Dienstag, 19. Mai 2015

Weitwanderweg Albtraufgänger bei Geislingen/Steige, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über eine Wanderung auf dem neuen Weitwanderweg Albtraufgänger bei Geislingen/Steige

Im vorangegangenen Post ging es von Geislingen/Steige hinauf zur Burgruine Helfenstein und weiter zum Ortsteil Weiler ob Helfenstein.

Östlich von Weiler ob Helfenstein steigt die Albhochfläche weiter an. Beim Standort "Rinderhülbe" erreicht der Albtraufgänger mit 700 m ü NN seinen höchsten Punkt in diesem Abschnitt. Nun geht es in Richtung Norden durch Felder hindurch zum Gehöft Lindenhof. Hier überquert der Weg die K 1441 und hält sich weiter in Richtung Norden auf den Waldrand zu.


Im Vorblick sieht man bereits den Taleinschnitt des Felsentals, in das der Albtraufgänger nun eintaucht. Zuvor beschreibt der Wanderweg jedoch einen Links-Rechts-Bogen. Dann steigt man in den Talgrund des wilden Felsentals ab. Das Felsental wurde im Jahr 1981 als Naturschutzgebiet ausgewiesen (Fläche 44 Hektar). Im Jahr 1995 wurde das NSG Felsental in das neue Naturschutzgebiet "Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtales" integriert. Dies ist mit einer Fläche von 1.331 Hektar das größte Naturschutzgebiet des Regierungsbezirks Stuttgart. 

Eine Felsbarriere im Felsental überwindet der Wanderweg mit Hilfe zweier Eisentreppen. Schließlich erreicht man die Mündung des Felsentals in das Eybtal. Dort befindet sich das zu Geislingen/Steige gehörende Eybach. Ohne den Ort zu betreten, wendet sich der Wanderweg nach links und geht entlang des Eybtals talauswärts. Man kommt nun an einer Reihe von Sportplätzen vorbei. Später führt der Wanderweg nach rechts und quert den Talboden des Eybtals. 

Man kommt nun unmittelbar zur Bahnstrecke der Filstalbahn und folgt dem Bahnkörper auf einem Fuß- und Feldweg. Man erreicht die Dammstraße. Bei der Mündung der Dammstraße in die Schützenstraße verlässt man den Weitwanderweg Albtraufgänger und wendet sich nach links unter der Bahnstrecke hindurch. 

Jetzt gilt es noch, zum Bahnhof Geislingen/Steige zurückzukommen. Nach wenigen hundert Metern kommt man zu einer großen Straßenkreuzung. Hier geht man geradeaus weiter und folgt der Heidenheimer Straße, die schließlich bis zum Bahnhof führt.

Siehe auch:
Durch das Felsental bei Geislingen/Steige im Post vom 22.09.2010 in diesem Blog

Hier gibt es eine Übersicht über den Weitwanderweg Albtraufgänger mit Links zu allen Artikeln über den Albtraufgänger in diesem Blog.      

Vom Standort "Rinderhülbe" südöstlich von Weiler ob Helfenstein sieht man in nördlicher Richtung eine Ansammlung von Windkraftanlagen bei Böhmenkirch.
Das Felsental zählt zu den wildesten Taleinschnitten der Schwäbischen Alb.
Weißjura-Felsstotzen im oberen Felsental bei Eybach
Die Steilhänge und der Taleinschnitt des Felsentals bei Eybach werden nicht forstwirtschaftlich genutzt.
Der Wanderweg im Felsental überwindet einen Steilabbruch mit Hilfe zweier Eisentreppen.
Blick auf das zu Geislingen/Steige gehörende Eybach im Eybtal: In der rechten Bildhälfte erhebt sich der Himmelfels.

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