Samstag, 28. April 2012

Römersteinfels bei Hülben


Der Römersteinfels bei Hülben gehört zu den Kletterfelsen der Uracher Alb. Jedoch ist der Römersteinfels im Gegensatz etwa zu den Rutschenfelsen oder den Wittlinger Felsen kaum bekannt. Das liegt auch daran, dass der Römersteinfels nicht von irgendeiner Siedlung oder Straße aus zu sehen ist.

Der Fels versteckt sich im hintersten Kaltental, einem Seitental der weitverzweigten Uracher Tälerspinne. Der nächstgelegene Ort ist Hülben auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb. Der Fels ist ca. 140 Meter lang und 10 bis 15 Meter hoch. Es besteht aus Massenkalk der Weißjura-Delta-Formation. Der Fels ist jeweils in der ersten Jahreshälfte zum Schutz der Brutvögel für das Klettern gesperrt. Die Abgelegenheit des Felsens bringt es mit sich, dass dort kaum ein Wanderer vorbeigeht. Trotzdem kann es auch für Nicht-Kletterer interessant und spannend sein, diesen Felsen aufzusuchen.

Freitag, 20. April 2012

Neues Infofaltblatt zum Naturschutzgebiet "Eselsburger Tal"

Die Staatliche Naturschutzverwaltung von Baden-Württemberg hat das Infofaltblatt zum Naturschutzgebiet Eselsburger Tal neu aufgelegt (3. Auflage 2012). Das Infofaltblatt bietet eine genaue Kartendarstellung des Naturschutzgebiets mit den Wegen, der Oberflächenvegetation und den Standorten der Infotafeln. Mehrere Artikel informieren über verschiedene Themen vom Totholz über die Felsen und den Fluss Brenz bis zu den Steinzeitmenschen.

Das Naturschutzgebiet Eselsburger Tal befindet sich im Landkreis Heidenheim auf der Ostalb. Es umfasst die wohl markanteste Talschlinge der Brenz und liegt südlich der Stadt Herbrechtingen. Das Schutzgebiet hat die beachtliche Größe von 318 Hektar.

Das Faltblatt ist kostenlos bei der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz zu beziehen. (www.lubw.de). Auf der Startseite findet man unten eine Auflistung von Neuerscheinungen. Man klickt hier auf "weitere Neuerscheinungen". In der darauf erscheinenden Übersicht ist auch das Faltblatt zum Naturschutzgebiet Eselsburger Tal zu finden. Alle Neuerscheinungen kann man direkt bestellen.     

Montag, 16. April 2012

Premiumweg Felsenmeersteig bei Albstadt, Teil 5

Dies ist der fünfte von fünf hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Felsenmeersteig aus der Premiumweggruppe der Traufgänge bei Albstadt.

16,8 Kilometer lang ist der als Premiumweg zertifizierte Felsenmeersteig bei Albstadt. Und 723 Höhenmeter im Auf- und Abstieg sind im Wegverlauf zu bewältigen. Das kommt schon einer Bergtour in den Alpen gleich. 

Im ersten Post der kleinen Reihe zum Premiumweg Felsenmeersteig gab es einige allgemeine Informationen zum Steig. Im vorausgegangenen Post sind wir bis nach Albstadt-Margrethausen gekommen. Am Beginn des letzten Abschnitts von Albstadt-Margrethausen bis Albstadt-Burgfelden reibt man sich verwundert die Augen. Denn ohne dass man dies so recht begriffen hätte, ist man auf den vorherigen Abschnitten von der Albhochfläche über die Hänge des Albtraufs hinweg schließlich ganz unten im Tal gelandet.

Und vom Tal heißt es nun über den ganzen Steilabfall des Albtraufs hinweg wieder anzusteigen. Aber ganz so schlimm ist die Sache nicht. Schließlich befindet man sich auf einem vom Deutschen Wanderinstitut e.V. zertifizierten Premiumweg. Und so verläuft der Anstieg von Margretshausen auf die Albhochfläche denn auch recht kurzweilig auf einem ganz schmalen Pfad.

Sonntag, 15. April 2012

Premiumweg Felsenmeersteig bei Albstadt, Teil 4

Dies ist der vierte von fünf hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Felsenmeersteig aus der Premiumweggruppe der Traufgänge bei Albstadt.

Der Felsenmeersteig, der mit 16,8 Kilometern längste der sieben Traufgänge in Albstadt führt an einer Fülle interessanter Natur- und Kulturphänomene vorbei. So ist es auch kein Wunder, dass dies bereits der vierte hintereinanderfolge Post in diesem Blog ist, der eine Wanderung im Verlauf des Felsenmeersteigs zum Inhalt hat.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Felsenmeersteig. Im vorangegangenen Post sind wir bis zum Hügel der Schalksburg gekommen. Jetzt geht es am Albtrauf entlang zum Felsenmeer, dem Namensgeber des Steigs.

Vom Schalksburghügel steigt man auf der südöstlichen Hangseite ab. Man kommt in eine Einbuchtung am Albtrauf am Fuß des Steinbergs. Diese Einbuchtung wandert man nun auf voller Länge auf einem Forstweg ab. Am Ende der Einbuchtung beginnt ein erneuter Anstieg hoch zum Felsenmeer, das sich im oberen Hangbereich am Albtrauf an einem Ausläufer des Heersbergs befindet. Beim Felsenmeer handelt es sich um Felssturzmassen, die im Laufe der Zeit mehrfach von den großen Felsen am Rand des Heersbergs gekommen sind.

Samstag, 14. April 2012

Premiumweg Felsenmeersteig bei Albstadt, Teil 3

Dies ist der dritte von fünf hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Felsenmeersteig aus der Premiumweggruppe der Traufgänge bei Albstadt. 

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Premiumweg. Im vorangegangenen Post sind wir bis zu den Mammutbäumen am Nordhang des Schalksburghügels gekommen. Und nun heißt es, auf einem steilen Pfad auf diesen Hügel, einen Ausliegerberg am Albtrauf, zu steigen.

Der Pfad endet auf dem Grat, der den Ausliegerberg der Schalksburg mit der Albhochfläche verbindet. Hier wendet man sich nach rechts und steigt weiter an bis zur Hochfläche auf dem Schalksburghügel. Im Wegverlauf sieht man hier immer wieder Gräben, die auf die ehemalige Schalksburg, eine der größten Burgen der Schwäbischen Alb, hindeuten. Schließlich erreicht man die bewaldete Gipfelebene des Schalksburghügels. Diese Ebene ist ca. 2,7 Hektar groß. Die ganze Ebene war dereinst von der Burg und den angeschlossenen Gebäuden eingenommen.

Freitag, 13. April 2012

Premiumweg Felsenmeersteig bei Albstadt, Teil 2

Dies ist der zweite von fünf hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Felsenmeersteig aus der Premiumweggruppe der Traufgänge bei Albstadt.

Im vorangegangenen Post in diesem Blog gab es einige allgemeine Infos zum Premiumweg Felsenmeersteig, dem längsten der sieben Premiumwege auf der Gemarkung von Albstadt. Und beginnend mit dem heutigen Post wandern wir die ganzen 16.8 Kilometer des Felsenmeersteigs ab.

Vom Wanderparkplatz am Nordrand von Albstadt Burgfelden verläuft der Weg auf der ebenen Albhochfläche einige hundert Meter nach Nordosten. Dann biegt man links ab und erreicht den Albtrauf. Dort biegt man erneut links ab und kommt am Albtrauf entlanggehend zum großartigen Aussichtspunkt Böllat. 

Vom Böllat folgt man zunächst weiter dem Albtrauf nach Südosten. Dann steigt der Weg steil in das Wannental ab, das eigentlich mehr eine Einbuchtung im Albtrauf als ein Tal ist. Im hintersten Wannental erreicht man einen alleinstehenden Bauernhof. Dort kann man freilaufende Tiere, z.B. einen Pfau, sehen.

Donnerstag, 12. April 2012

Premiumweg Felsenmeersteig bei Albstadt, Teil 1

Der Premiumweg Felsenmeersteig bei Albstadt auf der Zollernalb gehört zur Premiumweggruppe der Traufgänge.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Der Premiumweg Felsenmeersteig wurde im Jahr 2011 zum ersten Mal zertifiziert und erhielt 79 Erlebnispunkte. Im Jahr 2014 wurde der Weg neu zertifiziert und erhielt 78 Erlebnispunkte. Die aktuelle Zertifizierung ist bis Mai 2017 gültig. 

In diesem Blog waren bereits drei der sieben unter der Dachmarke "Traufgänge" firmierenden Premiumwege in Albstadt das Thema. Heute und in den kommenden Posts in diesem Blog wollen wir uns einem weiteren Premiumweg zuwenden, dem Traufgang Felsenmeersteig. Dies ist mit einer Länge von 16,8 Kilometer der längste der sieben Traufgänge. Und im Wegverlauf sind immer wieder größere Steigungen zu überwinden. Sie summieren sich gemäß den Angaben der Stadt Albstadt auf 723 Höhenmeter. Man muss sich hier also auf eine recht anstrengende Tour einstellen.

Sonntag, 8. April 2012

Bärental bei Schelklingen-Hütten


Das Bärental bei Schelklingen-Hütten ist ein romantisches Trockental an der Südabdachung der Schwäbischen Alb. 

Es ist ein Seitental des Schmiechtals. Die Mündung in das Schmiechtal ist beim Schelklinger Teilort Hütten. Im Bärental sieht man auffallend viele Felsen. Dies sind Schwammstotzen des ehemaligen Jurameers. Die Felsen gehören zur Formation Weißjura Delta. Nahe des unteren Eingangs in das Bärental befindet sich die Bärentalhöhle. Ein Steig führt durch das Bärental, teilweise über Treppen und Stufen. 

Das Bärental ist unter Naturschutz gestellt worden (Naturschutzgebiet Oberes Schmiechtal, 121 Hektar, Ausweisung 2001). Zudem ist das Bärental eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb