Mittwoch, 6. Februar 2013

Die Kleine Schrecke im hintersten Lenninger Tal

Große Schrecke und Kleine Schrecke heißen die beiden Talschlüsse der Schwarzen Lauter im hintersten Lenninger Tal.. Im vorangegangenen Post in diesem Blog ging es um die Große Schrecke. Heute ist die Kleine Schrecke an der Reihe.

Die Kleine Schrecke trägt ihren Namen zu Recht. Im Vergleich zur Großen Schrecke ist der Talschluss der Kleinen Schrecke kürzer, die Felsen sind kleiner und der durch die Kleine Schrecke führende Pfad ist weniger abschüssig als der Pfad durch die Große Schrecke. Trotzdem ist die Kleine Schrecke wild und vielleicht sogar erschreckend.

Die Talachse der Keinen Schrecke schnürt zusammen mit der benachbarten gleichgerichteten Talachse des Elsachtals bei Bad Urach (Falkensteiner Höhle) einen Ausläufer der Albhochfläche, die sogenannte Erkenbrechtsweiler Berghalbinsel, vom großen Rest der Albhochfläche ab. Die Enden der beiden Täler liegen gerade einmal 200 Meter auseinander.



Hoch über dem Vereinigungspunkt von Großer und Kleiner Schrecke befindet sich ein Aussichtspunkt, den man bei einem Besuch der Kleinen Schrecke gut mitnehmen kann.

Wie kommt man hin?
Man parkt das Auto in Lenningen-Schlattstall, allerdings nicht innerhalb des kleinen Orts, sondern auf dem ausgeschilderten Wanderparkplatz Lange Steige, der sich am Ortsrand befindet. Lenningen-Schlattstall erreicht man über die B 465 von der Anschlussstelle Kirchheim/Teck der A8 aus. In Schlattstall gibt es auch eine Bushaltestelle (Verkehrsgebiet des VVS). 

Von Schlattstall geht man in Richtung Westen und Südwesten im Verlauf des Tals der Schwarzen Lauter, bis sich der Weg in zwei Pfade in Richtung Große Schrecke (nach links) und Kleine Schrecke (nach rechts) aufteilt. Die Entfernung von Schlattstall bis hierher ist ca. 2,5 Kilometer. 

Im Gebiet unterwegs
Der Pfad steigt nun im Talgrund der Kleinen Schrecke bzw. am Hang zum Teil in Kehren steil an. Immer wieder liegen umgefallene Bäume über dem Pfad, die man übersteigen muss (Schonwald). Am Ende der Schlucht nimmt man die Pfadabzweigung nach links. Sie führt zu einem Aussichtspunkt über dem Schluchtsystem der Großen und Kleinen Schrecke. Geht man vom Aussichtspunkt weiter kommt man in das Tal der Großen Schrecke (siehe den vorangegangenen Post). Damit kann man eine Rundtour machen. 

Ansonsten kann man vom oberen Rand der Kleinen Schrecke noch ein paar Meter weiter hinaufsteigen und kommt dann zu dem schmalen Zipfel, über den die Erkenbrechtsweiler Berghalbinsel mit der Albhochfläche zusammenhängt. Dort befindet sich die keltische Befestigung Heidengraben. Eine schon klassisch zu nennende Wanderung verläuft von Schlattstall über die Kleine Schrecke und den Heidengraben in das Elsachtal mit der Falkensteiner Höhle und weiter nach Bad Urach.        

Das Lenninger Tal mit der Burg Teck ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über das Lenninger Tal mit der Burg Teck. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit diesem Gebiet befassen, verlinkt.

Die Kleine Schrecke macht einen recht wilden Eindruck.
Der Pfad in der Kleinen Schrecke verläuft wenige Meter oberhalb des Schluchtgrunds.
Die umgefallenen Bäume werden über dem Pfad freigesägt, allerdings nicht jeden Tag.
Felsen im oberen Teil der Kleinen Schrecke
Blick vom Aussichtspunkt auf den Felskranz am Nordrand der Kleinen Schrecke
Blick in das Tal der Schwarzen Lauter unterhalb des Vereinigungspunkts von Großer und Kleiner Schrecke

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