Dienstag, 29. Januar 2013

Die Große Schrecke - eine Schlucht im hintersten Lenninger Tal

Das Talsystem der Lenninger Lauter verfügt über vier relativ ursprüngliche Seitentäler. Nach Westen zieht das Seitental der Schwarzen Lauter. Die beiden wildesten Talschlüsse dieses Seitentals sind die Große Schrecke und die Kleine Schrecke.

Im heutigen Post in diesem Blog geht es um die Große Schrecke. Im folgenden Post wird dann die Kleine Schrecke das Thema sein.

Die Große und die Kleine Schrecke sind Bestandteil des Naturschutzgebiets "Oberes Lenninger Tal mit Seitentälern". In den beiden Schluchten ist auch ein Schonwald ausgewiesen. Beide Schluchten sind zudem Bestandteil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Obwohl der Wald in den beiden Schluchten nicht mehr genutzt wird und bereits einen recht wilden Eindruck macht, wurde dort bisher kein Bannwald ausgewiesen. Auch hat man hier keine Kernzone des Biosphärengebiets ausgewiesen. Der Grund für diese Zurückhaltung ist nicht ganz klar.

Freitag, 25. Januar 2013

Aussicht vom Kopf der Rutschenfelsen bei Bad Urach

Die Rutschenfelsen sind wohl die bedeutendste Felsbildung in der Umgebung von Bad Urach. 

Bereits im Post vom 01.12.2011 in diesem Blog waren die Rutschenfelsen das Thema. Damals betrachteten wir die Rutschenfelsen von unten, von einem Pfad, der am Fuß der Felsen durch die sogenannte Hölle führt.

Heute stehen wir auf dem Kopf der Rutschenfelsen am Rand der Albhochfläche. Die Aussicht auf die stark gegliederte Albtrauflandschaft in der Umgebung von Bad Urach ist von den Rutschenfelsen aus umwerfend.
Man muss hier aber wirklich aufpassen. Denn kein Geländer sichert den abrupten Übergang von der topfebenen Albhochfläche zu den Abgründen der senkrecht abfallenden Felsen.

Sonntag, 20. Januar 2013

Donauberglandweg und Felsenmeersteig im Rennen um Deutschland`s schönsten Wanderweg

Das Wandermagazin, die bekannteste Wanderzeitschrift im deutschsprachigen Raum, veranstaltet jedes Jahr die Wahl des schönsten Wanderwegs Deutschlands, unterteilt in die Kategorie Touren (Tageswanderungen) und in die Kategorie Routen (Mehrtageswanderungen).

Bei der zur Zeit laufenden Wahl des schönsten Wanderwegs für das Jahr 2013 sind mit Stand 18.01.2013 zwei Wanderwege der Schwäbischen Alb im Rennen. 

In der Kategorie Touren ist der Felsenmeersteig, ein Premiumweg auf der Zollernalb, zur Zeit unter den zehn schönsten Wanderwegen Deutschlands gelistet mit einem Stimmenanteil von 8,44 Prozent. Dieser Anteil kann sich während der noch weiter laufenden Abstimmung ändern. Der Felsenmeersteig ist einer von sieben sogenannten Traufgängen, die die Stadt Albstadt eingerichtet hat. Alle sieben Traufgänge sind vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumweg zertifiziert worden. In diesem Blog war der Felsenmeersteig bereits Thema, in den Posts vom 12.04.2012, 13.04.2012, 14.04.2012 und 15.04.2012.

In der Kategorie Routen ist der Donauberglandweg, ein Weitwanderweg auf der Westalb von Gosheim bis nach Beuron, zur Zeit unter den fünf schönsten Weitwanderwegen gelistet mit einem Stimmenanteil von 24,01 Prozent. Dieser Anteil kann sich während der noch weiter laufenden Abstimmung ändern. Der Donauberglandweg ist vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert worden. In diesem Blog ist der Startpunkt des Donauberglandwegs bei Gosheim schon einmal Thema gewesen, im Post vom 24.04.2010. 

Das Obere Donautal gehört zu den Nationalen Geotopen Deutschlands. Hier gibt es eine Übersicht über die Nationalen Geotope der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen dieser Nationalen Geotope befassen, verlinkt.  

Dienstag, 15. Januar 2013

Molach - ein kleines Feuchtgebiet auf der Albhochfläche

Das Feuchtgebiet Molach auf der Albhochfläche in der Nähe der Burgruine Hohenneuffen ist einer der Schlote des Schwäbischen Vulkans.

Auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb gibt es nur ganz wenige Feuchtgebiete. Denn das Jura-Karstgebirge der Schwäbischen Alb lässt das Wasser schnell in den Klüften und Höhlen des Untergrunds verschwinden.

Eine Ausnahme davon ist das Vulkangebiet des sogenannten Schwäbischen Vulkans auf der Mittleren Alb. In diesem Gebiet bildeten sich vor ca. 16 Millionen Jahren mehrere hundert Vulkanexplosionen, die jedoch die damalige Oberfläche nicht erreichten. Die Schlote sind mit wasserundurchlässigem Vulkangestein gefüllt. Dort wo diese Schlote heute an der Albhochfläche bis zur Oberfläche durchdringen, bilden sich Feuchtgebiete. Denn das Vulkangestein ist wasserundurchlässig. Das bekannste dieser Gebiete ist die Torfgrube (Schopflocher Moor) bei Schopfloch.

Das Feuchtgebiet Molach auf der Hochfläche der Erkenbrechtsweiler Berghalbinsel südlich der Burguine Neuffen ist ebenfalls das Ergebnis eines Vulkanschlots. Der Albtrauf ist bereits gefährlich nahe an den Vulkanschlot herangerückt. In geologisch kurzer Zeit wird der Albtrauf den Vulkanschlot erreicht haben. Dann wird sich eine Erosionsform bilden, wie sie beim Randecker Maar in wesentlich größerer Form bereits existiert.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Rund um den Großen Föhrenberg in der Kernzone Föhrenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb


Die Kernzone hrenberg ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Die Kernzone Föhrenberg ist mit einer Fläche von 189,1 Hektar die Zweitgrößte der 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Diese im südlichen Ermstal gelegene Kernzone ist so groß, dass man sie bei einem einzigen Besuch nicht ausreichend kennenlernen kann. Bereits im Post vom 11.07.2010 in diesem Blog ging es um die Kernzone Föhrenberg. Damals war der Harassenweg im östlichen Teil der Kernzone das Thema. 

Heute gehen wir erneut in die Kernzone Föhrenberg und umrunden hierbei den Großen Föhrenberg auf den Wegen, die vom Regierungspräsidium Tübingen in der Allgemeinverfügung zu den Kernzonen zugelassen worden sind. Gemäß dieser Allgemeinverfügung gibt es auch einen zugelassenen Weg auf den Gipfel des Großen Föhrenbergs. Vor Ort ist dieser Weg aber nicht mehr zu finden. Das zeigt: Wege, die nicht regelmäßig begangen werden, wachsen schnell zu und werden dann bei einer Aktualisierung der Allgemeinverfügung nicht mehr berücksichtigt.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Aussicht vom Eppenzillfelsen auf den Uracher Wasserfall

Der Uracher Wasserfall ist der bekannteste Wasserfall der Schwäbischen Alb. Und vom Eppenzillfelsen präsentiert sich der Uracher Wasserfall wohl am eindrucksvollsten.

Dabei ist der Eppenzillfelsen immer noch fast ein Geheimtip. Denn die große Mehrheit der Besucher des Uracher Wasserfalls nähert sich dem Naturphänomen von unten her, aus dem Brühltal kommend. Vom Eppenzillfelsen sieht man den Uracher Wasserfall aus der Vogelperspektive. Und man ist so nah am Uracher Wasserfall wie an keinem anderen Aussichtspunkt am Albtrauf.    

Um eine gute Sicht auf den Uracher Wasserfall zu haben, sollte man allerdings den Aussichtspunkt Eppenzillfelsen im Winterhalbjahr aufsuchen. Nur dann ist der Wasserfall nicht unter Blättern verdeckt. Das laute Geräusch des Wasserfalls hört man jedoch in jedem Fall. Bereits dann, wenn man noch die letzten Meter auf der Albhochfläche zum Albtrauf mit dem Eppenzillfelsen geht und noch gar nicht in das Brühltal hinabsieht, hält man inne und rätselt über das ungewöhnliche Geräusch, das man jetzt vernimmt.