischen der Nebelhöhle (einer berühmten Schauhöhle) und Lichtenstein-Honau. Die Höhle Goldloch ist nicht zu verwechseln mit der viel bekannteren Quelle Goldloch bei Lenningen-Schlattstall.
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Landkreis Reutlingen
Dienstag, 19. Juli 2011
Aussicht von der Limburg bei Weilheim an der Teck
Der wunderschöne Bergkegel der Limburg ist der Schwäbischen Alb vorgelagert. Und doch ist die 598 m ü NN hohe Limburg kein Zeugenberg wie etwa die Achalm bei Reutlingen oder der Zollerberg bei Hechingen. Die Limburg ist ein Teil des sogenannten Schwäbischen Vulkans.
Während der Tertiärzeit drang Lava im Gebiet um das heutige Bad Urach und das heutige Kirchheim / Teck an über dreihundert Stellen aus dem Erdinneren nach oben. Allerdings erreichte die Lava kaum die damalige Erdoberfläche. Das geförderte Material erstarrte bereits in den Förderschloten. Erst in den folgenden Jahrmillionen wurden die Schlotfüllungen durch die Abtragung der umgebenden Juragesteine teilweise freigelegt.
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Landkreis Esslingen
Freitag, 15. Juli 2011
Kalktufflandschaft Wiesaztal bei Reutlingen-Gönningen
Kalktuff ist an vielen Stellen der Schwäbischen Alb vorhanden. Dieses Gestein - vom Verband Deutscher Geowissenschaftler zum Gestein des Jahres 2011 erklärt - entsteht dann, wenn das im Kalkstein versickerte Wasser wieder an die Oberfläche tritt. Dann wird unter tatkräftiger Mithilfe bestimmter Pflanzen der gelöste Kalk ausgeschieden. Mit der Zeit können sich so meterdicke Lagen von Kalktuff bilden.
Kalktuff war im 19. und teilweise im 20. Jahrhundert ein beliebter Baustoff. Nicht wenige Gebäude, darunter große Kirchen, wurden aus Kalktuff gebaut. Dies führte dazu, dass der Kalktuff an vielen Stellen der Schwäbischen Alb ganz oder teilweise abgebaut worden ist. Eine dieser Stellen ist das oberste Wiesaztal bei Reutlingen-Gönningen. Dort wurde von 1912 bis 1975 Kalktuff abgebaut. Nach der Einstellung des Abbaus kaufte die Stadt Reutlingen das Gelände. Darauf wurde das Gelände vom städtischen Forstamt rekultiviert.
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Wege
Montag, 11. Juli 2011
Teufelsküche bei Böhmenkirch
Zwischen Geislingen an der Steige und Böhmenkirch erstreckt sich das Talsystem des Eybtals und des Roggentals. Fast das gesamte Talsystem ist heute als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Das im Jahr 1995 ausgewiesene, 1.331 Hektar große Naturschutzgebiet "Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtales" ist zur Zeit das größte Naturschutzgebiet im Regierungsbezirk Stuttgart.
Vor dem Jahr 1995 gab es im Bereich des heutigen 1.331 Hektar großen Naturschutzgebiets bereits drei kleinere Naturschutzgebiete, die dann im größeren Naturschutzgebiet aufgegangen sind. Dies waren die Naturschutzgebiete Teufelsküche, Magentäle und Felsental.
Das Naturschutzgebiet Teufelsküche wurde im Jahr 1981 ausgewiesen und hatte eine Größe von 6,7 Hektar. Und um dieses Gebiet geht es im heutigen Post. Die Teufelsküche ist ein kleines Seitental des obersten Roggentals ca. 1 Kilometer südlich vom Böhmenkircher Ortsteil Treffelhausen.
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Schutzgebiete
Dienstag, 5. Juli 2011
Biosphärengebiet Schwäbische Alb Kandidat für schönstes Naturwunder Deutschlands
Die Heinz Sielmann Stiftung sucht in diesem Jahr bereits zum dritten Mal das schönste Naturwunder Deutschlands. Konkret geht es diesmal um die beeindruckendste deutsche Wasserlandschaft.
24 Wasserlandschaften sind zur Auswahl vorgegeben. Darunter befindet sich auch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Die Heinz Sielmann Stiftung bezeichnet das Gebiet als Biosphärenreservat. Dies ist zwar der international übliche Begriff für diese Schutzgebietskategorie. Jedoch ist in Baden-Württemberg per Gesetz der Begriff Biosphärengebiet festgelegt worden.
24 Wasserlandschaften sind zur Auswahl vorgegeben. Darunter befindet sich auch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Die Heinz Sielmann Stiftung bezeichnet das Gebiet als Biosphärenreservat. Dies ist zwar der international übliche Begriff für diese Schutzgebietskategorie. Jedoch ist in Baden-Württemberg per Gesetz der Begriff Biosphärengebiet festgelegt worden.
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Samstag, 2. Juli 2011
Schmiechquelle bei Schelklingen-Gundershofen
Der 25 Kilometer lange Fluss Schmiech befindet sich auf der Südseite, der Donauseite der Schwäbischen Alb. Die Schmiech entspringt beim Weiler Springen, der zum Schelklinger Ortsteil Gundershofen gehört. Zunächst fließt die Schmiech in einem tief in die Hochfläche der Schwäbischen Alb eingeschnittenen Tal nach Osten. Bei Schelklingen biegt sie abrupt nach Süden ab und folgt einem Tal, das früher einmal von der Urdonau durchflossen wurde. Zuletzt fließt die Schmiech durch die Stadt Ehingen (Donau) und mündet südlich der Stadt in die Donau.
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