Freitag, 6. Juli 2012

Aussicht vom Turm der Burgruine Wartstein

Die Burgruine Wartstein befindet sich direkt über dem autofreien Teilabschnitt des Großen Lautertals. Die ehemalige Schildmauer der Burg wurde im Jahr 1970 zu einem Aussichtsturm ausgebaut, der über eine außenliegende Wendeltreppe zugänglich ist.

Im vorangegangenen Post in diesem Blog war die Burgruine Wartstein bereits das Thema. Dort gibt es auch Hinweise zur Erreichbarkeit der Burgruine.

Bei klarer Sicht reicht der Blick vom Turm der Burgruine Wartstein nach Süden bis zu den Alpen. Vor allem der Herbst und der Winter bieten bei Inversionswetterlage oft eine klare Sicht. Die nähere und weitere Umgebung der Burgruine  Wartstein ist sehr waldreich. An Offenlandschaften stechen hervor: der Talboden des Großen Lautertals und eine Hälfte des Hochbergs bei Obermarchtal. Besonders eindrucksvoll ist der Tiefblick ins Große Lautertal. Die Burgruine Wartstein gilt als die am exponiertesten gelegene Burg des Großen Lautertals.


Hier gibt es eine Übersicht über die Aussichtstürme der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Aussichtstürmen befassen, verlinkt.

Blick vom Turm der Burgruine Wartstein in Richtung Nordwesten auf den autofreien Teil des Großen Lautertals
Blick vom Turm der Burgruine Wartstein in Richtung Norden auf den Gemsfels am Rand des Großen Lautertals
Blick mit Zoom vom Turm der Burgruine Wartstein in Richtung Süden auf das unterste Große Lautertal und den Bussen (Hintergrund, Mitte). Der Bussen gehört nicht mehr zur Schwäbischen Alb, sondern zu Oberschwaben. Der Bussen gilt auch als der Heilige Berg Oberschwabens. Der Berg besteht aus Ablagerungen aus der Tertiärzeit. Der Bussen gilt als großartiger Aussichtsberg, von dem bei klarer Sicht ein Großteil der Alpenkette zu sehen ist. Die Donau fließt von rechts nach links im Taleinschnitt vor dem Bussen.
Blick vom Turm der Burgruine Wartstein in Richtung Südosten: an der charakteristischen hälftigen Waldbedeckung und der hälftigen Offenlandschaft zu erkennen ist der Hochberg. Dieser Berg hat einen Sockel aus Juragestein. Er wird jedoch von einer bis zu 60 Meter mächtigen Schicht aus Ablagerungen des Tertiärs bedeckt.
Blick vom Turm der Burgruine Wartstein auf das waldreiche untere Große Lautertal

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