Sonntag, 27. Dezember 2015

Der Donau-Zollernalb-Weg - ein Qualitätsweg Wanderbares Deutschland

Der im Jahr 2008 eingerichtete Donau-Zollernalb-Weg ist ein Weg der Superlative. Zusammen mit dem Donauberglandweg bildet der Donau-Zollernalb-Weg eine 14tägige Wander-Rundtour über die höchsten Gebiete der Schwäbischen Alb sowie durch das Obere Donautal, den landschaftlich dramatischsten Teil dieses Mittelgebirges.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Donau-Zollernalb-Weg kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Abschnitten des Donau-Zollernalb-Wegs befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs aus direkt verlinkt.

Der Deutsche Wanderverband hat den Donau-Zollernalb-Weg mit dem Label Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet. Die Auszeichnung war ab der Eröffnung des Wegs im Jahr 2008 wirksam. Sie wurde Ende 2011 und Ende 2014 erneuert. 

Montag, 21. Dezember 2015

Variante Pfullingen des Burgen-Wegs, Teil 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Variante Pfullingen des Burgen-Wegs

Im vorangegangenen Post war der erste Teil der Variante Pfullingen vom Bahnhof Reutlingen bis zum Ortszentrum von Pfullingen an der Reihe. Heute geht es um den Abschnitt von Pfullingen bis zum Übersberg, wo sich die Variante Pfullingen wieder mit dem Hauptweg des Burgen-Wegs vereinigt.

Man kann durchaus den zweiten Teil der Variante Pfullingen des Burgen-Wegs unmittelbar an den ersten Teil anschließen. Das wäre dann eine richtige Tagestour. Man kann den zweiten Teil aber auch als eigenständige Wanderung gestalten.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Variante Pfullingen des Burgen-Wegs, Teil 1

Der Burgen-Weg ist ein vom Schwäbischen Albverein markierter Weitwanderweg, der von Reutlingen nach Zwiefalten durch das burgenreichste Gebiet der Schwäbischen Alb verläuft. Im Verlauf des Burgen-Wegs gibt es an vier Stellen Wegvarianten, die vom Hauptweg abzweigen und später wieder zum Hauptweg zurückführen.

Die von Reutlingen kommend erste dieser Wegvarianten ist die Variante Pfullingen. Sie soll das Thema des heutigen und des folgenden Posts in diesem Blog sein. Die Variante Pfullingen zweigt beim Burgplatz in Reutlingen vom Hauptweg des Burgen-Wegs ab und verläuft durch die Stadt Pfullingen hindurch. Auf dem Übersberg auf der Albhochfläche mündet die Variante Pfullingen wieder in den Hauptweg.

Im heutigen Post in diesem Blog gehen wir vom Bahnhof Reutlingen bis zur Ortsmitte von Pfullingen. Dort kann man gleich weitergehen in Richtung Übersberg oder die Wanderung auch zunächst mal beenden und mit dem Linienbus nach Reutlingen zurückfahren. 

Freitag, 11. Dezember 2015

Der Burgen-Weg des Schwäbischen Albvereins von Reutlingen nach Zwiefalten

Der Burgen-Weg ist ein 89 Kilometer langer Weitwanderweg des Schwäbischen Albvereins von Reutlingen über Obermarchtal nach Zwiefalten. 

Offiziell wird der Weg in fünf Tagesetappen eingeteilt. Der Schwäbische Albverein hat auf seiner Internetseite den Burgen-Weg als Unterweg des Hauptwanderwegs 5 (Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg) dargestellt, weil der Burgen-Weg auf längeren Teilstrecken zusammen mit dem HW 5 verläuft.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Burgen-Weg kurz vorgestellt werden. Vom heutigen Post aus werden zukünftig alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Burgen-Weg beschäftigen, verlinkt. Der heutige Artikel wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt werden.

Der Name Burgen-Weg ist passend gewählt. Denn dieser Weitwanderweg verläuft durch das Gebiet der Schwäbischen Alb, in dem es die meisten Burgruinen gibt. Das ist vor allem das Große Lautertal. An insgesamt 24 Burgen, Schlössern, Burgruinen und Burgstellen führt der Burgen-Weg vorbei. 

Samstag, 5. Dezember 2015

Weitwanderweg Albtraufgänger bei Wiesensteig

Der Albtraufgänger ist ein 100 Kilometer langer Weitwanderweg mit sechs Tagesetappen im Landkreis Göppingen, der nahezu einen Kreis beschreibt.

Wir wollen in diesem Blog den Albtraufgänger nach und nach vollständig begehen. Die gewählten Etappen sind hierbei fast immer kleiner als die offiziellen Tagesetappen. Wir wählen die Etappen so, dass man vom Endpunkt entweder mit dem Linienbus zum Startpunkt zurückkommt. Oder wir erweitern die Wanderung auf dem Albtraufgänger zu einer Rundwanderung, wenn es keine Fahrtmöglichkeit mit dem Linienbus zurück zum Startpunkt gibt.

Heute geht es um den ersten Abschnitt des Albtraufgängers bei Wiesensteig. Der Startpunkt des Albtraufgängers ist direkt in Wiesensteig im Oberen Filstal. Der Endpunkt der ersten Tagesetappe des Albtraufgängers ist beim Deutschen Haus nördlich des Boßlers. Von dort ist eine Rückkehr nach Wiesensteig mit dem Linienbus schwierig. Deshalb geht es heute nur um die erste Hälfte der ersten Tagesetappe, die wir zu einer Rundtour erweitern.  

Sonntag, 29. November 2015

Wandern auf dem GrenzgängerWeg bei Sonnenbühl - nordwestlicher Teil

Der GrenzgängerWeg bei Sonnenbühl-Erpfingen auf der Reutlinger Alb ist ein neuer, 24 Kilometer langer Rundwanderweg, der am 04.09.2015 vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert worden ist.

Sofern man sich nicht entschließt, den GrenzgängerWeg an einem Stück, sondern in Teilabschnitten zu gehen, stellt sich jeweils die Frage der Rückkehr an den Startpunkt. Wir wollen das Problem in diesem Blog dadurch lösen, dass wir den GrenzgängerWeg in drei Abschnitte einteilen und jeden Abschnitt zu einer Rundwanderung ergänzen.

Heute geht es um den nordwestlichen Teil des GrenzgängerWegs. Dieser Wegabschnitt führt vom Feriendorf Sonnenmatte westlich von Sonnenbühl-Erpfingen bis zur Bärenhöhle. Der Abschnitt verläuft zunächst längere Zeit durch Wald. Hier ist es etwas langweilig. Man kommt an einigen historischen Grenzsteinen vorbei. Im Herbst 2015 hat dort eine Infotafel leider gefehlt.

Die Besonderheit des nordwestlichen Teils des GrenzgängerWegs sind längere Wegabschnitte, bei denen es durch Wiesen geht - ohne jegliche Pfadspur. Nur die zuverlässig angebrachten Wegzeichen zeigen die Richtung. Dies ist auch für die Schwäbische Alb eine sehr ungewöhnliche Wegführung. Auf jeden Fall ist dies sehr spannend und deshalb lohnt sich dieser Abschnitt des GrenzgängerWegs durchaus.

Montag, 23. November 2015

Der Bad Uracher Rundwanderweg Nr. 12 "Rund um Buch"

Bad Urach hat gemäß dem neuen Beschilderungssystem für die Schwäbische Alb auf seiner Gemarkung fünf Premiumwege ("Grafensteige") und 20 weitere Rundwanderwege markiert und ausgeschildert.

Der Rundwanderweg Nr. 12 (Rund um Buch) gehört zu den kürzesten und einfachsten dieser Rundwanderwege. Der Weg ist gerade mal 2,4 Kilometer lang. Im Wegverlauf sind bescheidene 73 Höhenmeter zu bewältigen. Die Stadt Bad Urach gibt die Zeitdauer mit 45 Minuten an. "Buch" heißt das Gewann, durch das der Weg führt.

Der Rundwanderweg Nr. 12 ist vollkommen unspektakulär. Der Weg beschreibt einen kleinen Rundkurs auf der Albhochfläche südsüdöstlich des Bad Uracher Stadtteils Hengen. Im Wegverlauf gibt es keinerlei Besonderheiten. Es geht durch Wald und entlang von Wiesen. Darüber hinaus gibt es nichts, keine Ruine, keinen Felsen, keine Aussicht. 

Man wird deshalb kaum von weither extra nach Bad Urach reisen, um den Rundwanderweg Nr. 12 zu begehen. Wenn man aber schon in Bad Urach ist und dazuhin noch Zeit für einen Spaziergang hat, kann der Rundwanderweg Nr. 12 gerade passend sein.

Dienstag, 17. November 2015

Weitwanderweg Albtraufgänger von Deggingen über Bad Ditzenbach nach Gosbach

Der Abschnitt von der Wallfahrtskirche Ave Maria bei Deggingen über Bad Ditzenbach bis Gosbach im Oberen Filstal ist die sechste und letzte Etappe des 100 Kilometer langen Weitwanderwegs Albtraufgänger im Landkreis Göppingen.

Die An- und Abreise gestaltet sich bei der sechsten Etappe relativ einfach. Denn sowohl Deggingen als auch Gosbach sind an den regen Linienbusverkehr im Verlauf des Filstals von Geislingen/Steige nach Wiesensteig angeschlossen. Man kann also gut mit dem Linienbus vom Endpunkt Gosbach zurück nach Deggingen fahren. Genauso gut kann man ganz auf das Auto verzichten und den Anfangs- und Endpunkt der sechsten Etappe mit dem Linienbus ansteuern.

Die sechste Etappe von Ave Maria nach Gosbach ist 12 Kilometer lang. Es sind 460 Höhenmeter im Anstieg und 520 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen. Allerdings startet man die Wanderung nicht direkt bei der Kirche Ave Maria, sondern muss vom Ortsrand von Deggingen erst mal hinauf in Richtung Wallfahrtskirche gehen. Somit dürften sich die Anstiegs- und die Abstiegshöhenmeter die Waage halten.

Die nachfolgenden Bilder sind an einem nebeligen Herbsttag gemacht worden. Die Aussichten im Verlauf der sechsten Etappe des Albtraufgängers konnten somit nicht abgebildet werden. Der eine oder andere Aussichtspunkt wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt einen eigenen Artikel in diesem Blog erhalten.

Donnerstag, 12. November 2015

Stadtökologischer Rundgang in Reutlingen

Im Jahr 2014 wurde in Reutlingen der stadtökologische Rundgang eröffnet. Der stadtökologische Rundgang besteht aus zehn Infotafeln. 

Jede der Infotafeln behandelt ein stadtökologisches Thema. Ein Stadtplanausschnitt mit dem Verlauf des stadtökologischen Rundgangs sowie dem Standort der Infotafeln ist ebenfalls Bestandteil jeder Infotafel.

Eine Wegmarkierung und Beschilderung ist im Verlauf des stadtökologischen Rundgangs nicht vorhanden. Bei jeder Infotafel muss man sich somit den weiteren Verlauf des Rundgangs bis zur nächsten Infotafel genau ansehen und einprägen. Das erfordert ein gewisses Gespür für die Routenfindung. Die Standorte der Infotafeln sind nicht immer leicht zu finden. Leider sind einige Standorte in den Stadtplänen auf den Tafeln nicht mit der genügenden Genauigkeit eingetragen. Das kann zum Teil zu einem längeren Suchen führen, bis man die nächste Infotafel findet.  

Dies sind die Themen der 10 Infotafeln:
1 Luftschadstoffe, 2 Flechten und Luftqualität, 3 Gewässer in der Stadt, 4 Energiegewinnung an der Echaz, 5 Fassadenbegrünung, 6 Lebensraum Mauerritzen, 7 Die Planie, 8 Tiere in der Stadt, 9 Bäume in der Stadt, 10 Bodenversiegelung

Samstag, 7. November 2015

Wandern auf dem GrenzgängerWeg bei Sonnenbühl - östlicher Teil

Im Post vom 22.10.2015 in diesem Blog war der neue GrenzgängerWeg bei Sonnenbühl bereits das Thema. Das Begehen des neuen mit dem Label Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichneten Wegs in Abschnitten ist relativ schwierig, weil man vom Endpunkt des jeweiligen Abschnitts wieder zum Startpunkt der Wanderung zurückwandern muss.

In diesem Blog wollen wir den GrenzgängerWeg in drei Abschnitten begehen. Die Abschnitte sind so gewählt, dass man im Rahmen einer Rundwanderung jeweils zum Startpunkt der Wanderung zurückkommt. Heute ist der östliche Teil des GrenzgängerWegs an der Reihe.

Montag, 2. November 2015

Auf dem Bad Uracher Rundwanderweg Nr. 3 rund um den Kaltentalweiher

Fünf Premiumwege ("Grafensteige") sowie weitere 19 Rundwanderwege hat die Stadt Bad Urach mit der neuen Wanderwegbeschilderung versehen. Einer der 19 weiteren Rundwanderwege ist der Weg Nr. 3 rund um den Kaltentalweiher.

Der Weg Nr. 3 ist 11 Kilometer lang. Im Wegverlauf ist ein Höhenunterscheid von 493 Meter im Auf- und Abstieg zu bewältigen. Der Start- und Endpunkt des Rundwanderwegs Nr. 3 ist der Parkplatz P 15 in Bad Urach.

Höhepunkte des Rundwanderwegs Nr. 3 sind der Kaltentalweiher, der Lauereckfels mit seiner Aussicht, der Pfählhof und die fast endlosen Laubwälder, die vor allem im Herbst zur Laubfärbung besonders interessant sind.

Dienstag, 27. Oktober 2015

Auf den Weitwanderwegen Albtraufgänger und Albsteig zum Fuchseck

Der neue Weitwanderweg Albtraufgänger im Landkreis Göppingen wurde im Jahr 2015 vom Deutschen Wanderverband mit dem Label Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet. 

Ebenfalls im Jahr 2015 wurde der Albtraufgänger als erster Wanderweg auf der Schwäbischen Alb von der Europäischen Wandervereinigung mit dem Label "Leading Quality Trails - Best of Europe" zertifiziert.

Wir wollen in diesem Blog immer wieder einzelne Abschnitte des Albtraufgängers gehen und diese zu Rundtouren ergänzen, so dass man wieder zum Anfangspunkt der Wanderung zurückkommt. Heute ist der Abschnitt des Albtraufgängers nördlich des Fuchsecks und des Sielenwang (Teil der 2. Tagesetappe) an der Reihe.

Der Albtraufgänger hat in diesem Bereich einen relativ langweiligen Verlauf. Denn er führt nicht oben am Albtrauf entlang, sondern durch die Wälder im unteren Bereich des Traufs. Dagegen verläuft der Schwäbische Alb-Nordrandweg (Albsteig) in diesem Bereich sehr viel interessanter und auch aussichtsreicher am Albtrauf und an den Aussichtspunkten Fuchseck und Röttelstein entlang. Es bietet sich somit an, eine Rundtour zu planen, indem man auf dem Hinweg den Schwäbische Alb-Nordrandweg und auf dem Rückweg den Albtraufgänger benutzt.

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Der GrenzgängerWeg - ein neuer Qualitätsweg Wanderbares Deutschland bei Sonnenbühl

Der Deutsche Wanderverband hat am 04.09.2015 den neuen GrenzgängerWeg in der Gemeinde Sonnenbühl auf der Reutlinger Alb mit dem Label Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet. 

Der GrenzgängerWeg ist der 23. Wanderweg in Baden-Württemberg sowie der 8. Wanderweg auf der Schwäbischen Alb, der die Auszeichnung Qualitätsweg Wanderbares Deutschland erhalten hat.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der GrenzgängerWeg kurz vorgestellt werden. Im heutigen Post werden zukünftig alle Artikel zum GrenzgängerWeg in diesem Blog verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Der GrenzgängerWeg ist 24 Kilometer lang und wird in zwei Etappen eingeteilt. Der Weg ist als Rundweg angelegt. Er verläuft durch den südlichen Teil der Gemeinde Sonnenbühl. Der Sonnenbühler Teilort Erpfingen wird als einziger der Sonnenbühler Teilorte vom GrenzgängerWeg berührt. Der Weg hat seinen Namen von der ehemaligen preußisch-württembergischen Grenze, an der der Weg zum Teil vorbeiführt.

Samstag, 17. Oktober 2015

Neue Wanderkarte 1:35.000 Burladingen Sonnenbühl

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung hat im September 2015 die Wanderkarte 1:35.000 Burladingen Sonnenbühl mit neuer Kartengrafik herausgebracht. 

Diese Wanderkarte ist gleichzeitg das Blatt 25 der Wanderkartenserie des Schwäbischen Albvereins. Dies ist die erste Wanderkarte des Landesamts mit neuer Kartengrafik für den Bereich der Schwäbischen Alb.

Die Karte hat die ISBN-Nummer 978-3-86398-410-6 und kann direkt beim Landesamt bestellt werden oder über die Buchhandlungen bezogen werden. Der Preis ist 5,20 Euro.

Die Karte zeigt einen Teil der Zollernalb sowie der Reutlinger Alb und erstreckt sich über Teile der Landkreise Reutlingen, Tübingen und Sigmaringen sowie des Zollernalbkreises. Im Norden reicht das Kartenbild bis Mössingen und Lichtenstein-Unterhausen. Im Osten endet das Kartenbild bei Dapfen im Großen Lautertal sowie bei Ehestetten. Nach Süden reicht das Kartenbild bis Veringendorf im Lautertal. Im Westen endet das Kartenbild bei Mössingen, Jungingen und Albstadt-Ebingen. 

Montag, 12. Oktober 2015

Weitwanderweg Albtraufgänger beim Wasserberg

In diesem Blog wollen wir immer wieder ein Stück des neuen Weitwanderwegs Albtraufgänger gehen. Heute ist der Abschnitt beim Wasserberg zwischen dem Gairenpass im Westen und dem Fränkel im Osten an der Reihe.

Die heutige Wanderung ist eine Rundtour, indem man auf dem Hinweg dem Albtraufgänger und auf dem Rückweg dem Schwäbische Alb-Nordrandweg (Albsteig) folgt. Sowohl der Albtraufgänger als auch der Schwäbische Alb-Nordrandweg führen vom Gairenpass bis zum Pass zwischen Fränkel und Burren, allerdings auf einer anderen Wegführung. Der Albtraufgänger verläuft in halber Höhenlage im Bereich der Wälder des Albtraufs. Der Schwäbische Alb-Nordrandweg erklimmt die Höhe des Wasserbergs.

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Aussicht vom Stellfels bei Lenningen-Gutenberg

Der Stellfels über dem Donntal bei Lenningen-Gutenberg auf der Esslinger Alb ist bekannt und unbekannt zugleich.

Bekannt ist der Fels, weil sich nur wenige hundert Meter entfernt auf der Albhochfläche das Albhaus der Sektion Stuttgart des Deutschen Alpenvereins befindet. Vor allem für die Mitglieder der Alpenvereins ist der Stellfels zu einem beliebten Kletterfels mit einer Vielzahl von Routen geworden. Unbekannt ist der Stellfels deshalb, weil kein Wanderweg zu ihm hinführt oder in der Nähe des Felsens vorbeiführt.

Der Stellfels befindet sich am Rand der Kernzone Donntal-Lange Steige des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Die Wälder beim Stellfels sowie im gesamten Donntal werden nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt und können sich zum Urwald von morgen entwickeln. Vom Kopf des Stellfels hat man einen schönen Blick ins Donntal. Empfehlenswert ist ein Besuch des Stellfels zu den Tagesrandzeiten, wenn man die Stille und Ursprünglichkeit des Donntals auf sich wirken lassen kann.

Freitag, 2. Oktober 2015

Weitwanderweg Albtraufgänger von Gingen an der Fils zum Burren

Der Albtraufgänger ist ein Weitwanderweg mit sechs Tagesetappen und ca. 100 Kilometern Länge im Landkreis Göppingen. Im Frühjahr 2015 wurde der Albtraufgänger als erster Wanderweg in Baden-Württemberg von der Europäischen Wandervereinigung mit dem Label Leading Quality Trail - Best of Europe ausgezeichnet.

In diesem Blog wollen wir nach und nach alle Abschnitte des Albtraufgängers gehen. Wir wählen mehrheitlich jeweils relativ kurze Abschnitte und ergänzen diese zu Rundwanderungen, so dass man wieder zum Anfangspunkt der Wanderung zurückkommt. Heute ist der Abschnitt des Albtraufgängers von Gingen/Fils bis zum Burren an der Reihe. Der Rückweg verläuft im Verlauf des Schwäbische Alb-Nordrandwegs (Albsteig).

Sonntag, 27. September 2015

Der Burren - ein Aussichtsberg auf der Filsalb

Der Burren ist eine Bergkuppe im Bereich der Filsalb zwischen dem Filstal bei Gingen/Fils und einem Seitental des Oberen Filstals mit dem Ort Unterböhringen.

Ein wenig ist der Burren ein Exot in dieser Landschaft der Filsalb. Einerseits ist es ein richtiger Berg, eine Bergkuppe - und nicht nur ein Teil einer Hochfläche. Andererseits ist der Burren nicht bewaldet. Vielmehr wird der Berg von einer sehr malerischen Wacholderheide eingenommen. Das garantiert eine schöne Sicht vom Gipfel des Burren. Der Burren ist auch ein wenig geheimnisvoll. Denn aus der mittleren Distanz kann man den Burren aus keiner Richtung sehen. Stets wird der Gipfel von Wäldern verdeckt. 

Der Burren wird aus Weißjura Gamma-Gesteinen aufgebaut. Die Wacholderheide an der Gipfelkuppe des Burren ist ein sogenanntes § 32-Biotop gemäß dem Landesnaturschutzgesetz. Die 1,3 Hektar große Wacholderheide ist somit geschützt, auch wenn sie nicht explizit als Schutzgebiet ausgewiesen ist.

Dienstag, 22. September 2015

Durch den Kurpark von Bad Urach

Im Jahr 1983 wurde Bad Urach als Heilbad anerkannt. Bereits im Jahr 1969/70 erbohrte man bei Bad Urach Heilquellen. Im Jahr 1972 wurde das Thermal-Mineralbad eröffnet. 

Wie die meisten anderen Heilbäder hat auch Bad Urach einen Kurpark. Der Kurpark befindet sich von der Bad Uracher Altstadt aus gesehen ca. 1,8 Kilometer flussabwärts (ermsabwärts) im Bereich des Kurbezirks. Der Kurpark erstreckt sich zu beiden Seiten entlang des Flüsschens Erms. Der Park ist ca. 600 Meter lang und bis zu 300 Meter breit. 

Am Rand des Kurparks befinden sich das Haus des Gastes mit der Kurverwaltung, das Gesundheitszentrum Schwäbische Alb, die Alb Thermen, die Fachklinik Hohenurach und das Kurmittelhaus.     

Ein Spaziergang durch den Kurpark ist nicht zuletzt wegen der Erms interessant. In den vergangenen Jahren wurden neun Sohlabstürze der Erms im Bereich des Kurparks in Rauhe Rampen umgebaut, um die Durchgängigkeit für die Fische zu verbessern.

Donnerstag, 17. September 2015

Albtraufgänger von Bad Überkingen nach Deggingen

Im heutigen Post in diesem Blog ist ein weiterer Abschnitt des Albtraufgängers das Thema. Der Albtraufgänger ist ein Weitwanderweg mit 6 Tagesetappen im Landkreis Göppingen.

Der heutige Wegabschnitt verläuft von Bad Überkingen bis nach Deggingen im Oberen Filstal. Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der 5. Etappe des Weitwanderwegs.

Der Albtraufgänger ist mit einem geschwungenen T in schwarzer Farbe auf gelbem Grund markiert. In größeren Abständen finden sich auch Schilder mit der Angabe des Standorts sowie der nächsten Ziele und der Entfernungen.

Samstag, 12. September 2015

Burg Hohenzollern und Schloss Lichtenstein gehören zu den Top 100 Sehenswürdigkeiten Deutschlands

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) ermittelt jedes Jahr in einer Umfrage unter internationalen Besuchern die 100 beliebtesten Reiseziele Deutschlands. Im Jahr 2015 sind zwei Reiseziele auf der Schwäbischen Alb unter den beliebtesten Reisezielen Deutschlands, die Burg Hohenzollern und das Schloss Lichtenstein

Die Burg Hohenzollern befindet sich auf Platz 36 der beliebtesten Reiseziele Deutschlands. Hierzu heißt es auf der Internetseite der DZT wörtlich: "Fast 900 Meter über der Schwäbischen Alb und bewehrt mit Türmchen und Zinnen thront die Burg Hohenzollern – eine romantische Fata Morgana aus der Zeit der Neogotik".

Das Schloss Lichtenstein wurde auf Platz 88 der beliebtesten Reiseziele Deutschlands gewählt. Die DZT schreibt hierzu: "Das historische Schloss Lichtenstein, weithin bekannt als das „Märchenschloss“ Baden-Württembergs, ist im gleichnamigen Ort, ca. 817 m hoch auf einem Felssporn in der Schwäbischen Alb gelegen. Inspiriert durch den Roman „Lichtenstein“ des Märchenerzählers Wilhelm Hauff, wurde es 1840-1842 von Graf Wilhelm von Württemberg nach Plänen des Architekten Heideloff im neugotischen Stil gebaut."


Siehe auch:
Vom Rastplatz Kalkofen zur Burg Lichtenstein im Post vom 25.05.2015 in diesem Blog
Aussicht vom Zollerberg bei Hechingen im Post vom 15.01.2011

Das Echaztal mit Schloss Lichtenstein ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über das Echaztal mit Schloss Lichtenstein. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt. 
 

Montag, 7. September 2015

Albtraufgänger von Geislingen/Steige nach Bad Überkingen

Albtraufgänger heißt ein genau 100 Kilometer langer Weitwanderweg mit 6 Tagesetappen im Landkreis Göppingen. Wir wollen in diesem Blog den Albtraufgänger Stück für Stück erwandern.

Heute ist der Abschnitt von Geislingen/Steige nach Bad Überkingen an der Reihe. Dieser Abschnitt ist ein Teil der 5. Etappe des Weitwanderwegs. Die Weglänge von der Evangelischen Stadtkirche in Geislingen/Steige bis ins Zentrum von Bad Überkingen beträgt ca. 7 Kilometer. Oberhalb von Bad Überkingen verlässt man den Weitwanderweg und steigt nach Bad Überkingen ab.

Das Wegzeichen des Albtraufgängers ist ein geschwungenes schwarzes T auf gelbem Grund. Das Wegzeichen ist im Wegverlauf in kurzen Abständen vorhanden, so dass ein Verlaufen kaum möglich ist. In relativ großen Abständen finden sich im Verlauf des Albtraufgängers auch hölzerne Wegweiser mit der Angabe des Standorts sowie der nächsten Ziele und der Entfernungen. 

Mittwoch, 2. September 2015

Von der Eninger Weide zur Kernzone Drackenberg im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Heute spazieren wir zum Rand der Kernzone Drackenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. 

Östlich grenzt an die Kernzone Drackenberg die Eninger Weide an, ein Stück Albhochfläche mit Wiesen, Weiden, Wäldern, Feldern und Erholungseinrichtungen. Sowohl die Kernzone Drackenberg als auch die Eninger Weide befinden sich auf der Gemarkung von Eningen unter Achalm im Landkreis Reutlingen.

Im heutigen Spaziergang geht es über einen Teil der Eninger Weide, am sogenannten Schafhaus vorbei, bis zum östlichen Rand der Kernzone Drackenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Mittwoch, 26. August 2015

Aussicht vom Kahlenstein bei Bad Überkingen

Der Kahlenstein ist ein markanter Massenkalkfelsen am Albtrauf des Oberen Filstals nordöstlich über Bad Überkingen. Der Felsen befindet sich in der Weißjura-Delta-Formation.

Der Kahlenstein ist als Geotop ausgewiesen. Einzelne Felsnadeln und -türme ragen aus dem Felsmassiv hervor. Im Kahlenstein befindet sich die Kahlensteinhöhle, die um das Jahr 1900 eine Schauhöhle war. Am Fuß des Felsens ist eine weitere Höhle, das 17 Meter lange Kahlenloch. Der Kahlenstein liegt innerhalb des FFH-Gebiets Filsalb sowie im Vogelschutzgebiet Mittlere Schwäbische Alb des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000.

Der Kahlenstein ist auch ein Kletterfelsen. Die Felsinfo des Deutschen Alpenvereins gibt eine Zahl von 36 Routen in den Schwierigkeitsgraden III bis VIII an. Die maximale Felshöhe ist 25 Meter. Es gibt ein Neutourenverbot.

Vom Kopf des Kahlensteins hat man eine schöne Sicht über das obere Filstal bei Bad Überkingen. Das Filstal ist hier canyonartig in die Kalktafel der Schwäbischen Alb eingeschnitten.

Freitag, 21. August 2015

Aussicht von der Schildwacht bei Geislingen/Steige

Die 665 m ü NN gelegene Schildwacht ist ein herausragender Eckpunkt des Albtraufs bei Geislingen/Steige. 

Von der Schildwacht hat man einen schönen Blick auf die Talspinne von Geislingen/Steige von Osten über Norden bis Nordnordosten. In die übrigen Richtungen ist die Sicht durch Bäume versperrt.

Im Jahr 1950 errichtete die Landsmannschaft der Südmährer auf der Schildwacht das 24 Meter hohe Ostlandkreuz. Dieses Kreuz ist von weither sichtbar, unter anderem auch von der Bahnstrecke Stuttgart-Ulm aus.

Geislingen/Steige wird auch die Fünftälerstadt genannt. Vier der fünf Täler sind von der Schildwacht aus zu sehen. Dies sind das untere Filstal, das Längental, das Eybtal und das Rohrachtal. Das obere Filstal wird von Bäumen verdeckt.

Sonntag, 16. August 2015

Zum Naturschutzgebiet Erkenbergwasen bei Neidlingen

Das Naturschutzgebiet Erkenbergwasen befindet sich am Albtrauf bei Neidlingen auf der Esslinger Alb. Im Naturschutzgebiet erstreckt sich ein Relikt der Schafweiden, die sich früher überall entlang der Hänge des Albtraufs im Neidlinger Tal befanden. "Wasen" bedeutet grasbewachsene Fläche. 

Das Naturschutzgebiet Erkenbergwasen wurde im Jahr 1979 verordnet. Es ist 15,7 Hektar groß. Der Schutzzweck ist die Erhaltung einer floristisch und faunistisch reichen Heidefläche in landschaftlich hervorgehobener Lage mit einer für die Kalk-Magerrasen typischen Pflanzen- und Tierwelt. Im Jahr 1955 wurde die Beweidung am Erkenbergwasen eingestellt. Darauf begann die Fläche zu verbuschen und langsam zu Wald zu werden. Die Waldfläche im Naturschutzgebiet beträgt heute 42 Prozent. Die noch offenen Heideflächen müssen zum Teil mit Hand gepflegt werden.          

Dienstag, 11. August 2015

Premiumweg Tieringer Hörnle bei Meßstetten, Teil 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Tieringer Hörnle aus der Premiumweggruppe der HochAlbPfade bei Meßstetten.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Zudem sind wir im Verlauf des Wegs bereits losgewandert und hierbei bis zum Albtrauf östlich des Lochenpasses gekommen.

Nun geht es weiter mit der Begehung des Premiumwegs Tieringer Hörnle im Uhrzeigersinn. Der Premiumweg verläuft nun ein längeres Stück zusammen mit dem Schwäbische Alb-Nordrandweg (Albsteig). Es geht am Albtrauf entlang. Man kommt am Aussichtspunkt Schinderlucke vorbei. Auf der rechten Seite des Wegs - auf der Albhochfläche - erstreckt sich das Naturschutzgebiet Hülenbuchwiesen, das wertvolle Magerwiesen schützt.

Freitag, 7. August 2015

Premiumweg Tieringer Hörnle bei Meßstetten, Teil 1

Der Premiumweg Tieringer Hörnle bei Meßstetten gehört zur Premiumweggruppe der HochAlbPfade.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Der Premiumweg Tieringer Hörnle wurde im Jahr 2014 zum ersten Mal zertifiziert und erhielt 74 Erlebnispunkte. Die aktuelle Zertifizierung ist bis September 2017 gültig. 

Der Weg ist 10,5 Kilometer lang und als Rundweg angelegt. Man kann den Weg in beiden Richtungen begehen. 

Sonntag, 2. August 2015

Die HochAlbPfade - neue Premiumwege bei Meßstetten

Die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. im Gebiet der Stadt Meßstetten zertifizierten Premiumwege firmieren unter dem Dachbegriff der HochAlbPfade.

Im Jahr 2014 wurden im Gebiet der Stadt Meßstetten drei Premiumwege zertifziert.

Der Dachbegriff HochAlbPfade ist passend gewählt, denn die Schwäbische Alb erreicht auf der Gemarkung Meßstetten eine Höhe von 989 m ü NN, was Meßstetten zur höchstgelegenen Stadt Deutschlands macht.

Im heutigen Post in diesem Blog gibt es einige allgemeine Informationen zu den HochAlbPfaden bei Meßstetten. Zukünftige Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen HochAlbPfaden genauer befassen, werden vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs verlinkt.

Die zur Zeit drei HochAlbPfade sind als Rundwege angelegt. Sie verlaufen in der Nähe der drei westlich von Meßstetten gelegenen Teilorte Tieringen, Hossingen und Oberdigisheim. Die Wege können jeweils in beiden Richtungen begangen werden. Die Wege können von verschiedenen Startpunkten aus erwandert werden. An den Startpunkten finden sich sogenannte Einstiegsportale. Sie beinhalten eine Karte zum Weg sowie Infos über den Wegverlauf mit Bildern.

Die Weglänge erstreckt sich zwischen 9,8 und 13,9 Kilometern. Die von Deutschen Wanderinstitut e.V. vergebene Erlebnispunktzahl reicht von 58 bis 74. 

Dies sind die drei neuen Premiumwege in Meßstetten:

Samstag, 25. Juli 2015

Zur Wallfahrtskirche Maria Zell bei Hechingen-Boll

Die Wallfahrtskirche Maria Zell liegt am Rand der Zollernalb ca. 1,5 Kilometer südlich des Hechinger Stadtteils Boll und am Nordhang des Zellerhorns. Die Kirche geht vermutlich auf eine Mönchszelle des Klosters St. Gallen zurück. Im Jahr 1255 wird Zell erstmals urkundlich genannt.

Die Siedlung Zell wurde im 14. und 15. Jahrhundert nach und nach aufgegeben. Die Bewohner siedelten nach Boll um. Die Kirche in Zell war im Jahr 1631 eine Ruine. Im Jahr 1655 wurde die wiederaufgebaute Kirche geweiht. Im Jahr 1757 wurde die Kirche erweitert. Im Jahr 1911 richtete ein Erdbeben schwere Schäden in der Kirche an. Weitere Erdbeben (die Kirche befindet sich im seismologisch aktiven Zollerngraben) ereigneten sich 1943 und 1970. Im Jahr 1977 konnte die Kirche wiedereröffnet werden. 

Im Jahr 1978 richtete ein Erdbeben der Stärke 6 vor allem im Chor der Kirche große Schäden an. Die erneute Wiedereröffnung der Kirche erfolgte am 01.05.1982. 2010 - 2012 wurde das Innere des Kirchenschiffes umfassend renoviert. Im Jahr 2014 wurde das Teilstück der historischen Friedhofsmauer saniert. Im Jahr 2015 wurde das Kirchendach neu eingedeckt.      

Montag, 20. Juli 2015

Qualitätswege Wanderbares Deutschland auf der Schwäbischen Alb

Das Label Qualitätsweg Wanderbares Deutschland wird vom Deutschen Wanderverband vergeben. Die hiermit ausgezeichneten Wanderwege müssen bestimmte Kriterien erfüllen. 

Zunächst konnten nur Weitwanderwege (Qualitätswege lang) das Label erhalten. Seit Anfang 2015 können auch kürzere Rundwanderwege (Qualitätswege kurz) mit dem Label ausgezeichnet werden.

Auf der Schwäbischen Alb gibt es mit Stand Juli 2017 insgesamt acht Qualitätswege Wanderbares Deutschland. Alle gehören zur Gruppe der langen Qualitätswege. 

Diese Wege werden im heutigen Artikel mit einigen Daten aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich näher mit einzelnen Qualitätswegen befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Dieser Artikel wird ständig aktualisiert und auch von der rechten Spalte dieses Blogs aus direkt verlinkt. 

Mittwoch, 15. Juli 2015

Aussicht vom Bergfried der Burgruine Hohengundelfingen

Im vorangegangenen Post in diesem Blog war die Burgruine Hohengundelfingen im Großen Lautertal das Thema. Der Bergfried der Burgruine Hohengundelfingen ist als Aussichtsturm ausgebaut worden. Im heutigen Post geht es um die Aussicht vom Bergfried der Burgruine.

Vom Bergfried der Burgruine Hohengundelfingen überblickt man das Mittlere Lautertal und die angrenzenden Hochflächen der Schwäbischen Alb. Bei gutem Wetter geht der Blick im Süden bis zu den Alpen.

Hier gibt es eine Übersicht über die Aussichtstürme der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Aussichtstürmen befassen, verlinkt.

Das Große Lautertal gehört zu den Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über das Große Lautertal. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt.  

Samstag, 11. Juli 2015

Burgruine Hohengundelfingen im Großen Lautertal

Die Burgruine Hohengundelfingen ist die bekannteste Burg des an Burgen nicht gerade armen Großen Lautertals sowie das beliebeste Ausflugsziel dieser Landschaft. 

Die Burgruine Hohengundelfingen erhebt sich oberhalb des orographisch rechten Talhangs des Großen Lautertals. Vom Bergfried der Burg, der über Treppen zugänglich ist, hat man eine wunderschöne Sicht über das Mittlere Lautertal hinweg.

Die Burgruine Hohengundelfingen und ihre Umgebung befinden sich in Privatbesitz. Die Begehung ist widerruflich erlaubt unter Ausschluss jeglicher Haftung. Eine Infotafel beim Oberen Burggraben erklärt die Geschichte der Burg.

Die Burg Hohengundelfingen wurde von den Edlen von Gundelfingen im 11. Jahrhundert erbaut. Der Bergfried mit seinen großen Buckelquadern gehört zu den hervorragendsten Baudenkmälern dieser Zeit und Art im ganzen Land. Die Grundfläche des Bergfrieds ist 8,6 m x 8,1 m. Die heutige Höhe des Bergfrieds ist 12 Meter. Der Bergfried dürfte früher mehr als doppelt so hoch gewesen sein. Ab dem 16. Jahrhundert wurde die Burg dem Verfall überlassen. Im Jahr 1939 kaufte Hans Römer, Neu-Ulm, die Burgruine. Ab dem Jahr 1948 arbeitete Hans Römer 16 Jahre lang mit Handwerkern und Hilfskräften aus der Umgebung an der Sanierung der Burgruine. 

Montag, 6. Juli 2015

Donau-Zollernalb-Weg von Albstadt-Lautlingen nach Meßstetten

Der als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifizierte Donau-Zollernalb-Weg führt mit 10 Tagesetappen und einer Gesamtlänge von 165,4 Kilometern von Beuron im Donautal bis zum Lemberg, dem höchsten Berg der Schwäbischen Alb.

Die achte Etappe des Wegs verläuft von Albstadt-Ebingen nach Meßstetten. Im Post vom 20.04.2015 in diesem Blog war bereits der Teilabschnitt des Wegs von Albstadt-Ebingen nach Albstadt-Lautlingen das Thema. Im heutigen Post vollenden wir die achte Etappe des Wegs und wandern von Albstadt-Lautlingen hinauf nach Meßstetten.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Die Traufgänge - bewährte Premiumwege bei Albstadt

Die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. im Gebiet der Stadt Albstadt zertifizierten Premiumwege firmieren unter dem Dachbegriff der Traufgänge.

Die Stadt Albstadt war die erste Gemeinde der Schwäbischen Alb, die auf ihrem Gebiet Rundwanderwege eingerichtet hat, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. als Premiumwege zertifiziert worden sind. Im September 2010 gingen die ersten Premiumwege an den Start.

Inzwischen haben einige andere Gemeinden der Schwäbischen Alb nachgezogen und ebenfalls Premiumwege auf ihrem Gebiet eingerichtet. Zudem werden in immer mehr Gemeinden der Schwäbischen Alb Rundwanderwege geschaffen, die mit den zukünftig einheitlich für die Schwäbische Alb für örtliche Rundwanderwege bestimmten grünen Wegweisern ausgestattet sind.

Auch heute noch steht die Stadt Albstadt an erster Stelle auf der Schwäbischen Alb, was das Thema der Premiumwege betrifft. Viele Wanderer denken beim Begriff Premiumwege zuallererst an Albstadt. Mit insgesamt neun Premiumwegen (darunter zwei Wege, die nur bei Schneelage vorhanden sind) ist die Stadt Albstadt nach wie vor an erster Stelle, was die Anzahl der Premiumwege im Gemeindegebiet betrifft.

Die Stadt Albstadt ist zudem als bisher einzige Region in Baden-Württemberg vom Deutschen Wanderinstitut mit dem Label Premium-Wanderregion ausgezeichnet worden (Premium-Wanderregion Traufgänge Schwäbische Alb).

Im heutigen Artikel in diesem Blog werden die Premiumwege der Stadt Albstadt aufgelistet. Zudem gibt es Links zu den Artikeln in diesem Blog, die sich mit einzelnen dieser Premiumwegen befassen. Dieser Artikel wird zudem in der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt. Der Artikel wird bei Bedarf aktualisiert. 

Donnerstag, 25. Juni 2015

Sechs Höhlen der Schwäbischen Alb sollen für Unesco-Welterbetitel nominiert werden

Für sechs Höhlen der Schwäbischen Alb soll bei der Unesco ein Antrag auf den Unesco-Welterbetitel gestellt werden. 

Das teilte das federführende Regierungspräsidium Stuttgart am 29.05.2015 mit. Das dem Regierungspräsidium Stuttgart zugeordnete Landesamt für Denkmalpflege bereitet zur Zeit den Antrag für eine Unesco-Weltkulturerbestätte "Höhlen der ältesten Eiszeitkunst" (Caves with the oldest Ice Age Art) vor.

In den sechs Höhlen wurden die weltweit ältesten Belege mobiler figürlicher Kunst entdeckt. Der seit dem Jahr 2012 vorbereitete Antrag soll im Februar 2016 bei der Unesco in Paris eingereicht werden. Eine Entscheidung der Unesco wird für das Jahr 2017 erwartet.

Die Fundschichten in den Höhlen werden auf ein Alter von 32.000 bis 43.000 Jahre vor heute datiert. Bisher sind über 50 figürliche Kunstobjekte und acht Flöten bekannt. Sie sind meist aus Elfenbein, aber auch aus Knochen gearbeitet worden.

Die sechs Höhlen befinden sich im Achtal 15 Kilometer westlich von Ulm sowie im Lonetal ca. 15 Kilometer nordöstlich von Ulm.

Samstag, 20. Juni 2015

Der Raichbergturm bei Albstadt-Onstmettingen wurde modernisiert

Im Jahr 2014 erhielt der Raichbergturm bei Albstadt-Onstmettingen eine Moderniserung. Der Schwäbische Albverein, dem der Turm gehört, hat mit Unterstützung der Dinkelacker Schwaben Bräu dem Turm unter anderem einen neuen Anstrich verpasst.

In der Aussichtsplattform wurden neue Panoramatafeln montiert, die die Aussicht beschreiben. Am Eingang zum Turm wurde eine neue Tafel mit Informationen zum Turm montiert, die deutlicher als bisher auf den Eigentümer Schwäbischer Albverein hinweist.

Der modernisierte Raichbergturm ist vielleicht ein Anlass, den Raichberg mit dem Nägelehaus des Schwäbischen Albvereins sowie dem Aussichtsturm mal wieder zu besuchen. An klaren Tagen geht die Sicht vom Raichbergturm bis zu den Alpen. Es gibt auf der Website der Stadt Albstadt auch eine Kamera mit aktuellen Bildern vom Raichbergturm. 

Montag, 15. Juni 2015

Besinnungsweg Ehinger Alb bei Ehingen-Frankenhofen

Im vorangegangenen Post in diesem Blog war der Besinnungsweg Ehinger Alb, dessen Label "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" Ende 2014 um weitere drei Jahre verlängert wurde, bereits das Thema. 

Heute soll es um eine Rundwanderung bei Ehingen-Frankenhofen gehen, die auf dem größeren Wegteil den Besinnungsweg mitbenutzt.

Startpunkt der Rundwanderung ist der Wanderparkplatz am nördlichen Ortsrand von Frankenhofen. Von der B 465 biegt man zwischen Münsingen und Ehingen nach Frankenhofen ab. Man fährt auf der Camerer-Schott-Straße durch den Ort hindurch und biegt im nördlichen Ortsbereich nach links auf die Straße "Oberbühl" ab. Sie führt zum Parkplatz am Ortsrand. Hier befindet sich auch eine Infotafel zum Besinnungsweg. Leider ist der Wegverlauf östlich von Frankenhofen auf dieser Infotafel mit Stand Frühjahr 2015 vollkommen falsch eingetragen. Die nachfolgende Wanderung orientiert sich am tatsächlichen Wegverlauf. Man darf also gespannt sein, wie der Besinnungsweg östlich von Frankenhofen verläuft.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Besinnungsweg Ehinger Alb erneut als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert

Der Deutsche Wanderverband hat den Besinnungsweg Ehinger Alb Ende 2014 zum zweiten Mal als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert. 

Dieses Label wird jeweils für die Dauer von drei Jahren vergeben. Ein Wanderweg muss eine Reihe von Bedingungen erfüllen, um das Label zu erhalten.

Der Besinnungsweg Ehinger Alb (Langer Name: Weg der Besinnung und Einkehr auf der Ehinger Alb) wurde im Jahr 2011 eröffnet. Der Weg beschreibt mit einer Länge von 50 Kilometern und mit 10 offiziellen Tagesetappen einen großen Kreis auf der zu Ehingen gehörenden Hochfläche der Schwäbischen Alb. Der Weg berührt die Ehinger Teilorte Erbstetten, Granheim, Frankenhofen, Dächingen, Altsteußlingen und Mundingen. Der insgesamt zu bewältigende Höhenunterschied ist 1.477 Meter.

Im Verlauf des Besinnungswegs befinden sich 30 Tafeln, die über die Geschichte sowie die Natur des zu durchwandernden Gebiets informieren. Es gibt auch einige Rundwandervorschläge, die jeweils einen Teil des Besinnungswegs mitbenutzen.

Freitag, 5. Juni 2015

Burgruine Hohenhundersingen im Großen Lautertal

Das Große Lautertal ist das burgenreichste Gebiet der Schwäbischen Alb. Wenn man von Norden kommend lautertalabwärts fährt, ist die Burgruine Hohenhundersingen die erste imposante Burgruine des Tals. 

Die Burgruine Hohenhundersingen befindet sich auf einem Felsvorsprung am Hang des Großen Lautertals bei der Einmündung eines von der Albhochfläche bei Bremelau kommenden Trockentals.

Die in der Stauferzeit erbaute Burg Hohenhundersingen zählt auch heute noch als Ruine zu den schönsten des Großen Lautertals. Die Burg wurde im späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert erbaut. Gegen die Albhochfläche ist die Burg durch einen Halsgraben gesichert. Seit dem Jahr 1898 führt eine eiserne Treppe aus dem Halsgraben hinauf zur Burg. Früher konnte man die Burg vom Halsgraben aus nicht betreten. 

Der Bergfried von Hohenhundersingen ist aus Buckelquadern errichtet - typisch für die Stauferzeit. Er hat Seitenlängen von nur ca. 4 bis 5 Meter und ist damit einer der kleinsten Türme der Lautertalburgen. Der viereckige Grundriss des Turms weist zudem nur einen rechten Winkel auf. 

Montag, 1. Juni 2015

Aussicht vom Turm der Tübinger Stiftskirche

Vom Turm der Tübinger Stiftskirche kann man Teile des Albtraufs der Schwäbischen Alb sehen. 

Das ist der Grund, weshalb die Aussicht vom Turm der Tübinger Stiftskirche heute das Thema in diesem Blog ist. Tübingen liegt am Neckar innerhalb der Keuperstufe des Südwestdeutschen Schichtstufenlands und damit nördlich der Schwäbischen Alb.

Die Keuperstufe ist es auch, die die Sicht vom Turm der Tübinger Stiftskirche auf die Schwäbische Alb ein wenig beeinträchtigt. Zum Teil wird der Albtrauf von der Keuperstufe verdeckt. Die Aussicht vom Turm der Tübinger Stiftskirche ist insgesamt gleichwohl sehr lohnend. Sie lebt vom Spannungsfeld zwischen dem Dachgewirr der Altstadt von Tübingen, dem nahen Neckar und den in alle Himmelsrichtungen ansteigenden grünen Höhenzügen. 

Montag, 25. Mai 2015

Vom Rastplatz Kalkofen zum Schloss Lichtenstein

Das Schloss Lichtenstein am Albtrauf hoch über dem Echaztal gilt als Wahrzeichen der Schwäbischen Alb. Die Mehrzahl der mit dem Auto anreisenden Besucher fährt direkt zum gebührenpflichtigen Parkplatz neben dem Schloss. 

Man kann das Schloss Lichtenstein jedoch auch mit einem Spaziergang erreichen und hierbei einen gebührenfreien Parkplatz als Startpunkt wählen. Dies ist der Parkplatz Kalkofen auf der Albhochfläche nordwestlich von Schloss Lichtenstein. Die Anfahrt zu diesem Parkplatz mit Rast- und Spielplatz gilt als Geheimtip.

Dienstag, 19. Mai 2015

Weitwanderweg Albtraufgänger bei Geislingen/Steige, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über eine Wanderung auf dem neuen Weitwanderweg Albtraufgänger bei Geislingen/Steige

Im vorangegangenen Post ging es von Geislingen/Steige hinauf zur Burgruine Helfenstein und weiter zum Ortsteil Weiler ob Helfenstein.

Östlich von Weiler ob Helfenstein steigt die Albhochfläche weiter an. Beim Standort "Rinderhülbe" erreicht der Albtraufgänger mit 700 m ü NN seinen höchsten Punkt in diesem Abschnitt. Nun geht es in Richtung Norden durch Felder hindurch zum Gehöft Lindenhof. Hier überquert der Weg die K 1441 und hält sich weiter in Richtung Norden auf den Waldrand zu.

Samstag, 16. Mai 2015

Weitwanderweg Albtraufgänger bei Geislingen/Steige, Teil 1 von 2

Der Weitwanderweg Albtraufgänger verläuft mit einer Länge von 100 Kilometern und 6 Tagesetappen durch die Schwäbische Alb im Landkreis Göppingen, die sich werbewirksam "Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf" nennt. 

Bei Geislingen/Steige beschreibt der Albtraufgänger einen großen Bogen im Osten der Stadt. Dies ermöglicht es, im Rahmen einer Halbtageswanderung einen Streckenabschnitt des Albtraufgängers zu gehen und am Ende der Wanderung wieder am Anfangspunkt anzukommen.

Der Wegverlauf des Albtraufgängers im Osten von Geislingen/Steige gehört zur vierten Tagesetappe des Wegs, die von Gingen/Fils nach Geislingen/Steige führt. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des Albtraufgängers bei Geislingen/Steige. Vom Zentrum Geislingens geht es hinauf zur Burgruine Helfenstein. Auf der Albhochfläche führt der Weg durch den Geislinger Teilort Weiler ob Helfenstein hindurch. Durch das romantische Felsental steigt man dann wieder hinab. Durch das untere Eybtal wird wieder Geislingen/Steige erreicht. 

Sonntag, 10. Mai 2015

Auf dem Bad Uracher Rundwanderweg Nr. 1 an der Erms entlang

Bad Urach hat zahlreiche Rundwanderwege auf seinem Gemeindegebiet mit der neuen Wanderwegbeschilderung versehen, die im Laufe der Zeit auf der gesamten Schwäbischen Alb eingeführt werden soll.

Der Rundwanderweg Nr. 1 verläuft relativ bequem im Ermstal. Höhepunkte im Verlauf des Wegs Nr. 1 sind der Kurpark von Bad Urach und das Felsenhausträßle, ein Waldweg ohne Steigungen und mit schöner Sicht auf den Albtrauf. Der Rundwanderweg ist ca. 5,8 Kilometer lang. Man kann den Rundweg in beiden Richtungen begehen. Die nachfolgende Beschreibung folgt dem Weg entgegen dem Uhrzeigersinn.

Dienstag, 5. Mai 2015

Auf dem Bad Uracher Rundwanderweg Nr. 13 über die Wittlinger Felder

Im heutigen Post in diesem Blog ist der Bad Uracher Rundwanderweg Nr. 13 an der Reihe. Er trägt den Titel Wittlinger Felder

Der Weg ist 5,3 Kilometer lang. Der zu bewältigende Höhenunterschied ist ca. 117 Meter im An- und Abstieg. Von daher kann man den Rundweg wohl eher als Spaziergang bezeichnen.

24 gut markierte und nach dem neuen System beschilderte Rundwanderwege gibt es zur Zeit auf der Gemarkung von Bad Urach. Fünf dieser Wege sind die Premiumwege "Grafensteige". Die anderen Rundwanderwege sind (noch) relativ wenig bekannt. In diesem Blog wollen wir im Laufe der Zeit alle Wege erwandern.


Der Rundwanderweg Nr. 13 verläuft zum größeren Teil auf asphaltierten und betonierten Feldwegen. Zu einem kleineren Teil führt der Weg durch Wald und auch durch den Ort Wittlingen. Der Höhepunkt des Rundwanderwegs Nr. 13 sind die Weitsichten von den Höhen nördlich von Wittlingen in alle Himmelsrichtungen.

Freitag, 1. Mai 2015

Rundwanderwege bei Bad Urach

Als eine der ersten Gemeinden auf der Schwäbischen Alb hat die Stadt Bad Urach in den vergangenen Jahren ein praktisch flächendeckendes Netz von Rundwanderwegen mit der neuen, für die gesamte Schwäbische Alb angestrebten Markierung und Beschilderung geschaffen.

Gemäß dem neuen Wege- und Beschilderungskonzept Schwäbische Alb, das nach und nach eingeführt werden soll, werden die örtlichen Rundwanderwege mit grünen Wegweisern sowie mit dem Wegzeichen Gelber Kreisring auf weißem Grund versehen.

Im heutigen Artikel in diesem Blog sind alle neu beschilderten Rundwanderwege bei Bad Urach aufgelistet. Zudem werden die Standorte der Rundwanderwege-Infotafeln genannt. Nach und nach werden von hier aus Links zu anderen Artikeln in diesem Blog eingerichtet, die einzelne dieser Rundwanderwege zum Thema haben.

Man kann die Rundwanderwege bei Bad Urach in drei Gruppen einteilen. Die erste Gruppe sind die fünf vom Deutschen Wanderinstitut zertifizierten Premiumwege, die den gemeinsamen Titel Grafensteige haben. Die zweite Gruppe sind die anderen Rundwanderwege. Die dritte Gruppe stellen die Themenwanderwege dar.

Samstag, 25. April 2015

Haltepunkt Albstadt-Lautlingen an der Zollernalbbahn

Lautlingen ist einer von vier Bahnhöfen bzw. Haltepunkten der Zollernalbbahn im Gebiet der Stadt Albstadt. 

Lautlingen ist genau genommen ein Haltepunkt und kein Bahnhof. Es gibt nur einen Bahnsteig. Im Verlauf der eingleisigen Strecke der Zollernalbbahn gibt es im Bereich von Lautlingen keine Weichen.

Der Haltepunkt Lautlingen befindet sich am südwestlichen Rand des Albstadter Stadtteils Lautlingen. Der Haltepunkt wird ca. jede Stunde von den Regionalzügen der Hohenzollerischen Landesbahn (Tübingen-Sigmaringen) bedient. Die Züge halten jedoch nur bei Bedarf. Die IRE-Züge der DB halten nicht beim Haltepunkt Lautlingen.  

Der Haltepunkt Lautlingen eignet sich als Startpunkt für verschiedene Wanderungen. Beim Bahnhof befindet sich eine neue Informationstafel, die auf die Wanderwege in der Nähe des Haltepunkts Lautlingen hinweist.

Montag, 20. April 2015

Donau-Zollernalb-Weg von Albstadt-Ebingen nach Albstadt-Lautlingen

Der Donau-Zollernalb-Weg ist Ende 2014 vom Deutschen Wanderverband zum wiederholten Mal als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert worden (siehe den vorgegangenen Post in diesem Blog, in dem auch auf die Markierung und Beschilderung des Wegs eingegangen wird).

Im heutigen Post wollen wir auf einem Teilstück des Donau-Zollernalb-Wegs wandern, dem Teilstück von Albstadt-Ebingen nach Albstadt-Lautlingen. Dieses Teilstück ist ca. 9,5 Kilometer lang. Das Teilstück ist mit der Bahn relativ einfach zu erreichen. Beim Start- und Endpunkt des Teilstücks befinden sich Haltepunkte der Zollernbahn. 

Mittwoch, 15. April 2015

Donau-Zollernalb-Weg erneut als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert

Der Deutsche Wanderverband hat Ende 2014 den Donau-Zollernalb-Weg erneut für die Dauer von drei Jahren als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet. Der Weitwanderweg wurde zum ersten Mal Ende 2008 zertifiziert. Ende 2011 wurde die Zertifizierung zum ersten Mal erneuert.

Der Donau-Zollernalb-Weg verläuft auf einer Länge von 165,4 Kilometern und mit 10 Tagesetappen durch das Obere Donautal und über die Zollernalb. Zusammen mit dem ebenfalls als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifizierten Donauberglandweg bietet der Donau-Zollernalb-Weg die Möglichkeit einer 14tägigen Rundwanderung über die Südwestalb, das Obere Donautal und die Zollernalb.

Beim Donauberglandweg sowie beim Donau-Zollernalb-Weg wurde zum ersten Mal auf der Schwäbischen Alb das neue Beschilderungskonzept für Wanderwege angewandt, das für Weitwanderwege im Bereich der Schwäbischen Alb Schilder in gelber Farbe vorsieht. Im Laufe der nächsten Jahre sollen auch andere Weitwanderwege diese Schilder erhalten.    

Freitag, 10. April 2015

Burgruine Herwartstein bei Königsbronn

Die Burgruine Herwartstein befindet sich am rechten Talhang des Brenztals unmittelbar südlich von Königsbronn.

Bereits im 7. bis 8. Jahrhundert entstand an der Stelle der Burg Herwartstein eine alte Burganlage, von der noch die Gräben und die Wallanlage erhalten sind. Im 11. Jahrhundert entstand die mittelalterliche Haupt- und Höhenburg aus Stein. Erbauer war der im Tal ansässige Ortsadel, Verwandte der frühen Staufer. Zwischen 1140 und 1150 wurde der Bergfried aus Buckelquadern (charakteristisch für die Stauferzeit) erbaut. 

Ab dem Jahr 1303 hat man die Burg bereits wieder für den Bau des Zisterzienserklosters in Königsbronn abgetragen. 

Samstag, 4. April 2015

Albschäferweg von Königsbronn nach Heidenheim


Im vorangegangenen Post in diesem Blog ging es um den neuen Weitwanderweg Albschäferweg, der Anfang 2015 vom Deutschen Wanderverband das Label Qualitätsweg Wanderbares Deutschland erhalten hat.

Im heutigen Post wollen wir den neuen Albschäferweg testen. Wir wandern auf dem Albschäferweg von Königsbronn nach Heidenheim. Das ist ein Teilstück der 6. Tagesetappe des Wegs. Dies ist zudem das einzige Teilstück des Wegs, bei dem man mit der Bahn sowohl anreisen als auch abreisen kann. Allerdings muss man von bzw. zu den Bahnhöfen Königsbronn und Heidenheim erst mal eine kleine Extrastrecke einlegen, um auf den Albschäferweg zu stoßen bzw. von dort zum Bahnhof zu gelangen. Denn der Albschäferweg führt nicht direkt an den Bahnhöfen von Königsbronn und Heidenheim vorbei.