Montag, 7. September 2015

Albtraufgänger von Geislingen/Steige nach Bad Überkingen

Albtraufgänger heißt ein genau 100 Kilometer langer Weitwanderweg mit 6 Tagesetappen im Landkreis Göppingen. Wir wollen in diesem Blog den Albtraufgänger Stück für Stück erwandern.

Heute ist der Abschnitt von Geislingen/Steige nach Bad Überkingen an der Reihe. Dieser Abschnitt ist ein Teil der 5. Etappe des Weitwanderwegs. Die Weglänge von der Evangelischen Stadtkirche in Geislingen/Steige bis ins Zentrum von Bad Überkingen beträgt ca. 7 Kilometer. Oberhalb von Bad Überkingen verlässt man den Weitwanderweg und steigt nach Bad Überkingen ab.

Das Wegzeichen des Albtraufgängers ist ein geschwungenes schwarzes T auf gelbem Grund. Das Wegzeichen ist im Wegverlauf in kurzen Abständen vorhanden, so dass ein Verlaufen kaum möglich ist. In relativ großen Abständen finden sich im Verlauf des Albtraufgängers auch hölzerne Wegweiser mit der Angabe des Standorts sowie der nächsten Ziele und der Entfernungen. 


Wie kommt man hin?
In Geislingen/Steige heißt es zunächst einmal, zur Evangelischen Stadtkirche im Ortszentrum zu kommen. Vom Bahnhof kann man dorthin durch die Fußgängerzone gehen. Der Albtraufgänger führt südlich an der Evangelischen Stadtkirche vorbei. Man wird schnell die erste Markierung sehen. Leider gibt es innerhalb von Geislingen/Steige keinerlei Beschilderung des Albtraufgängers, durchaus ein Defizit dieses Wegs.

Vom Zentrum von Bad Überkingen fahren Linienbusse zurück nach Geislingen/Steige.

Im Verlauf des Albtraufgängers unterwegs
Von der Evangelischen Stadtkirche führt die Markierung des Albtraufgängers hinauf auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb und zum Albtrauf beim Aussichtspunkt Schildwacht. Hierbei gibt es zahlreiche Änderungen der Wegrichtung und Wegverzweigungen. Wenn man genau auf die Markierung achtet, landet man schließlich oben bei der Schildwacht.   

Siehe hierzu Aussicht von der Schildwacht bei Geislingen/Steige im Post vom 21.08.2015 in diesem Blog.

Von der Schildwacht verläuft der Albtraufgänger - nomen est omen - am oder in der Nähe des Albtraufs entlang bis zu der Stelle, wo die Türkheimer Steige die Albhochfläche erreicht. Gleich hinter der Schildwacht kommt man an einer schönen Wacholderheide vorbei. Danach erreicht man einen namenlosen Aussichtspunkt über dem Filstal. Der Weg quert die Türkheimer Steige und folgt weiter dem Albtrauf bis zum Aussichtspunkt Kahlenstein über Bad Überkingen.

Siehe hierzu Aussicht vom Kahlenstein bei Bad Überkingen im Post vom 26.08.2015 in diesem Blog.

Vom Kopf des Kahlensteins steigt der Weg in zahlreichen Kehren durch den Wald in Richtung Bad Überkingen ab. Unterwegs sieht man schön das Felsmassiv des Kahlensteins mit seinen zahlreichen Höhlen. Am unteren Waldrand erreicht man das Naturdenkmal "Heide Kahlenberg", eine schöne Wacholderheide. 

Kurz danach verlässt man den Albtraufgänger nach rechts und folgt dem beschilderten Weg des Albvereins hinab nach Bad Überkingen. 

Hier gibt es eine Übersicht über den Weitwanderweg Albtraufgänger mit Links zu allen Artikeln in diesem Blog, die sich mit dem Albtraufgänger befassen.

Der Albtraufgänger führt in Geislingen/Steige südlich an der Evangelischen Stadtkirche vorbei.
Blick auf Geislingen/Steige vom Anstieg hinauf zur Schildwacht
Wacholderheide als typische Alblandschaft auf der Albhochfläche bei der Schildwacht: Dies ist ein sogenanntes § 32-Biotop gemäß dem Naturschutzgesetz von Baden-Württemberg. Die Wacholderheide bei der Schildwacht hat eine Fläche von 6,6 Hektar und besteht aus zwei Teilgebieten.
Aussichtspunkt am Albtrauf über dem Filstal zwischen Schildwacht und Türkheimer Steige
Blick hinab auf das obere Filstal mit einem Teil von Geislingen/Steige: Links im Hintergrund erhebt sich der Hohenstaufen. Die Fils vollzieht bei Geislingen/Steige eine markante Richtungsänderung. Im Bild kommt sie von links unten und fließt nach rechts in Richtung Bildmitte. In der Bildmitte biegt sie dann nach links ab und fließt nach links zur Bildmitte.
Blick hinab auf das obere Filstal mit dem Spitzenberg in der linken Bildhälfte
Blick über das obere Filstal hinüber zum Michelsberg: Das Industriegebiet im Tal gehört zu Geislingen/Steige.
Blick auf den Albtrauf des oberen Filstals zwischen Geislingen/Steige und Bad Überkingen
Am Fuß des Kahlensteins befindet sich die Kahlensteinhöhle. Sie war von 1892 bis 1972 eine Schauhöhle.
Blick auf die Felswand des Kahlensteins: In diesem Felsmassiv gibt es mehrere kleine Höhlen.
Oberhalb von Bad Überkingen verläuft der Albtraufgänger durch das Naturdenkmal "Heide Kahlenberg", eine Wacholderheide. Das 4,9 Hektar große Schutzgebiet wurde im Jahr 1984 verordnet.

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