Montag, 27. Mai 2013

Informationszentrum Lauterach des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Am 28. April 2013 wurde im Alb-Donau-Kreis nordwestlich der Gemeinde Lauterach das neue Informationszentrum Lauterach des Biosphärengebiets Schwäbische Alb eröffnet. 

Für die Information der Besucher gibt es im Biosphärengebiet Schwäbische Alb zunächst einmal das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb, das im Alten Lager des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen untergebracht ist. Darüber hinaus soll es 15 Informationszentren in der Fläche geben, von denen sich jedes einem bestimmten Thema widmet. Die Mehrzahl dieser 15 Informationszentren ist inzwischen eröffnet worden.

Das neue Informationszentrum Lauterach ist eine der 15 dezentralen Informationsstellen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Das Thema des Informationszentrums Lauterach ist "Wasser als Lebensraum". Das liegt im wahrsten Sinne des Wortes auch nahe. Denn das Informationszentrum Lauterach befindet sich unmittelbar neben der Großen Lauter, einem der wasserreichsten Flüsschen der Südseite der Schwäbischen Alb.

Dienstag, 21. Mai 2013

Burgruine Bichishausen im Großen Lautertal

Das Große Lautertal ist das burgenreichste Gebiet der Schwäbischen Alb. Im nördlichen Großen Lautertal erhebt sich über der zu Münsingen gehörenden kleinen Ortschaft Bichishausen die eindrucksvolle Ruine der ehemaligen Burg Bichishausen.

Bichishausen ist eine spätmittelalterliche Burg, die mit einer eindrucksvollen Schildmauer gegen die Bergseite abgegrenzt ist. Man unterscheidet mehrere Bauphasen. Die erste Burg wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts von Konrad von Gundelfingen erbaut. Aus dieser Zeit stammt ein erst in den Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts freigelegter Stumpf des Bergfrieds aus Buckelquadern. Mitte des 14. Jahrhunderts geht die Burg an die Truchsessen von Magolsheim über. Darauf folgten Neubaumaßnahmen sowie ein mehrfacher Eigentümerwechsel.

Samstag, 18. Mai 2013

Neue Wanderkarte Nördlingen-Donauwörth

Der Schwäbische Albverein hat Ende 2012 die überarbeitete Wanderkarte Nördlingen-Donauwörth im Maßstab 1:35.000 herausgebracht. 

Die Wanderkarte firmiert als Blatt 16 der Wanderkartenserie, die das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) zusammen mit dem Schwäbischen Albverein für das Vereinsgebiet des Albvereins herausgibt.

Die einzelnen Karten dieser Kartenserie werden jeweils entweder vom Schwäbischen Albverein oder vom Landesamt herausgebracht. Diejenigen Karten, die der Schwäbische Albverein herausgibt, haben keine ISBN-Nummer - im Gegensatz zu den Karten, die das LGL herausgibt. Sollte es Probleme geben, die Karten ohne ISBN-Nummer in den Buchhandlungen zu erhalten, kann man sie direkt beim LGL bestellen (www.lgl-bw.de).

Mittwoch, 15. Mai 2013

Eberstetten - Wieseninseln über Bad Urach

Am Albtrauf im Ermstal bei Bad Urach in halber Höhenlage befinden sich zwei Verebnungsflächen und Wieseninseln. Sie tragen den Namen Eberstetten. 

Bei Bad Urach gibt es Bereiche, wo der Albtrauf in zwei Stufen ansteigt. Das ist bei Bad Urach jedoch noch lange nicht so ausgeprägt wie weiter südwestlich zwischen dem Echaztal und dem Dreifürstenstein. Ganz versteckt unmittelbar östlich von Bad Urach findet man jedoch bereits dieses Phänomen des zweistufigen Albanstiegs.

Dort gibt es eine Zwischenstufe vor der Albhochfläche, eine erste Verebnungsfläche, die von den Gesteinen des Weißjura Beta gebildet wird. Diese Zwischenstufe ist durch ein Tal in zwei nicht miteinander zusammenhängende Bereiche unterteilt. Die beiden Verebnungsflächen sind von Wiesen bedeckt, die wie Inseln in den Wäldern des Albtraufs erscheinen. Die beiden Verebnungsflächen wie auch der benachbarte, höhergelegene Teil der Albhochfläche, haben den Namen Eberstetten. Die südliche der beiden Wieseninseln heißt Ulmer Eberstetten, die nördliche trägt den Namen Pfähler Eberstetten.

Samstag, 4. Mai 2013

Kernzone Baldeck im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Die Kernzone Baldeck ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.   

Die Kernzonen des Biosphärengebiets nehmen etwas über drei Prozent der Fläche des Biosphärengebiets ein.

Die 65,2 Hektar große Kernzone Baldeck befindet sich im Ermstal auf der orographisch rechten Seite der Erms südlich des Bad Uracher Stadtteils Wittlingen und nordwestlich des Bad Uracher Stadtteils Seeburg. Der größere Teil der Kernzone Baldeck befindet sich an einem Berghang. Am Rand der Kernzone Baldeck befindet sich die Burgruine Baldeck. Der Pfad, der bisher zu der Burgruine führte, ist nun gesperrt. Die Kernzone Baldeck ist somit die einzige Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, die den Besuch einer Burgruine verunmöglicht. Es gibt mehrere Wege durch die Kernzone Baldeck und an deren Rand entlang, die gemäß der Allgemeinverfügung des Regierungspräsidiums Tübingen zu den Kernzonen des Biosphärengebiets weiterhin öffentlich sind. Diese Wege sind auf den Tafeln eingetragen, die am Rand der Kernzone Baldeck aufgestellt worden sind.