Freitag, 29. August 2014

Aussicht vom Ipf bei Bopfingen

Der Ipf bei Bopfingen auf der Ostalb ist einer der bedeutendsten Zeugenberge der Schwäbischen Alb. Als Zeugenberge bezeichnet man im Bereich einer Schichtstufenlandschaft diejenigen Erhebungen, die heute vollkommen frei dastehen, und die früher ein zusammenhängender Bestandteil der benachbarten Schichtstufe waren.

Zeugenberge zeichnen sich, weil sie freistehen, stets durch eine umfassende Rundsicht von ihrem Gipfel aus. (Zur ersten Kategorie der Zeugenberge auf der Schwäbischen Alb gehören außer dem Ipf z.B. auch der Hohenzollern, die Achalm bei Reutlingen und der Hohenstaufen bei Göppingen). Auch vom Gipfel des Ipf hat man eine schöne Sicht. Sie reicht von der Schwäbischen Alb bis zum Nördlinger Ries, von der Fränkischen Alb bis zu den Schwäbisch-Fränkischen Waldbergen.

Im vorangegangenen Post in diesem Blog waren der Ipf sowie das Naturschutzgebiet Ipf das Thema. Heute geht es um die Aussicht vom Ipf, die mit den nachfolgenden Bildern illustriert werden soll. 

Montag, 25. August 2014

Naturschutzgebiet Ipf bei Bopfingen

Der Ipf bei Bopfingen ist der bedeutendste Zeugenberg der Ostalb. Dieser Bergkegel ist dem heutigen Albtrauf nördlich vorgelagert. Damit bezeugt der Ipf, dass sich die Albhochfläche früher einmal weiter nach Norden und Westen erstreckt hat.

Der Ipf ist auch aus naturschutzfachlicher Sicht interessant. Im Jahr 1982 wurde der Gipfelbereich des Ipf mit einer Fläche von 71 Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der Ipf gilt als der mächtigste Heideberg am Rand der Schwäbischen Alb. Noch Ende des 19. Jahrhunderts war der Berg vollständig baumfrei. In der Folgezeit gab es einige Aufforstungen mit standortfremden Fichten. Heute ist man bestrebt, diese Baumbestände ganz langsam wieder zurückzudrängen.

Samstag, 23. August 2014

Wandermagazin kürt den Dreifürstensteig bei Mössingen zu einem der schönsten Wanderwege Deutschlands


Die Zeitschrift Wandermagazin kürt jedes Jahr die schönsten Wanderwege Deutschlands. Im Jahr 2014 wurde der Dreifürstensteig bei Mössingen am Früchtetrauf in der Kategorie Touren (Tageswanderungen) auf den Platz 2 der schönsten Wanderwege Deutschlands gewählt.

Die schönsten Wanderwege Deutschlands werden in zwei Kategorien gewählt. Die Kategorie Touren umfasst Tageswanderungen. Im Jahr 2014 wurde die zweite Etappe des Heidschnuckenwegs in der Lüneburger Heide auf Platz eins gewählt. Platz 2 ging an den Dreifürstensteig. Auf Platz 3 kam die Extratour Guckaisee in der Rhön.

Dienstag, 19. August 2014

Der Egelsberg bei Weilheim/Teck

Der Egelsberg bei Weilheim/Teck gehört zu den zahlreichen Schloten des Schwäbischen Vulkans

Der Egelsberg ist dem Albtrauf nördlich vorgelagert. Alle Schlote des Schwäbischen Vulkans, die dem Albtrauf vorgelagert sind, bilden mehr oder weniger große Hügel bzw. Kegelberge. Das hat seinen Grund darin, dass der Vulkantuff der Schlote härter ist als das Gestein des Albvorlands. 

Im Gegensatz dazu bilden die Schlote des Schwäbischen Vulkans, die sich im Bereich der heutigen Albhochfläche befinden, Mulden und Senken. Das kommt daher, weil der Vulkantuff der Schlote weicher ist als die Weißjuraschichten der Albhochfläche. 

Der Egelsberg bildet nur einen kleinen Hügel aus. Mit seiner Höhe von 428 m ü NN erhebt er sich nur ca. 50 Meter über das Albvorland. Das den Egelsberg umgebende Gestein ist der weiche Opalinuston (Braunjura alpha). Der Egelsberg ist auch als Geotop ausgewiesen. Eine Besteigung des Egelsbergs ist relativ schnell ausgeführt. Die Besteigung ist lohnend, einmal wegen der naturnahen und an den Vulkantuff angepassten Wiesen im Gipfelbereich und zum anderen wegen der schönen Aussicht vom Gipfel auf den Albtrauf.

Freitag, 15. August 2014

Zum Franz-Keller-Haus auf dem Kalten Feld

Das Kalte Feld ist ein großer Ausliegerberg auf der Ostalb. Über den Furtlepass hängt das Kalte Feld mit der Hochfläche der Schwäbischen Alb zusammen. Auf dem höchsten Punkt des Kalten Felds befindet sich das Franz-Keller-Haus des Schwäbischen Albvereins.

Das Kalte Feld ist ein Bestandteil des in diesem Bereich der Ostalb relativ stark gegliederten Albtraufs. Es gibt dort mehrere Zeugenberge. Das sind einzelstehende Berge, die vor Millionen von Jahren einmal Bestandteil der Albhochfläche waren. Die bekanntesten dieser Zeugenberge sind die Drei Kaiserberge (Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen). Das Kalte Feld liegt näher an der heutigen Albhochfläche und hängt mit einem hochgelegenen Sattel (Furtlepass) mit der Albhochfläche zusammen. Das Kalte Feld ist somit noch kein eigentlicher Zeugenberg, sondern ein Ausliegerberg.

Donnerstag, 7. August 2014

Bahnhof Gussenstadt der Lokalbahn Amstetten - Gerstetten

Der Bahnhof Gussenstadt ist einer von sieben Bahnhöfen im Verlauf der Lokalbahn Amstetten - Gerstetten. 

Heute findet dort kein regulärer Bahnbetrieb mehr statt. Der Personenverkehr auf der im Jahr 1906 eröffneten Strecke wurde 1996 eingestellt. Seit dem Jahr 1997 gehört die Strecke den Ulmer Eisenbahnfreunden (UEF), die in den Sommermonaten an Sonntagen einen Museumsbetrieb, teils mit Dampfloks, teils mit Dieseltriebzügen anbieten.

Gussenstadt ist ein Teilort der Gemeinde Gerstetten. Der Bahnhof von Gussenstadt befindet sich auf einer Höhe von 666 m ü NN. Die Hochfläche der Schwäbischen Alb in diesem Bereich wird auch Stubersheimer Alb genannt. Gegenüber dem Anfangspunkt der Lokalbahn in Amstetten liegt der Bahnhof von Gussenstadt um 85 Höhenmeter höher. Um diese Höhe zu erreichen, bewältigt die Lokalbahn Amstetten - Gerstetten zwischen Amstetten und Stubersheim eine Steilstrecke.   

Freitag, 1. August 2014

Regierungspräsidium Freiburg weist neues Naturschutzgebiet "Trobenholz-Vogelbühl" auf der Südwestalb aus

Das zuständige Regierungspräsidium Freiburg hat Ende Juli 2014 das neue Naturschutzgebiet Trobenholz-Vogelbühl auf der Südwestalb ausgewiesen. Das ca. 80 Hektar große Naturschutzgebiet befindet sich auf dem Großen Heuberg, der Albhochfläche zwischen dem Bäratal und dem Donautal.

Inhalt des neuen Naturschutzgebiets sind der dauerhafte Schutz sowie die Erhaltung von Wiesen- und Heckenlandschaften. Diese Landschaften sind aus der jahrhundertelangen Bewirtschaftung hervorgegangen. Die Wiesen und Hecken bieten Lebensraum für viele inzwischen seltene Tier- und Pflanzenarten, die teilweise Relikte der letzten Eiszeit sind.