Freitag, 9. März 2012

Aussicht vom Hörnle in den Balinger Bergen

Das 956 m ü NN hohe Hörnle bildet den östlichen Eckpunkt der Balinger Berge. Es ragt in der Höhe nicht besonders über die Traufkante hinaus. Das Hörnle bildet jedoch einen markanten Bergsporn vom Albtrauf in Richtung Norden.
 
Südlich und westlich von Balingen erreicht der Albtrauf seine höchsten Höhen. Werbewirksam hat man den Teil des Albtraufs vom Hörnle bis zum Plettenberg (vom Austritt des Eyachtals bis zum Austritt des Schlichemtals aus der Tafel der Alb) auch Balinger Berge genannt.

Wegen des Bewuchses auf dem Gipfel des Hörnle hat man von diesem Berg keine 360-Grad-Rundsicht. Von verschiedenen Punkten am Gipfel kann man vor allem die Traufseite der Schwäbischen Alb östlich des Hörnle um das Eyachtal herum sehen. Und bei klarer Sicht sieht man im Süden die Kette der Alpen.


Wie kommt man hin?
Zwei Weitwanderwege führen am Gipfel des Hörnle vorbei, der Schwäbische Alb-Nordrandweg und der Donau-Zollernalb-Weg. Der bequemste Zugang erfolgt von Westen her, vom Lochenpass. Am Lochenpass (Landesstraße 440 Balingen-Beuron) befindet sich ein Großparkplatz. Auch eine Bushaltestelle befindet sich dort. Vom Lochenpass folgt man der Beschilderung des Schwäbische Alb-Nordrandwegs oder des Donau-Zollernalbwegs. Die Entfernung vom Lochenpass zum Hörnle ist 2,5 Kilometer, der zu bewältigende Höhenunterschied ist ca. 80 Meter.   

Mehrere Bänke, Wandertafeln und eine unter Schutz stehende, mit Bäumen durchsetzte Wiese: so präsentiert sich der Gipfel des Hörnle.

Blick vom Hörnle in Richtung Ostsüdosten über die steile Traufkante hinweg in das oberste Eyachtal und auf den Bergsattel mit der europäischen Wasserscheide Nordsee-Schwarzes Meer links hinten im Bild: vor der Wasserscheide sieht man den zu Albstadt gehörenden Stadtteil Lautlingen. Die Felsen in der zweiten Bergkette rechts gehören zum "Grat" genannten Sporn des Albtraufs, die Felsen eine Kette weiter hinten gehören zum Gräbelesberg. 

Blick vom Hörnle in Richtung Nordosten auf die Balinger Stadtteile Dürrwangen (vorne links), Stockenhausen (Mitte) und Zillhausen (hinten im Talkessel). Die beiden letztgenannten Stadtteile liegen in einem landschaftlich schönen Seitental des Eyachtals.

Blick vom Hörnle in Richtung Norden auf die Balinger Stadtteile Weilstetten (links) und Frommern (rechts), die Kernstadt von Balingen befindet sich dahinter. Von rechts im Bild fließt die Eyach ins Zentrum von Balingen.

Blick vom Hörnle in Richtung Südsüdosten auf den am Steilabfall der Traufkante gelegenen Bannwald Untereck. Dies ist zur Zeit immer noch der einzige Bannwald im Zollernalbkreis. Der Bannwald wurde bereits im Jahr 1924 ausgewiesen. Damit ist es der älteste Bannwald der Schwäbischen Alb. Im Jahr 2010 wurde der Bannwald Untereck von 33 Hektar auf 85,9 Hektar vergrößert.  
   

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