Donnerstag, 8. Mai 2014

Rundwanderweg "Florianrunde" bei Metzingen, Teil 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum neuen Rundwanderweg Florianrunde bei Metzingen. 

Dies ist einer von sieben Rundwanderwegen, die zusammen mit dem Qualitätsweg Gustav-Ströhmfeld-Weg eingerichtet worden sind.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Zudem sind wir im Verlauf des Rundwegs entgegen dem Uhrzeigersinn gewandert und hierbei auf den Metzinger Weinberg gekommen. Dort befindet sich unter anderem ein Gesteinsaufschluss, der das dunkle Vulkangestein zeigt.

Heute geht es weiter im Verlauf der Florianrunde. Allmählich kommt man auf die Südostseite des Metzinger Weinbergs. Von dort bieten sich erneut großartige Blicke auf die Umgebung. Gegenüber erhebt sich der Hofbühl, ebenfalls ein Schlot des Schwäbischen Vulkans. Durch ein Gartengelände kommt man zum Naturfreundehaus Falkenberg. Von dort ist es nicht mehr weit bis zur L 210, die Metzingen mit Kohlberg verbindet.


Etwas nach links versetzt geht es auf der anderen Straßenseite weiter. Man kommt nun in den Wald. Obwohl man bereits ganz nahe am Floriansberg ist, heißt es nun erst einmal, einen Höhenverlust in Kauf zu nehmen und in den Taleinschnitt des Stauferbachs hinabzusteigen. Man überquert den in die Braunjuraschichten eingeschnittenen Bachlauf auf einer neuen Fußwegbrücke. 

Dahinter kommt man in Wiesengelände und auf einen asphaltierten Wirtschaftsweg. Diesem Weg folgt man nach rechts aufwärts. Schließlich erreicht man einen Ziegenstall direkt unterhalb des Gipfels der Floriansbergs. Dort trifft man die Ziegen an, die seit einigen Jahren an den Hängen des Floriansbergs und des benachbarten Jusi dafür sorgen, dass das Gebiet offen bleibt.

Nun heißt es jedoch genau aufzupassen. Die Forianrunde beschreibt fast einen Kreis beim Floriansberg. Bereits eine falsche Abzweigung kann dazu führen, dass man sich heillos verzettelt. Oberhalb des Ziegenstalls folgt man nicht der Wegkehre nach rechts aufwärts, sondern nimmt den nach links, fast horizontal verlaufenden Weg, der zuerst am Südhang und dann am Westhang des Floriansbergs entlangführt. Hierbei kommt man an den Hängen vorbei, auf denen die Ziegen aktiv sind bzw. waren. Man kommt auch an einem Aufschluss vorbei, bei dem man gut das Vulkangestein sieht. Denn auch der Floriansberg ist ein Schlot des Schwäbischen Vulkans.

Schließlich steigt man auf der Westseite auf den Gipfel des Floriansbergs hinauf. Die Aussicht vom Floriansberg ist im Post vom 01. Mai 2014 in diesem Blog beschrieben. Der Abstieg geht vom Gipfel aus zuerst nach Osten und dann nach Norden. Beim Ziegenstall darf man jetzt nicht mehr vorbeikommen, sonst hätte man etwas falsch gemacht. Man kommt wieder in den Wald. Dort zweigt der Gustav-Ströhmfeld-Weg nach rechts ab, nachdem dieser Weg und die Florianrunde seit dem Bahnhof von Metzingen denselben Verlauf hatten.

Nun geht es relativ unspektakulär durch Wald. Man biegt später nach links ab und steigt zum Arboretum bei Grafenberg hinunter. Am Beginn des Arboretums wird man nach links auf einen Rundweg durch das Gebiet verwiesen. In diesem Arboretum sieht man zahlreiche Baumarten. Herausragend im wahrsten Sinne des Wortes sind die Küstenmammutbäume.

Nach dem Verlassen des Arboretums geht es nach links. Zunächst durch Wald, später durch Gartengelände erreicht man den Ortsrand von Metzingen. Man kommt in den Stauferweg. An dessen Ende biegt man nach links in die Nürtinger Straße ab und überquert dann die Bahnlinie auf einer Straßenbrücke. Dahinter biegt man nach links ab und kommt wieder zum Bahnhof von Metzingen.            

Hier gibt es eine Übersicht über den Gustav-Ströhmfeld-Weg. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Gustav-Ströhmfeld-Weg befassen, verlinkt.

Der Floriansberg ist ein Teil des Schwäbischen Vulkans. Hier gibt es eine Übersicht über den Schwäbischen Vulkan. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Schwäbischen Vulkan befassen, verlinkt. 

Blick vom Metzinger Weinberg in Richtung Osten: Der Hügel rechts im Bild - der Hofbühl - ist wie der Metzinger Weinberg ein Schlot des Schwäbischen Vulkans. Links im Bild im Hintergrund erhebt sich der Jusi, ein Ausliegerberg der Schwäbischen Alb und ebenfalls ein Schlot des Schwäbischen Vulkans. In der Bildmitte im Hintergrund erhebt sich das Hörnle.
Neu erbaute Wanderwegbrücke über den Stauferbach und Informationstafel: Der Stauferbach fließt hier durch Gesteinsschichten des Braunjura.
Auf dem Gipfel des Floriansbergs: Der Floriansberg ist ebenfalls ein Schlot des Schwäbischen Vulkans. Trotzdem findet man auf dem Gipfel diesen Weißjurabrocken. Man erklärt dies damit, dass beim Vulkanausbruch vor 16 Millionen Jahren die Deckschicht aus Weißjura zertrümmert wurde und einzelne Weißjurabrocken in den Schlot zurückfielen.
Am Südhang des Floriansbergs: Die Hänge des Floriansbergs werden seit einigen Jahren regelmäßig von Ziegen beweidet. Das verhindert die Verbuschung und garantiert die Rundsicht vom Gipfel. Deutlich sieht man das dunkle Vulkangestein, durchsetzt mit einzelnen Weißjurabrocken.
Im Arboretum bei Grafenberg: Im Wald finden sich auffallend viele Küstenmammutbäume mit ihren riesigen Stämmen. Heimat dieser Bäume ist die nordkalifornische Pazifikküste.
Rundweg im Arboretum bei Grafenberg
Ein letzter Blick zum Floriansberg von einem Standort bei einem Kleingartengelände westlich des Bergs

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