Donnerstag, 17. September 2015

Albtraufgänger von Bad Überkingen nach Deggingen

Im heutigen Post in diesem Blog ist ein weiterer Abschnitt des Albtraufgängers das Thema. Der Albtraufgänger ist ein Weitwanderweg mit 6 Tagesetappen im Landkreis Göppingen.

Der heutige Wegabschnitt verläuft von Bad Überkingen bis nach Deggingen. Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der 5. Etappe des Weitwanderwegs.

Der Albtraufgänger ist mit einem geschwungenen T in schwarzer Farbe auf gelbem Grund markiert. In größeren Abständen finden sich auch Schilder mit der Angabe des Standorts sowie der nächsten Ziele und der Entfernungen.


Wie kommt man hin?
Der Albtraufgänger führt nicht durch den Ort Bad Überkingen hindurch, sondern an den Hängen des Albtraufs südlich am Ort vorbei. Von Bad Überkingen muss man somit erst mal zum Albtraufgänger hinaufsteigen. Hierzu biegt man von der Badstraße im Zentrum von Bad Überkingen in den Wittinger Weg ab und steigt in Richtung Südosten an. Am Ortsende geht es durch Wiesen weiter aufwärts. Man kommt in den Wald und stößt kurz darauf auf den Albtraufgänger. Die Entfernung vom Ortskern Bad Überkingen bis zum Albtraufgänger ist ca. 1 Kilometer.

Bei der Wallfahrtskirche Ave Maria oberhalb von Deggingen verlässt man den Albtraufgänger und steigt nach Deggingen hinab. Die Entfernung von der Wallfahrtskirche bis zum Zentrum von Deggingen ist ca. 1 Kilometer. 

Sowohl Bad Überkingen als auch Deggingen wird vom Linienbusverkehr der Route Geislingen/Steige - Wiesensteig angefahren.

Im Verlauf des Albtraufgängers unterwegs    
Oberhalb von Bad Überkingen verläuft der Albtraufgänger auf halber Höhenlage mit einigen Aussichten um das Rötelbachtal herum, ein kleines Seitental des oberen Filstals. Hierbei kommt man an einer Kalksinterterrasse und einer Wassertretstelle vorbei.

Dann führt der Albtraufgänger in das Autal hinein, ebenfalls ein Seitental des oberen Filstals. Das hintere Autal ist als Naturschutzgebiet und Schonwald ausgewiesen. Es handelt sich hier um eine der wildesten Schluchten der Schwäbischen Alb. Berühmt ist die Märzenbecherblüte im Frühjahr. Auf steilem Pfad steigt der Albtraufgänger im hintersten Autal hinauf auf die Albhochfläche, die man bei Aufhausen erreicht. 

Der Weg hält sich in der Folge an den Albtrauf. Auf einem kurzen Stück führt der Albtraufgänger über die Hochfläche, um einen Bergsporn abzukürzen. Dann geht es im Wald weiter dem Albtrauf entlang. Schließlich verzweigt sich der Wanderweg. Man biegt nach rechts ab und steigt hinab ins obere Filstal. Der Weg erreicht die Wallfahrtskirche Ave Maria. Dort endet die 5. Etappe des Albtraufgängers.

Die Weglänge des heutigen Abschnitts des Albtraufgängers ist ca. 7 Kilometer (ohne Zu- und Abgang).        

Hier gibt es eine Übersicht über den Weitwanderweg Albtraufgänger, von der aus alle Artikel zum Albtraufgänger in diesem Blog verlinkt sind.
Der Albtraufgänger verläuft bei Bad Überkingen an der Grenze zwischen Obstbaumgürtel und Wald entlang.
Übermooste Kalksinterterrasse im hintersten Rötelbachtal
Wassertretbecken im hintersten Rötelbachtal
Blick aus dem Autal über das obere Filstal hinweg zum Naturschutzgebiet Hausener Wand: Das NSG hat eine Fläche von 77,6 Hektar. Es wurde im Jahr 1971 verordnet. Dies ist ein altes Bergsturzgebiet von geologischer Bedeutung durch den natürlichen Aufschluss der Weißjuraschichten.
Im Naturschutzgebiet Autal: Das NSG hat eine Fläche von 45 Hektar. Es wurde im Jahr 1982 verordnet. Geschützt wird eine hervorragend ausgebildete Schluchtwaldgesellschaft an den Nordhängen des Autales mit einer Karsthöhle, Karstquellen mit Tuffbildung und Wasserfällen. Das Gebiet ist gleichzeitig auch ein Schonwald gemäß Landeswaldgesetz.  
Auf einem Pfad und zum Teil auf Treppenstufen steigt der Albtraufgänger im hintersten Autal hinauf auf die Albhochfläche.
Höhlenartig erweiterte Karstquelle im Naturschutzgebiet Autal
Albhochfläche bei Aufhausen mit Windrädern im Hintergrund
Die Kapelle "Alt Ave" befindet sich im Wald oberhalb der Wallfahrtskirche Ave Maria bei Deggingen.
Die 1716 - 1718 erbaute Wallfahrtskirche Ave Maria befindet sich in erhöhter Lage im oberen Filstal bei Deggingen.

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