Freitag, 5. Dezember 2014

Aussicht vom Burgstein und vom Rötelstein bei Lichtenstein-Holzelfingen

Der Osthang des hinteren Echaztals südlich von Reutlingen in der Gemeinde Lichtenstein wird von zahlreichen Felsen gekrönt. Einige dieser Felsen stellen auch hervorragende Aussichtspunkte dar. 

Der Burgstein und der Rötelstein sind zwei dieser Felsen. Sie befinden sich am Albtrauf östlich über dem Echaztal und westlich von Lichtenstein-Holzelfingen.

Ein wunderschöner Pfad verläuft am Albtrauf östlich des Echaztals zwischen dem Burgstein im Norden und dem Ort Traifelberg im Süden entlang. Dieser Pfad führt auch am Rötelstein vorbei. Damit lassen sich die Aussichtspunkte Burgstein und Rötelstein von Holzelfingen aus relativ bequem erreichen.


Der Burgstein ist auch als Geotop ausgewiesen. Der Fels besteht aus Massenkalken der Formation Weißjura Delta und Epsilon (Untere und Obere Felsenkalkformation).

Der Rötelstein gehört zur Felsgalerie Traifelberg, die ebenfalls als Geotop ausgewiesen ist. Die Felsgalerie Traifelberg ist 1.000 Meter lang und besteht aus Massenkalken der Formation Weißjura Delta.  

Wie kommt man hin?
Der bequemste Startpunkt für einen Spaziergang zu Burgstein und Rötelstein ist der zu Lichtenstein gehörende Ort Holzelfingen. Dieser Ort liegt auf der Albhochfläche, so dass nur wenig Höhenunterschied zu bewältigen ist.

Von Reutlingen fährt man über die B 312 bis nach Unterhausen und biegt dort nach links auf die L 387 in Richtung Holzelfingen ab. Der Ort Holzelfingen beginnt unmittelbar dort, wo die Straße die Albhochfläche erreicht. Im Ort biegt man bei erster Gelegenheit nach rechts in Richtung Sportplatz ab. Bei den folgenden Verzweigungen folgt man stets dem Schild Sportplatz. Schließlich führen die Burgstraße und die Straße Burgholz aus dem Ort hinaus zum Sportplatz im Nordwesten von Holzelfingen. Beim Sportplatz gibt es Parkmöglichkeiten.

Im Gebiet unterwegs
Vom Parkplatz beim Sportplatz folgt man dem Zufahrtsweg wenige Meter zurück. Dann biegt man bei einem Wegweiser nach rechts ab und erreicht nach wenigen Metern den Albtrauf beim Burgstein. Vom Burgstein folgt man dem Pfad am Albtrauf entlang in Richtung Süden. Der nächste Zwischenpunkt ist die Einschartung "Biegel" am Albtrauf. Dort zweigt eine Variante des Burgenwegs (Weitwanderweg des Schwäbischen Albvereins) ins Echaztal hinab ab. Man folgt vom Biegel weiter dem Albtrauf und erreicht dann den Rötelstein. Der Felsen des Rötelsteins befindet sich rechts vom Weg. Der Felsen ist exponiert. Es besteht Rutsch- und Absturzgefahr. Schwindelfreiheit und gute Schuhsohlen sind für einen Besuch des Rötelsteins Pflicht.

Die Entfernung vom Parkplatz beim Sportplatz Holzelfingen bis zum Rötelstein ist ca. 2 Kilometer.   

Das Echaztal mit Schloss Lichtenstein ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über das Echaztal mit Schloss Lichtenstein. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt.
Der am Albtrauf auf der Ostseite des Echaztals entlangführende Pfad verläuft zwischen dem Aussichtspunkt Burgstein und dem Aussichtspunkt Rötelstein durch dieses Felstor hindurch.
Blick vom Aussichtspunkt Burgstein in Richtung Nordnordwesten echaztalauswärts: Im Mittelgrund erhebt sich der Kegel des Georgenbergs bei Pfullingen, einer von über 300 Schloten des Schwäbischen Vulkans.
Blick vom Aussichtspunkt Burgstein in Richtung Westen: Unten im Echaztal sieht man einen Teil des zur Gemeinde Lichtenstein gehörenden Orts Unterhausen. Dahinter erhebt sich der Lippentaler Hochberg, ein Ausliegerberg der Reutlinger Alb. Die am Hang sichtbaren Wacholderheiden stehen unter Naturschutz.
Blick vom Aussichtspunkt Burgstein in Richtung Westsüdwesten: Nach hinten im Bild verläuft ein Seitental des Echaztals, das vom Reißenbach durchflossen wird. Oberhalb des Talschlusses dieses Tals befindet sich die Nebelhöhle. Der Eckpunkt am Albtrauf links (südlich) dieses Tals trägt den Gießstein, einen Felsen und Aussichtspunkt.
Blick vom Aussichtspunkt Rötelstein in Richtung Nordnordwesten auf den Lippentaler Hochberg (hinten, in der Sonne) und auf den Gießstein (links, teilweise im Schatten)
Wie Backenzähne erheben sich die Felsen der Felsgalerie Traifelberg zwischen Rötelstein (Standort) und Locherstein (Hochpunkt hinten) aus dem kahlen Wald.
Blick vom Rötelstein in Richtung Südwesten: Die Sonne schickt sich an, hinter dem Schloss Lichtenstein unterzugehen. Das Echaztal befindet sich bereits im Schatten.

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