Montag, 24. Juni 2013

Neue Wanderwegbeschilderung auf der Schwäbischen Alb im Kommen

Mit der Neukonzeption der Wanderwegbeschilderung auf der Schwäbischen Alb wird jetzt augenscheinlich begonnen. Zumindest habe ich ganz zufällig in der Nähe des Orts Hülben im Landkreis Reutlingen an zwei Wegverzeigungen eine Beschilderung im Sinne der neuen Konzeption gesehen.

Ob dies erst einmal ein Pilotprojekt ist, ob sich die neue Beschilderung zunächst einmal nur auf einen bestimmten Teil der Schwäbischen Alb bezieht oder ob dies der Auftakt für eine Neubeschilderung der Wanderwege auf der gesamten Schwäbischen Alb ist, kann ich zur Zeit nicht sagen.

Samstag, 22. Juni 2013

Kernzone Hochberg - Amseltal im Biosphärengebiet Schwäbische Alb


Die Kernzone Hochberg - Amseltal ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg. 

Nun sind die Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, die ca. 3 Prozent der Fläche des Biosphärengebiets ausmachen, nach wie vor auch bei den Besuchern des Biosphärengebiets kaum bekannt. Ich habe erst vor kurzem bei einem Besuch des Informationszentrums des Biosphärengebiets im Alten Lager in Münsingen feststellen müssen, dass auch in diesem Hauptinformationszentrum kaum auf die Kernzonen eingegangen wird - und schon gar nicht in der Form, dass dort alle 27 Kernzonen mit ihren Daten vorgestellt werden.

Wenn die Kernzonen insgesamt schon kaum bekannt sind, dann gilt das umso mehr für diejenigen Kernzonen, die sich weit weg vom Albtrauf irgendwo auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb befinden. Zu diesen Kernzonen gehört die Kernzone Hochberg-Amseltal.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Burgruine Reichenstein bei Lauterach

Die Burgruine Reichenstein über dem Großen Lautertal bei Lauterach reduziert sich heute im Wesentlichen auf ihren Bergfried. Der allerdings ist gewaltig und vollständig erhalten. In den Jahren 1971/72 wurde der Bergfried vom Land Baden-Württemberg instandgesetzt.

Im Jahr 1986 hat man im Rahmen der Flurbereinigung einen Fußweg zur Burgruine gebaut. Und im Jahr 1996 hat man in den Bergfried eine neue Treppe aus Stahlelementen eingebaut. Seitdem ist der Turm für die Öffentlichkeit wieder zugänglich, zumindest im Sommerhalbjahr. Er dient heute als Aussichtsturm. Ob der Bergfried nur während der Wochenenden oder ständig geöffnet ist, konnte ich hierbei nicht eindeutig herausfinden.

Sonntag, 9. Juni 2013

Bahnhof Rechtenstein im Donautal

Der Bahnhof Rechtenstein befindet sich am Südrand der Schwäbischen Alb nur wenige hundert Meter von der Donau entfernt im Verlauf der Donautalbahn von Ulm nach Sigmaringen.

Vor vielen Jahren bereits wurde der Bahnhof für den Personenverkehr stillgelegt. Seit dem Jahr 2010 halten jedoch wieder Züge am Bahnhof Rechtenstein, wenngleich nur im Sommerhalbjahr und nur zwei Züge pro Tag und Richtung. Der Bahnhof Rechtenstein gilt inzwischen als südliches Tor für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Der Halt von einzelnen Zügen an diesem Bahnhof ist somit in erster Linie touristisch bedingt. Für den Berufsverkehr lohnt sich ein Halt der Züge dort augenscheinlich nicht mehr.

Montag, 3. Juni 2013

Fischrampe am Wehr Alfredstal an der Donau bei Obermarchtal

Das Wehr Alfredstal befindet sich an der Donau direkt beim bekannten Kloster Obermarchtal.

Die Donau tritt in ihrem Lauf zweimal in die Juratafel der Schwäbischen Alb ein. Der größere und bekanntere der beiden Durchbrüche durch die Schwäbische Alb befindet sich zwischen Immendingen und Sigmaringen. Der kleinere Durchbruch liegt zwischen Zwiefaltendorf und Munderkingen im Alb-Donau-Kreis.

Im Verlauf dieses kleineren Donaudurchbruchs befindet sich unterhalb des auf einem Kalkplateau stehenden Klosters Obermarchtal das Wehr Alfredstal. Beim Wehr Alfredstal wird der Donau Wasser entnommen und über einen Kanal zum Wasserkraftwerk Alfredstal geleitet. 

Im Jahr 2002 wurde beim Wehr Alfredstal eine Rampe für die Fische und sonstigen wandernden Wasserlebewesen erbaut. Zuvor war das Wehr für die Fische fast unpassierbar. Die Anlage einer neuen Rauhen Rampe beim Wehr Alfredstal erfolgte im Rahmen des sogenannten Integrierten Donau-Programms, das die Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Donau für Wasserlebenwesen in ihrem ganzen Lauf durch Baden-Württemberg zum Ziel hat.