Donnerstag, 28. März 2013

Aussicht vom Locherstein bei Lichtenstein-Honau


Der Locherstein befindet sich oberhalb der Felsgalerie Traifelberg am östlichen Rand des oberen Echaztals bei Lichtenstein-Honau. 

Der Felskopf des Lochersteins ist ein besonders lohnender Aussichtspunkt. Denn dieser Fels ist mit einer Höhe von 795 m ü NN der höchste Punkt am östlichen Rand des Echaztals. Zudem liegt der Locherstein dem bekannten Schloss Lichtenstein direkt gegenüber. Auch die Erreichbarkeit des Lochersteins ist ideal. Der Fels ist mit nur geringer Mühe von der Hochfläche der Schwäbischen Alb bei Lichtenstein-Traifelberg aus ersteigbar.

Die Felsgalerie Traifelberg ist als Geotop ausgewiesen. Es handelt sich hierbei um eine ca. 1.000 Meter lange Abfolge von Felsen aus Weißjura-Delta. Der oberhalb der Felsgalerie sich befindende Locherstein besteht aus Weißjura Epsilon. Die Beleuchtungsverhältnisse vom Felskopf in Richtung Schloss Lichtenstein sind vormittags am besten. Auf dem Felskopf befinden sich zwei Sitzbänke. Der Schwäbische Alb-Nordrandweg (HW1) und der Burgenweg führen am Felskopf des Lochersteins vorbei.

Donnerstag, 21. März 2013

Regionalweg Mitte des Martinuswegs


Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat quer durch ihr Gebiet, das in etwa mit Württemberg gleichzusetzen ist, den Martinusweg markiert. 

Der Martinusweg ist vom Europarat im Jahr 2005 in die Liste der Kulturwege aufgenommen worden. Der Weg verbindet die Geburtsstadt des Heiligen Martin, Szombathely in Ungarn, mit seiner Grablege in Tours in Frankreich.

Im Bereich der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es inzwischen ca. 2000 Kilometer markierte Wege im Rahmen des Martinuswegs. Es gibt den Hauptweg des Martinuswegs und vier Regionalwege, die mit dem Hauptweg verbunden sind. Der Hauptweg, der Regionalweg Mitte und der Regionalweg Südwest des Martinuswegs führen auf Teilabschnitten über die Schwäbische Alb.

Im heutigen Post in diesem Blog soll es kurz um den Regionalweg Mitte des Martinuswegs gehen. Der Regionalweg Mitte beginnt in Zwiefalten am Südrand der Schwäbischen Alb. Dort zweigt er vom Hauptweg des Martinuswegs ab. Der Regionalweg Mitte endet in Rottenburg am Neckar nördlich der Schwäbischen Alb, wo er wieder in den Hauptweg des Martinuswegs einmündet.

Montag, 18. März 2013

Naturschutzgebiet Bürgle bei Jungingen

Das Naturschutzgebiet Bürgle umfasst eine Wacholderheide an einem nach Westen und Süden gerichteten Hang des Killertals unmittelbar östlich von Jungingen auf der Zollernalb. Das 14,17 Hektar große Naturschutzgebiet wurde im Jahr 1987 ausgewiesen.

Das Bürgle ist ein Hügel, der dem Albtrauf vorgesetzt ist. Eine Gesteinsdecke aus Weißjura Beta schützt den Hügel vor der Abtragung. Der Gipfel des Bürgle befindet sich auf einer Höhe von 737 m ü NN. Die Hochfläche des östlich angrenzenden Albtraufs, die ebenfalls aus Weißjura Beta besteht, befindet sich jedoch auf einer Höhe von 853 m ü NN. 

Der Unterschied in der Höhenlage der Weißjura Beta-Schichten zwischen der Albhochfläche und dem Gipfel des Bürgle wird so erklärt, dass beim Bürgle in prähistorischer Zeit, als die Albhochfläche noch bis zur Stelle des heutigen Bürgle reichte, ein Bergsturz stattgefunden hat. Durch diesen Bergsturz sind die Weißjura Beta-Schichten auf die Höhenlage des heutigen Bürgle-Gipfels herabgefallen. Wegen dieser Besonderheit ist das Bürgle auch als Geotop ausgewiesen.

Am Westhang und am Südhang des Bürgle befindet sich eine Wacholderheide, die zu den schönsten der Zollernalb gehört. Nachdem die Wacholderheide durch die Aufgabe der Beweidung in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend degradierte, wird die Fläche seit der Ausweisung als Naturschutzgebiet wieder beweidet. Zum Schutz der Biotope darf die Beweidung aber erst jeweils ab dem 1. August erfolgen. 

Freitag, 8. März 2013

Starzel-Wasserfall (Junginger Gieß) bei Jungingen

Der Wasserfall Junginger Gieß (Starzel-Wasserfall) befindet sich im Verlauf des Flüsschens Starzel im Killertal auf der Zollernalb. 

Die Starzel verlässt bei Hechingen die Tafel der Schwäbischen Alb in Richtung Norden zum Neckar hin. Das große Tal zwischen Raichberg/Zollerberg und Dreifürstenstein, das die Starzel in den Albkörper gegraben hat, heißt jedoch nicht Starzeltal, sondern Killertal.

Zwischen der Gemeinde Jungingen im Süden und dem zu Hechingen gehörenden Dorf Schlatt im Norden befindet sich im Verlauf der dort stark mäandrierenden Starzel ein Wasserfall. Dieser größte Wasserfall im Verlauf der Starzel wird einfach Starzel-Wasserfall genannt, eine andere Bezeichnung ist Junginger Gieß. Die Starzel stürzt hier unvermittelt über eine acht Meter hohe Stufe und fließt danach tief eingeschnitten weiter.

Freitag, 1. März 2013

Neue Wanderkarte 1:35.000 Sigmaringen Pfullendorf

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg hat im Dezember 2012 eine fortgeführte Ausgabe der Wanderkarte Sigmaringen Pfullendorf herausgebracht. Die Karte wurde in Zusammenarbeit mit den Schwäbischen Albverein erstellt und war gleichzeitig die Jahresgabe 2013 des Vereins für seine Mitglieder.

Die Karte im nutzerfreundlichen Maßstab 1:35.000 ist zum Preis von 5,20 Euro im Buchhandel oder direkt beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (www.lgl-bw.de) erhältlich. Die Karte hat keine ISBN-Nummer.

Auf der Karte ist ein großer Teil des Landkreises Sigmaringen abgebildet. Im Nordwesten des Kartenbilds ist ein kleines Stück des Zollernalbkreises zu sehen. Im Norden reicht das Kartenbild bis Winterlingen-Straßberg und bis Veringenstadt. Im Osten endet das Kartenbild bei Herbertingen. Im Süden geht das Kartenbild bis Ostrach und Pfullendorf. Im Westen sind noch Stetten am kalten Markt und Messkirch auf der Karte verzeichnet.