Montag, 29. Dezember 2014

Burgstelle Hertenstein (Altes Schloss) im Laucherttal bei Sigmaringen

Die Burgstelle Hertenstein (auch Altes Schloss genannt) befindet sich nördlich von Sigmaringen am Rand des Laucherttals. 

Eine vom Schwäbischen Albverein und vom Naturpark Obere Donau erstellte Tafel gibt vor Ort Auskunft über die ehemalige Burg Hertenstein. Demnach wurde die Burg vermutlich Ende des 12. Jahrhunderts erbaut. Die Herren von Hertenstein wurden im Jahr 1243 erstmals genannt. Die Burg wird um 1400 aufgegeben. Im Jahr 1449 kauft die Stadt Sigmaringen den Burgstall.

Von der Burg Hertenstein ist heute fast nichts mehr zu sehen. Deshalb nennt man die heute vor Ort vorhandene Situation eine Burgstelle. Die Burg kann nicht besonders groß gewesen sein. Denn der Burgfelsen hat die bescheidenen Maße von nur 8 mal 4 Meter. Der 19 Meter breite und 9 Meter tiefe Halsgraben trennt den Burgfelsen von der Hochfläche. 

Samstag, 27. Dezember 2014

Die Göpfelsteinhöhle bei Veringenstadt

Die Göpfelsteinhöhle zählt zu den bekanntesten Höhlen im Gebiet um Veringenstadt im Laucherttal.

Diese Höhle befindet sich am Südhang eines Bergsporns, der aus Richtung Westen ins Laucherttal hineinragt, sowie direkt oberhalb der Altstadt von Veringenstadt.

Das Laucherttal im Bereich von Veringenstadt ist - neben dem Raum Bad Urach und dem Blautal - eines der drei wichtigsten Höhlengebiete auf der Schwäbischen Alb. Das gilt für die Zahl der Höhlen ebenso wie in Bezug auf die Bedeutung der Höhlen für die frühgeschichtliche Forschung sowie für die Erforschung der Erdgeschichte.

Direkt unter der Höhle hat man in den Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts einen Straßentunnel für die B 32 (Umfahrung Veringenstadt) gebaut. Der Massenkalkfels in diesem Gebiet ist Gott sei Dank so hart, dass die Höhle durch den Tunnelbau nicht zu Schaden gekommen ist. Einige Meter weiter westlich führt ein Eisenbahntunnel für die Hohenzollerische Landesbahn durch den Bergsporn hindurch.

Montag, 22. Dezember 2014

Aussicht vom Nägelesfelsen bei Sigmaringen auf das Laucherttal

Am Rand eines autofreien Abschnitts des Laucherttals nördlich von Sigmaringen erhebt sich der Nägelesfelsen

Auf dem Nägelesfelsen befindet sich eine mit Geländer eingefasste Aussichtsplattform. Die schnelle Erreichbarkeit von Sigmaringen aus und die Stille dieses Abschnitts des Laucherttals machen einen Besuch des Nägelesfelsens reizvoll.

Das Laucherttal ist auf einem ca. 5 Kilometer langen Abschnitt nördlich von Sigmaringen ohne begleitende Straße. Nur die eingleisige Strecke der Hohenzollerischen Landesbahn verläuft durch diesen Abschnitt des Laucherttals.

Das Laucherttal ist als FFH-Gebiet im Rahmen des EU-Schutzgebietsnetzwerks Natura 2000 ("Gebiete um das Laucherttal") ausgewiesen. Der geschützte Abschnitt ist im Bereich des Laucherttals beim Nägelesfelsen besonders breit. Dieser Abschnitt des Laucherttals ist zudem Bestandteil des EU-Vogelschutzgebiets "Südwestalb und Oberes Donautal". Zu einem Teil ist das Laucherttal beim Nägelesfelsen auch Landschaftsschutzgebiet ("Laucherttal mit Nebentälern").

Samstag, 20. Dezember 2014

Die Schwäbische Alb ist eine von 30 Hotspot Regionen der biologischen Vielfalt in Deutschland


Das Bundesamt für Naturschutz hat die Schwäbische Alb zusammen mit 29 anderen Gebieten in Deutschland zu einer Hotspot Region der biologischen Vielfalt ernannt.

Die 30 Hotspot Regionen wurden im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt ernannt. Dieses Programm unterstützt seit Anfang 2011 die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt. Im Rahmen dieses Programms können Vorhaben gefördert werden, denen im Rahmen der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter und maßstabsetzender Weise umsetzen. Dazu gehören auch Vorhaben in den 30 festgelegten Hotspot Regionen.

Montag, 15. Dezember 2014

Natura Trails der Organisation Naturfreunde auf der Schwäbischen Alb

Die Organisation Naturfreunde hat in den letzten Jahren in Deutschland und in Europa sogenannte Natura Trails eingerichtet. Mit den Natura Trails soll das Europäische Schutzgebietssystem Natura 2000 bekannter gemacht werden.

Natura 2000 besteht aus den Vogelschutzgebieten und den FFH (Flora-Fauna-Habitat)-Gebieten. Obwohl diese Schutzgebiete inzwischen ca. 15 Prozent der Fläche Deutschlands und auch der EU bedecken, sind sie doch kaum bekannt. Das liegt sicher unter anderem daran, dass die Natura 2000-Gebiete zumindest in Deutschland vor Ort nicht beschildert sind.

Allerdings sich die Natura Trails der Naturfreunde ebenfalls nicht ausgeschildert. Sie sind nur virtuell vorhanden. Zu jedem Natura Trail gibt es einen kleinen Prospekt, der im pdf-Format auch im Internet heruntergeladen werden kann. Aus dem Prospekt geht der Wegverlauf eindeutig hervor.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Neue Schilder zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb an den Ortseingängen

Im Oktober 2014 ist das Biosphärengebiet Schwäbische Alb noch ein Stück bekannter geworden. An den Ortseingängen der Gemeinden mit Flächenanteil am Biosphärengebiet sind jetzt neue Schilder aufgestellt worden, die auf das Biosphärengebiet hinweisen. 

Die Schilder transportieren auch das neue Label "Biosphärengebiets-Stadt" bzw. "Biosphärengebiets-Gemeinde". Auf den Schildern sind ansonsten ein Bild einer Silberdistel, des Wahrzeichens der Schwäbischen Alb, sowie der Schriftzug Biosphärengebiet Schwäbische Alb, das Zeichen der Nationalen Naturlandschaften, das Zeichen der Unesco und das Zeichen des MAB (man and biosfere) - Programms der Unesco abgebildet.

Freitag, 5. Dezember 2014

Aussicht vom Burgstein und vom Rötelstein bei Lichtenstein-Holzelfingen

Der Osthang des hinteren Echaztals südlich von Reutlingen in der Gemeinde Lichtenstein wird von zahlreichen Felsen gekrönt. Einige dieser Felsen stellen auch hervorragende Aussichtspunkte dar. 

Der Burgstein und der Rötelstein sind zwei dieser Felsen. Sie befinden sich am Albtrauf östlich über dem Echaztal und westlich von Lichtenstein-Holzelfingen.

Ein wunderschöner Pfad verläuft am Albtrauf östlich des Echaztals zwischen dem Burgstein im Norden und dem Ort Traifelberg im Süden entlang. Dieser Pfad führt auch am Rötelstein vorbei. Damit lassen sich die Aussichtspunkte Burgstein und Rötelstein von Holzelfingen aus relativ bequem erreichen.

Mittwoch, 26. November 2014

Burgruinen Vorder- und Hinterlichtenstein bei Neufra

Mitten im Wald auf der Albhochfläche beim Fehlatal befinden sich die Burgruinen Vorder- und Hinterlichtenstein. 

Beim Namen Lichtenstein denkt man wohl in erster Linie an die über dem Echaztal südlich von Reutlingen thronende Burg, eines der bekanntesten Bilder der Schwäbischen Alb. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn diese ehemalige Burgruine wurde in der Zeit der Romantik (1840 - 1842) fantasievoll wiederaufgebaut.

Die Herren von Lichtenstein gründeten im Mittelalter jedoch mehrere Burgen. Neben der Burg Lichtenstein waren dies die Burg Alt-Lichtenstein über Honau, die Burg Lichtenstein bei Neidlingen im Landkreis Esslingen und die Burgen Vorder- und Hinterlichtenstein bei Neufra im Fehlatal im Landkreis Sigmaringen. Um die beiden letztgenannten Burgen geht es im heutigen Post in diesem Blog.

Die Auswertung von Funden ergab eine Gründung der Burg Vorderlichtenstein in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Hinterlichtenstein wurde um 1200 gegründet. Im Jahr 1524 gehen die Burgen an Württemberg. 1827 geht der Besitz an das Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen.

Dienstag, 18. November 2014

Brucktal und Rappenfelsen in der Kernzone "Fischburger Tal - Hirschkopf - Scheibe"


Die Kernzone Fischburger Tal - Hirschkopf - Scheibe ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg. 

Die Kernzone Fischburger Tal - Hirschkopf - Scheibe gehört mit einer Fläche von 295 Hektar zu den größeren Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Diese Kernzone befindet sich nordöstlich von Bad Urach-Seeburg.

Das Fischburger Tal ist ein Seitental des Ermstals. Die Landesstraße L 245 von Seeburg nach Hengen verläuft im Fischburger Tal und damit durch die Kernzone hindurch, wobei selbstverständlich der Talboden des Tals nicht Bestandteil der Kernzone ist. Die Kernzone umfasst auch einen Teil des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen.

Die Möglichkeiten für Wanderungen in der Kernzone Fischburger Tal - Hirschkopf - Scheibe sind relativ eingeschränkt - in erster Linie wegen des großen Flächenteils, der vom ehemaligen Truppenübungsplatz eingenommen wird. Es gibt einen Weg im Verlauf des Fischburger Tals. Ein weiterer zugelassener Weg verläuft durch das Brucktal, ein Seitental des Fischburger Tals. Diesen Weg wollen wir heute in diesem Blog gehen. Ein schönes Ziel im Brucktal ist der Rappenfels, den man ca. 2,5 Kilometer nach dem Taleingang erreicht. Von dort geht man auf demselben Weg zurück. 

Mittwoch, 12. November 2014

Aussichtspunkt Grüner Fels bei Sankt Johann

Der Grüne Fels ist einer der zahlreichen Aussichtspunkte am Albtrauf im Bereich des Rossbergs. Der Rossberg erstreckt sich zwischen dem Ermstal bei Dettingen im Nordosten und dem Glemsbachtal mit dem zu Metzingen gehörenden Ort Glems im Südwesten.

Der Felskopf des Grünen Fels ist mit einem Geländer gesichert - ein für die Schwäbische Alb eher seltener Zustand. Wegen der Nähe zum beliebten Gestütshof St. Johann auf der Albhochfläche mit seinem Großparkplatz erhält der Grüne Fels vor allem an schönen Wochenenden zahlreichen Besuch.  

Freitag, 7. November 2014

Burgruine Hahnenkamm bei Bissingen an der Teck

Die Burg Hahnenkamm befand sich auf einem Bergkegel aus Vulkantuff am Hang des Albtraufs oberhalb von Bissingen an der Teck und unterhalb des Breitensteins. Heute sind von der Burg nur noch Reste der Umfassungsmauern vorhanden.

Der kleine Bergkegel ist ein Bestandteil des sogenannten Schwäbischen Vulkans, der im Zeitalter des Miozän an über 300 Stellen im Bereich zwischen Bad Urach und Kirchheim/Teck Vulkantuff bis an die Oberfläche gefördert hat. Der Vulkantuff ist etwas härter als das umgebende Gestein unterhalb des Albtraufs. Das hat dazu geführt, dass sich der kleine Bergkegel geformt hat.  

Die Burg Hahnenkamm war eine Satellitenburg der Burg Teck. Hahnenkamm wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Im 15. Jahrhundert zerfiel die Burg. Im Jahr 1973 fanden bestandserhaltende Maßnahmen bei der Burgruine Hahnenkamm statt. 

Samstag, 1. November 2014

Die DonauFelsenLäufe - Fünf neue Premiumwege bei Sigmaringen

Die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. im Gebiet der Stadt Sigmaringen zertifizierten Premiumwege firmieren unter dem Dachbegriff DonauFelsenLäufe.

Im Juni 2014 wurden fünf Premiumwege auf der Gemarkung von Sigmaringen zertifiziert.

Die fünf neuen DonauFelsenLäufe befinden sich jeweils in der Nähe der Donau und des Oberen Donautals. Zudem spielen die Massenkalkfelsen der Schwäbischen Alb bei allen fünf DonauFelsenLäufen eine wichtige Rolle. Die fünf neuen Premiumwege wurden von der Stadt Sigmaringen zusammen mit dem Schwäbischen Albverein und den Gemeinden Stetten am Kalten Markt, Inzigkofen und Beuron auf die Beine gestellt.

Die Weglänge der einzelnen Donaufelsenläufe erstreckt sich zwischen 6,4 und 13,1 Kilometern. Die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. vergebene Erlebnispunktzahl reicht von 53 bis 77.

Im heutigen Post in diesem Blog werden die fünf DonauFelsenLäufe aufgelistet. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Premiumwegen der DonauFelsenLäufe befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Dies sind die einzelnen DonauFelsenLäufe:

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Blick vom Kreuzfelsen im Oberen Donautal auf Sigmaringen-Gutenstein

Der Kreuzfelsen befindet sich im Oberen Donautal bei Sigmaringen-Gutenstein.
 
Der zu Sigmaringen gehörende Stadtteil Gutenstein liegt donauaufwärts von Sigmaringen im Oberen Donautal und ca. 7,5 Kilometer Luftlinie von Sigmaringen entfernt. Gutenstein erstreckt sich am flachen, südlichen Donauufer innerhalb einer früheren Flussschlinge der Donau. 

Am gegenüberliegenden nördlichen Donauufer erhebt sich ein Steilhang, der verschiedene Felsen beinhaltet. Einer dieser Felsen heißt Kreuzfelsen. Von dort bietet sich ein schöner Blick auf Gutenstein und das umgebende Obere Donautal.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Naturdenkmal Sättele bei Lichtenstein-Unterhausen

Das nur ca. 0,3 Hektar große Naturdenkmal Sättele bildet eine kleine Wieseninsel in dem ansonsten relativ großen Waldgebiet auf der Westseite des Echaztals bei Lichtenstein-Unterhausen. 

Sättele heißt die Einschartung zwischen dem Lippentaler Hochberg im Osten, dem Schönberg im Nordwesten und der Hochfläche beim Wackerstein im Westen.

Eine Informationstafel beim Naturdenkmal Sättele richtet sich mit dem folgenden Satz an die Besucher: "Liebe Besucher, durch gezielte Pflegeeingriffe soll hier ein landschaftlich besonders reizvolles Bild, ein Stück Wacholderheide, erhalten werden. Diese Maßnahmen sind auch notwendig, um eine Reihe seltener Pflanzen vor dem Aussterben zu bewahren". Wegen der fehlenden Beweidung befindet sich der Magerrasen jedoch in einem Brachstadium.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Informationszentrum Ehinger Alb im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb verfügt über das zentrale Informationszentrum im Alten Lager in Münsingen sowie über 15 dezentrale Informationszentren. Eines davon ist das Informationszentrum Ehinger Alb.

Es befindet sich mitten im Ehinger Teilort Dächingen auf der Ehinger Alb. Die Ehinger Alb liegt auf der Donauseite der Schwäbischen Alb. Die Landschaft fällt hier in sanften Wellen langsam gegen das Donautal hin ab. Die westliche Begrenzung des Gebiets bildet das tief eingeschnittene Große Lautertal.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Burgstelle Stahleck bei Lichtenstein-Holzelfingen

Von der ehemaligen Burg Stahleck sind heute nur noch ein Graben und ein Wall zu sehen. Das gesamte Gelände der ehemaligen Burg ist ansonsten heute dicht mit Wald bewachsen. Das was man heute noch von der ehemaligen Burg vor Ort sieht, nennt man deshalb nicht Burgruine, sondern Burgstelle.

Urkundlich ist die ehemalige Burg Stahleck Mitte des 13. und Mitte des 14. Jahrhunderts bezeugt. Bodenfunde zeigten, dass die Burg Stahleck wohl nichts mit den benachbarten Greifensteiner Burgen zu tun hatte. Die Burg Stahleck wurde im Gegensatz zu den Greifensteiner Burgen im Reichskrieg 1311 nicht zerstört.    

Samstag, 11. Oktober 2014

Premiumweg Seeburgsteig bei Bad Urach, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Seeburgsteig aus der Premiumweggruppe der Grafensteige bei Bad Urach.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Weg. Im vorangegangenen Post ging es um die nördliche Hälfte des zweifachen Rundwegs. Heute ist die südliche Hälfte an der Reihe. Auch die südliche Hälfte des Wegs wandern wir entgegen der Hauptwegrichtung, also entgegen dem Uhrzeigersonn.

Die südliche Hälfte des Seeburgsteigs führt auf den Burgberg südlich von Seeburg sowie in die Trailfinger Schlucht, inzwischen eine der Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. 

Dienstag, 7. Oktober 2014

Premiumweg Seeburgsteig bei Bad Urach, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Seeburgsteig aus der Premiumweggruppe der Grafensteige bei Bad Urach.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Als einziger der fünf Grafensteige ist der Premiumweg Seeburgsteig in zwei Hälften teilbar. Sie haben ihren Anfangs- und Endpunkt jeweils in Seeburg. Heute sind wir im Verlauf der nördlichen Hälfte des Wegs unterwegs. Sie führt von Seeburg hinauf auf den Hartberg. Das ist die Kante des Albtraufs nördlich von Seeburg. Der Name Hartberg scheint nur von örtlicher Bekanntheit zu sein. In den topographischen Karten erscheint der Name nicht. Wir wandern heute entgegen der Hauptwegrichtung, also entgegen dem Uhrzeigersinn.

Freitag, 3. Oktober 2014

Premiumweg Seeburgsteig bei Bad Urach, Teil 1 von 3

Der Premiumweg Seeburgsteig bei Bad Urach gehört zur Premiumweggruppe der Grafensteige.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Der Seeburgsteig ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Seeburgsteigs.

Der Seeburgsteig beschreibt eine Rundtour über die Höhen nördlich und südlich des Bad Uracher Stadtteil Seeburg. Im Gegensatz zu den vier anderen Grafensteigen kann man den Premiumweg Seeburgsteig in zwei eigenständige Weghälften, eine nördliche und eine südliche Weghälfte, teilen. Denn der Weg führt zweimal durch Seeburg hindurch.

Steckbrief
Name: Seeburgsteig
Wegegruppe: Grafensteige
Label: Premiumweg
Erste Zertifizierung 2013 mit 56 Erlebnispunkten
Zweite Zertifizierung 2016 mit 58 Erlebnispunkten
Aktuelle Zertifizierung gültig bis Dezember 2019
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 8,3 Kilometer
Höhenunterschied: 351 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Reutlingen
Stadt/Gemeinde: Bad Urach und Münsingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb   

Montag, 29. September 2014

Jusi - ein Berg und Vulkanschlot am Albtrauf

Der Jusi mit seinen zum Teil unbewaldeten Hängen ist ein ganz markanter Punkt des Albtraufs zwischen dem Lenninger Lautertal und dem Ermstal. 

Blickt man aus Richtung Norden - zum Beispiel aus dem Raum Stuttgart - auf den Albtrauf, ist die kahle Stelle des Jusi im ansonsten durchweg bewaldeten Albtrauf kaum zu übersehen.

Der Jusi weist noch eine andere Besonderheit auf. Hier befindet sich einer der größten Schlote des Schwäbischen Vulkans. Die unbewaldeten Hänge des Jusi bestehen somit nicht aus dem sonst fast überall anzutreffenden Juragestein, sondern aus Vulkantuff. Allerdings sind im Tuff einzelne Jura-Gesteinsbrocken eingeschlossen, die beim Vulkanausbruch vor ca. 17 Millionen Jahren hochgeschleudert wurden und wieder in die Vulkanröhre zurückfielen. Somit ist auch die Flora an den Hängen des Jusi etwas besonderes. Sie unterscheidet sich von der sonst auf Kalkboden vorkommenden Flora der Schwäbischen Alb.

Donnerstag, 25. September 2014

Aussicht vom Bergfried der Weilerburg bei Rottenburg am Neckar

Die Weilerburg südlich von Rottenburg am Neckar gehört zur Keuperstufe des Südwestdeutschen Schichtstufenlands und damit nicht zur Schwäbischen Alb. 

Jedoch hat man vom Bergfried der Weilerburg, der heute als Aussichtsturm dient, einen wunderschönen Blick auf den Albtrauf von den Dreikaiserbergen im Osten bis zu den Balinger Bergen im Westen. Deshalb darf die Aussicht von der Weilerburg hier in diesem Blog nicht fehlen.

Die Weilerburg - früher nannte man sie Alt-Rotenburg - wurde um 1200 auf dem 555 m ü NN hohen Rotenberg, einem Ausliegerberg des Rammert südlich des heutigen Rottenburg am Neckar erbaut. 1407 wird Alt-Rotenburg von den Hohenzollern zerstört. Im Jahr 1624 dienten die Reste der Burg als Baustofflieferant für das Kapuzinerkloster in Ehingen. Ende des 19. Jahrhundert wird der ehemalige Bergfried der Burg als Aussichtsturm wiedererrichtet. Seit dem Jahr 1974 ist der Turm im Eigentum der Stadt Rottenburg. Betreuer des Turms ist die Sektion Rottenburg des Alpenvereins.     

Sonntag, 21. September 2014

Premiumweg Wasserfallsteig bei Bad Urach, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Wasserfallsteig aus der Premiumweggruppe der Grafensteige bei Bad Urach. 

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Premiumweg. Im vorangegangenen Post sind wir dann im Verlauf der ersten Hälfte des Premiumwegs gewandert und hierbei aus dem Ermstal am Uracher Wasserfall vorbei bis auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb bei den Rutschenfelsen gekommen.

Heute geht es weiter mit der Wanderung im Verlauf des Premiumwegs Wasserfallsteig. Nördlich der Rutschenfelsen verlässt der Wasserfallsteig den Albtrauf und führt am Naturfreundehaus Rohrauer Hütte vorbei zum Vorwerk Fohlenhof des Haupt- und Landgestüts Marbach. Im Jahr 2008 wurden die Gebäude des Fohlenhofs saniert. Seitdem werden dort ca. 100 Fohlen aufgezogen. 

Donnerstag, 18. September 2014

Premiumweg Wasserfallsteig bei Bad Urach, Teil 2 von 3


Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Wasserfallsteig aus der Premiumweggruppe der Grafensteige bei Bad Urach. 

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Premiumweg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Vom Großparkplatz P 23 im Maisental folgt man dem breiten Weg in Richtung Uracher Wasserfall. Dies ist an Wochenenden und bei gutem Wetter einer der meistbegangenen Wege der Schwäbischen Alb. Bald erreicht man den Brühlbach, dessen Wasser teilweise vom Uracher Wasserfall kommt, teilweise aber auch erst unterhalb des Wasserfalls entspringt. Man folgt nun dem Brühlbach bis zum Fuß des Uracher Wasserfalls.

Montag, 15. September 2014

Premiumweg Wasserfallsteig bei Bad Urach, Teil 1 von 3

Der Premiumweg Wasserfallsteig bei Bad Urach gehört zur Premiumweggruppe der Grafensteige

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Der Wasserfallsteig ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Wasserfallsteigs.

Der Wasserfallsteig führt durch das Maisental und das Brühltal, zwei Seitentäler des Ermstals bei Bad Urach. Der Wasserfallsteig steigt dann auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb östlich des Maisentals. Auf der Hochfläche verläuft der Wasserfallsteig ein Stück über das Gebiet der Nachbargemeinde Sankt Johann. Beim Anstieg und beim Abstieg auf die bzw. von der Albhochfläche kommt der Wasserfallsteig jeweils bei einem Wasserfall vorbei.

Steckbrief
Name: Wasserfallsteig
Wegegruppe: Grafensteige
Label: Premiumweg
Erste Zertifizierung 2013 mit 80 Erlebnispunkten
Zweite Zertifizierung 2016 mit 86 Erlebnispunkten
Aktuelle Zertifizierung gültig bis Dezember 2019
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 10,0 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 510 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Reutlingen
Stadt/Gemeinde: Bad Urach und Sankt Johann
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb      

Im Jahr 2016 wurde der Wasserfallsteig von der Zeitschrift Wandermagazin zum schönsten Wanderweg Deutschlands in der Kategorie Touren (Tageswanderungen) gewählt. 

Dienstag, 9. September 2014

Vulkanschlot an der Neuffener Steige

Der Vulkanschlot an der Neuffener Steige gehört zu den wichtigsten Zeugnissen des Schwäbischen Vulkans

Der Schlot ist als Geotop ausgewiesen. Die Stelle befindet sich in einem ehemaligen Steinbruch, der nicht zugänglich ist. Vom verschlossenen Tor des ehemaligen Steinbruchs kann man den Vulkanschlot und das direkt angrenzende Weißjuragestein jedoch gut sehen. 

Der Gustav-Ströhmfeld-Weg des Schwäbischen Albvereins verläuft in der Nähe des Geotops vorbei. Im Rahmen einer Neukonzeption des Gustav-Ströhmfeld-Wegs wurde der Stichweg hinab zum Geotop erneuert. Zudem wurden mehrere Informationstafeln aufgestellt. 

Mittwoch, 3. September 2014

Kernzone Jörgenbühl-Geichenbuch im Biosphärengebiet Schwäbische Alb bei Gomadingen

Die Kernzone Jörgenbühl-Geichenbuch ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.   
Die Kernzone erstreckt sich über eine Fläche von 93,7 Hektar.

Wenn die Kernzonen des Biosphärengebiets, die sich am Albtrauf befinden, wenigstens eine gewisse kleine Bekanntheit aufweisen, sind die Kernzonen auf der Albhochfläche nahezu unbekannt. Das gilt auch für die Kernzone Jörgenbühl-Geichenbuch, die sich westlich des Tals der Großen Lauter und am südlichen Rand des Gemeindegebiets von Gomadingen befindet.

Freitag, 29. August 2014

Aussicht vom Ipf bei Bopfingen

Der Ipf bei Bopfingen auf der Ostalb ist einer der bedeutendsten Zeugenberge der Schwäbischen Alb. Als Zeugenberge bezeichnet man im Bereich einer Schichtstufenlandschaft diejenigen Erhebungen, die heute vollkommen frei dastehen, und die früher ein zusammenhängender Bestandteil der benachbarten Schichtstufe waren.

Zeugenberge zeichnen sich, weil sie freistehen, stets durch eine umfassende Rundsicht von ihrem Gipfel aus. (Zur ersten Kategorie der Zeugenberge auf der Schwäbischen Alb gehören außer dem Ipf z.B. auch der Hohenzollern, die Achalm bei Reutlingen und der Hohenstaufen bei Göppingen). Auch vom Gipfel des Ipf hat man eine schöne Sicht. Sie reicht von der Schwäbischen Alb bis zum Nördlinger Ries, von der Fränkischen Alb bis zu den Schwäbisch-Fränkischen Waldbergen.

Im vorangegangenen Post in diesem Blog waren der Ipf sowie das Naturschutzgebiet Ipf das Thema. Heute geht es um die Aussicht vom Ipf, die mit den nachfolgenden Bildern illustriert werden soll. 

Montag, 25. August 2014

Naturschutzgebiet Ipf bei Bopfingen

Der Ipf bei Bopfingen ist der bedeutendste Zeugenberg der Ostalb. Dieser Bergkegel ist dem heutigen Albtrauf nördlich vorgelagert. Damit bezeugt der Ipf, dass sich die Albhochfläche früher einmal weiter nach Norden und Westen erstreckt hat.

Der Ipf ist auch aus naturschutzfachlicher Sicht interessant. Im Jahr 1982 wurde der Gipfelbereich des Ipf mit einer Fläche von 71 Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der Ipf gilt als der mächtigste Heideberg am Rand der Schwäbischen Alb. Noch Ende des 19. Jahrhunderts war der Berg vollständig baumfrei. In der Folgezeit gab es einige Aufforstungen mit standortfremden Fichten. Heute ist man bestrebt, diese Baumbestände ganz langsam wieder zurückzudrängen.

Samstag, 23. August 2014

Wandermagazin kürt den Dreifürstensteig bei Mössingen zu einem der schönsten Wanderwege Deutschlands


Die Zeitschrift Wandermagazin kürt jedes Jahr die schönsten Wanderwege Deutschlands. Im Jahr 2014 wurde der Dreifürstensteig bei Mössingen am Früchtetrauf in der Kategorie Touren (Tageswanderungen) auf den Platz 2 der schönsten Wanderwege Deutschlands gewählt.

Die schönsten Wanderwege Deutschlands werden in zwei Kategorien gewählt. Die Kategorie Touren umfasst Tageswanderungen. Im Jahr 2014 wurde die zweite Etappe des Heidschnuckenwegs in der Lüneburger Heide auf Platz eins gewählt. Platz 2 ging an den Dreifürstensteig. Auf Platz 3 kam die Extratour Guckaisee in der Rhön.

Dienstag, 19. August 2014

Der Egelsberg bei Weilheim/Teck

Der Egelsberg bei Weilheim/Teck gehört zu den zahlreichen Schloten des Schwäbischen Vulkans

Der Egelsberg ist dem Albtrauf nördlich vorgelagert. Alle Schlote des Schwäbischen Vulkans, die dem Albtrauf vorgelagert sind, bilden mehr oder weniger große Hügel bzw. Kegelberge. Das hat seinen Grund darin, dass der Vulkantuff der Schlote härter ist als das Gestein des Albvorlands. 

Im Gegensatz dazu bilden die Schlote des Schwäbischen Vulkans, die sich im Bereich der heutigen Albhochfläche befinden, Mulden und Senken. Das kommt daher, weil der Vulkantuff der Schlote weicher ist als die Weißjuraschichten der Albhochfläche. 

Der Egelsberg bildet nur einen kleinen Hügel aus. Mit seiner Höhe von 428 m ü NN erhebt er sich nur ca. 50 Meter über das Albvorland. Das den Egelsberg umgebende Gestein ist der weiche Opalinuston (Braunjura alpha). Der Egelsberg ist auch als Geotop ausgewiesen. Eine Besteigung des Egelsbergs ist relativ schnell ausgeführt. Die Besteigung ist lohnend, einmal wegen der naturnahen und an den Vulkantuff angepassten Wiesen im Gipfelbereich und zum anderen wegen der schönen Aussicht vom Gipfel auf den Albtrauf.

Freitag, 15. August 2014

Zum Franz-Keller-Haus auf dem Kalten Feld

Das Kalte Feld ist ein großer Ausliegerberg auf der Ostalb. Über den Furtlepass hängt das Kalte Feld mit der Hochfläche der Schwäbischen Alb zusammen. Auf dem höchsten Punkt des Kalten Felds befindet sich das Franz-Keller-Haus des Schwäbischen Albvereins.

Das Kalte Feld ist ein Bestandteil des in diesem Bereich der Ostalb relativ stark gegliederten Albtraufs. Es gibt dort mehrere Zeugenberge. Das sind einzelstehende Berge, die vor Millionen von Jahren einmal Bestandteil der Albhochfläche waren. Die bekanntesten dieser Zeugenberge sind die Drei Kaiserberge (Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen). Das Kalte Feld liegt näher an der heutigen Albhochfläche und hängt mit einem hochgelegenen Sattel (Furtlepass) mit der Albhochfläche zusammen. Das Kalte Feld ist somit noch kein eigentlicher Zeugenberg, sondern ein Ausliegerberg.

Donnerstag, 7. August 2014

Bahnhof Gussenstadt der Lokalbahn Amstetten - Gerstetten

Der Bahnhof Gussenstadt ist einer von sieben Bahnhöfen im Verlauf der Lokalbahn Amstetten - Gerstetten. 

Heute findet dort kein regulärer Bahnbetrieb mehr statt. Der Personenverkehr auf der im Jahr 1906 eröffneten Strecke wurde 1996 eingestellt. Seit dem Jahr 1997 gehört die Strecke den Ulmer Eisenbahnfreunden (UEF), die in den Sommermonaten an Sonntagen einen Museumsbetrieb, teils mit Dampfloks, teils mit Dieseltriebzügen anbieten.

Gussenstadt ist ein Teilort der Gemeinde Gerstetten. Der Bahnhof von Gussenstadt befindet sich auf einer Höhe von 666 m ü NN. Die Hochfläche der Schwäbischen Alb in diesem Bereich wird auch Stubersheimer Alb genannt. Gegenüber dem Anfangspunkt der Lokalbahn in Amstetten liegt der Bahnhof von Gussenstadt um 85 Höhenmeter höher. Um diese Höhe zu erreichen, bewältigt die Lokalbahn Amstetten - Gerstetten zwischen Amstetten und Stubersheim eine Steilstrecke.   

Freitag, 1. August 2014

Regierungspräsidium Freiburg weist neues Naturschutzgebiet "Trobenholz-Vogelbühl" auf der Südwestalb aus

Das zuständige Regierungspräsidium Freiburg hat Ende Juli 2014 das neue Naturschutzgebiet Trobenholz-Vogelbühl auf der Südwestalb ausgewiesen. Das ca. 80 Hektar große Naturschutzgebiet befindet sich auf dem Großen Heuberg, der Albhochfläche zwischen dem Bäratal und dem Donautal.

Inhalt des neuen Naturschutzgebiets sind der dauerhafte Schutz sowie die Erhaltung von Wiesen- und Heckenlandschaften. Diese Landschaften sind aus der jahrhundertelangen Bewirtschaftung hervorgegangen. Die Wiesen und Hecken bieten Lebensraum für viele inzwischen seltene Tier- und Pflanzenarten, die teilweise Relikte der letzten Eiszeit sind.

Freitag, 25. Juli 2014

Aussicht vom Hännersteigfels bei der Eninger Weide

Der Hännersteigfels befindet sich am Albtrauf der Reutlinger Alb südöstlich der Achalm.

Den Teil der Albhochfläche unmittelbar östlich von Eningen unter Achalm nennt man Eninger Weide. Dies ist ein sehr beliebtes Ausflugs- und Erholungsgebiet für den Großraum Reutlingen, aber auch für die Region Stuttgart.

Auf der Eninger Weide gibt es unter anderem ein bewirtschaftetes Wanderheim, ein Tiergehege, viel parkartige Landschaft, viele Wege und in der Folge auch einen unvermeidbaren Großparkplatz. Das Oberbecken des Pumpspeicherwerks Glems grenzt im Norden an die Eninger Weide. Am Albtrauf nordwestlich der Eninger Weide befindet sich der Aussichtspunkt Hännersteigfels. Der Hännersteigfels selbst ist nicht so ausgeprägt, dass man hier oberhalb der Baumkronen steht. Vielmehr ist die (etwas begrenzte) Aussicht nur möglich, weil der Wald immer wieder freigeschnitten wird.

Freitag, 18. Juli 2014

Premiumweg Hohenurachsteig bei Bad Urach, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Hohenurachsteig aus der Premiumweggruppe der Grafensteige bei Bad Urach.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post sind wir im Verlauf des Wegs gewandert und hierbei bis zum Hinteren Hanner Felsen gekommen. Heute geht es weiter mit der Wanderung im Verlauf des Hohenurachsteigs.

Vom hinteren Hanner Felsen folgt man dem Albtrauf ein längeres Stück weiter in Richtung Südwesten. Schließlich entfernt sich der Premiumweg ein paar Meter vom Albtrauf und erreicht den Waldrand sowie eine große Wiese. Dies ist die sogenannten Eppenzillebene. Hier befindet sich eine Vesperinsel, bei der man eine Rast einlegen kann. Man wendet sich nach rechts und geht über die Wiese wiederum bis zum Albtrauf mit dem Eppenzillfelsen (zum Eppenzillfelsen sieht auch den Post vom 03.01.2013 in diesem Blog).

Dienstag, 15. Juli 2014

Premiumweg Hohenurachsteig bei Bad Urach, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Hohenurachsteig aus der Premiumweggruppe der Grafensteige bei Bad Urach. 

Im vorangegangenen Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des Hohenurachsteigs. Man kann den Rundweg in beiden Richtungen erwandern. Wir wandern im Uhrzeigersinn.

Von der Orientierungstafel beim Bahnhof von Bad Urach steigt man einige Meter über eine Wiese bis zum Waldrand an. Dort befindet sich der eigentlich Startpunkt des Wegs. Man kann hier die Wegrichtung wählen, in der man den Rundweg begehen will. Geht man im Uhrzeigersinn, muss man den Schildern folgen, die zu den Hanner Felsen führen.

Samstag, 12. Juli 2014

Premiumweg Hohenurachsteig bei Bad Urach, Teil 1 von 3

Der Premiumweg Hohenurachsteig bei Bad Urach gehört zur Premiumweggruppe der Grafensteige.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Der Hohenurachsteig ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Hohenurachsteigs.

Der Hohenurachsteig beschreibt eine Rundtour über die Albhochfläche südwestlich der Altstadt von Bad Urach. Mit einem Stichweg wird der Gipfel des Schlossbergs mit der Burgruine Hohenurach erreicht.

Steckbrief
Name: Hohenurachsteig
Wegegruppe: Grafensteige
Label: Premiumweg
Erste Zertifizierung 2013 mit 56 Erlebnispunkten
Zweite Zertifizierung 2016 mit 57 Erlebnispunkten
Aktuelle Zertifizierung gültig bis Dezember 2019
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 7,5 Kilometer
Höhenunterschied: 487 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Reutlingen
Stadt/Gemeinde: Bad Urach
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb