Dienstag, 24. Februar 2015

Winterliche Aussicht vom Albtrauf bei der Hindenburg-Hütte über dem Neidlinger Tal

Im hintersten Neidlinger Tal gibt es oben am Albtrauf mehrere Aussichtspunkte, darunter so bekannte Punkte wie die Burgruine Reußenstein oder der Heimenstein. Der Aussichtspunkt bei der Hindenburg-Hütte ist weniger bekannt.

Dieser Aussichtspunkt befindet sich am Westrand des hintersten Neidlinger Tals in westlicher Nachbarschaft zum Heimeinstein.  Die Hindenburg-Hütte befindet sich auch am oberen Rand der Kernzone Pfannenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Das auf der Albhochfläche angrenzende Waldgebiet heißt Drittelwald. Die Hindenburg-Hütte ist eine größere Holzhütte, die auch als Unterstand dienen kann. Die Hütte gibt es bereits seit dem Jahr 1914. Sie gehörte zunächst dem Forstamt. Im Jahr 1976 haben Mitglieder der Albvereinsortsgruppe Neidlingen die Hütte gründlich renoviert. Seitdem gehört sie sowohl dem Forstamt als auch dem Albverein.

Am Albtrauf bei der Hindenburg-Hütte hat man einen Aussichtspunkt mit Geländer, Sitzbank und Abfalleimer eingerichtet. Der Wald am Albtrauf unterhalb des Aussichtspunkts gehört zur Kernzone Pfannenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Hier findet keine forstwirtschaftliche Nutzung mehr statt. Bis ein richtiger Urwald entstanden ist, können allerdings noch Jahrzehnte oder besser Jahrhunderte vergehen.   


Wie kommt man hin?
Am bequemsten ist es, wenn man einen Startpunkt auf der Albhochfläche wählt. Der nächstgelegene Wanderparkplatz heißt Quieckereck. Dieser Parkplatz befindet sich auf der Albhochfläche westlich der Hindenburg-Hütte. Von Weilheim an der Teck (Anschlussstelle Aichelberg der A8) fährt man auf der L 1200 Richtung Neidlingen. Etwa auf halber Strecke zwischen Weilheim/Teck und Neidlingen biegt man nach rechts nach Hepsisau ab. 

Man fährt durch den kleinen Ort hindurch und dann im Verlauf der L 1212 hinauf auf die Albhochfläche, wobei man durch den Trichter des bekannten Randecker Maars kommt. Auf der Hochfläche kommt man zunächst am Hofgut Randeck vorbei. Dann mündet von rechts die K 1250 von Ochsenwang ein. Ca. 380 Meter nach dieser Einmündung biegt man nach links auf den am Waldrand liegenden Wanderparkplatz Quieckereck ab. 

Beim Wanderparkplatz befindet sich eine Infotafel des Biosphärengebiets Schwäbische Alb mit Wanderkarte. Darauf ist der Weg zur Hindenburg-Hütte ersichtlich. Man nimmt vom Parkplatz den in Richtung Osten führenden Forstweg. Nach ca. 1,3 Kilometern biegt man nach links ab und kommt nach wenigen Metern zur Hindenburg-Hütte.   

Im folgenden Post in diesem Blog sehen wir uns die winterliche Aussicht vom benachbarten Heimenstein an.

Die Hindenburg-Hütte befindet sich am Rand der Kernzone Pfannenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Hier gibt es eine Übersicht über die Kernzone Pfannenberg. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit der Kernzone Pfannenberg befassen, verlinkt.
Die Hindenburg-Hütte befindet sich am Rand der Albhochfläche westlich des hintersten Neidlinger Tals.
Bei der Hindenburg-Hütte hat man einen Aussichtspunkt mit Geländer und Sitzbank eingerichtet.
Blick vom Aussichtspunkt bei der Hindenburg-Hütte den Albtrauf hinab: Das hier sichtbare Waldgebiet gehört zur Kernzone Pfannenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Hier lautet die Devise: Natur Natur sein lassen. Das Gebiet wird sich im Laufe der kommenden Jahrzehnte und Jahrhunderte zu einem Urwald entwickeln.
Blick vom Aussichtspunkt bei der Hindenburg-Hütte in Richtung Osten über das hinterste Neidlinger Tal: Die Wintersonne wirft größere Schatten. Am gegenüberliegenden, sonnenbeschienenen Berghang ganz rechts sieht man die Burgruine Reußenstein.
Blick vom Aussichtspunkt bei der Hindenburg-Hütte in Richtung Nordnordosten: Unten im Tal sieht man einen Teil der Ortschaft Neidlingen. Dahinter erhebt sich der rund erscheinende Erkenberg, ein Ausliegerberg am Albtrauf.
Blick vom Aussichtspunkt bei der Hindenburg-Hütte in Richtung Norden: Der links im Bild sichtbare Albtrauf mit Albhochfläche grenzt östlich an das bekannte Randecker Maar an und gipfelt im Schafbuckel, 801 m ü NN.

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