Montag, 21. April 2014

Premiumweg Hohenwittlingensteig bei Bad Urach, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Hohenwittlingensteig aus der Premiumweggruppe der Grafensteige bei Bad Urach.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im zweiten Post der Reihe haben wir mit der Wanderung im Verlauf des Hohenwittlingensteigs begonnen und sind hierbei bis kurz vor die Burgruine Hohenwittlingen gekommen. Im heutigen Post setzen wir die Wanderung fort.

Kurz vor der Burgruine Hohenwittlingen bewältigt der Steig eine weitere kleine Steigung und erreicht den tief eingeschnittenen Halsgraben der Burgruine. Auf der Nordseite des Halsgrabens befindet sich einer der vielen Wegweiser im Verlauf des Premiumwegs. Von hier kann man einen Abstecher von wenigen hundert Metern hinauf zur Burgruine Hohenwittlingen machen. Die Aussicht von der Burgruine ist beeindruckend. Die Burgruine Hohenwittlingen war bereits das Thema hier in diesem Blog (im Post vom 07.11.2010).


Ansonsten geht es vom Wegweiser am Nordrand des Halsgrabens weiter im Verlauf des Premiumwegs. Man befindet sich hier gar nicht mehr weit vom Startpunkt des Premiumwegs beim Wanderparkplatz entfernt. Über den Forstweg könnte man auch ganz schnell dorthin gelangen. 

Der Premiumweg macht jetzt jedoch eine landschaftliche Zugabe und steigt steil auf einem Pfad zunächst mal hinab zum Eingang der Schillerhöhle (auch Rulamanhöhle genannt). Im Winterhalbjahr ist die Höhle wegen des Schutzes der Fledermäuse verschlossen. In der übrigen Zeit kann man die 120 Meter lange Höhle mit der Taschenlampe erkunden.

Von der Schillerhöhle führt der Premiumweg weiter abwärts, bis man hinüberqueren kann in die Wolfsschlucht. Beeindruckende Felsen prägen diesen Taleinschnitt. Der Wegverlauf durch die Wolfsschlucht wieder aufwärts ist ebenfalls beeindruckend. In Kehren und auf ganz schmalem Pfad geht es aufwärts, bisweilen muss man einen umgefallenen Baum übersteigen. An einer Stelle befindet sich eine Eisenleiter. Schließlich kommt man am oberen Ende des Wolfstals zum Anfangspunkt des Wegs am Wanderparkplatz bei Wittlingen.  

Hier gibt es eine Übersicht über die Premiumwege der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Premiumwegen befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über die Grafensteige bei Bad Urach. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Premiumwegen der Grafensteige befassen, verlinkt.

Das Ermstal mit Bad Urach ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über das Ermstal mit Bad Urach. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt.

Blick von der Burgruine Hohenwittlingen ermstalabwärts: Die Häusergruppe im Tal ist die Georgii-Siedlung bei Bad Urach.
Die Burgruine Hohenwittlingen thront auf einem Bergsporn über dem Ermstal.
Aus der Umfassungsmauer der Burgruine Hohenwittlingen sind im Frühjahr 2014 Steine herausgebrochen. Die letzte Instandsetzung der Burgruine war von 1953 bis 1963.
Blick von der Schildmauer der Burgruine Hohenwittlingen hinab auf den Pallas (unten, links der Bildmitte)
Blick von der Burgruine Hohenwittlingen ermstalaufwärts: Im Vordergrund im Tal ist die Häusergruppe Georgenau. Am Berghang links im Bild sieht man verschiedene Weißjurafelsen. Oberhalb dieser Felsen führt der Premiumweg Hohenwittlingensteig entlang.
Eingang der Schillerhöhle: Die Höhle befindet sich am Nordhang des Bergvorsprungs, auf dem die Ruine Hohenwittlingen steht. Ihr Eingang ist im Winterhalbjahr zum Schutz der Fledermäuse verschlossen. Ansonsten kann man mit einer Taschenlampe in die Höhle hineingehen. Der Höhleneingang liegt auf einer Höhe von 640 m ü NN. Die Höhle ist 120 Meter lang, 1 bis 2 Meter breit und 3 bis 4 Meter hoch. Die Schillerhöhle ist im bekannten Roman "Rulaman" von David Friedrich Weinland die "Tulkahöhle".
Abenteuerlich führt der Premiumweg Hohenwittlingensteig durch die Wolfsschlucht.
Die Wolfsschluchtfelsen sind als Geotop ausgewiesen. In der unteren Bildhälfte sieht man schöne Felsschichtungen, sogenannte Sinterterrassen. Hier fließt bei nasser Witterung ein Bach.

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