Freitag, 2. Oktober 2015

Weitwanderweg Albtraufgänger von Gingen an der Fils zum Burren

Der Albtraufgänger ist ein Weitwanderweg mit sechs Tagesetappen und ca. 100 Kilometern Länge im Landkreis Göppingen. Im Frühjahr 2015 wurde der Albtraufgänger als erster Wanderweg in Baden-Württemberg von der Europäischen Wandervereinigung mit dem Label Leading Quality Trail - Best of Europe ausgezeichnet.

In diesem Blog wollen wir nach und nach alle Abschnitte des Albtraufgängers gehen. Wir wählen mehrheitlich jeweils relativ kurze Abschnitte und ergänzen diese zu Rundwanderungen, so dass man wieder zum Anfangspunkt der Wanderung zurückkommt. Heute ist der Abschnitt des Albtraufgängers von Gingen/Fils bis zum Burren an der Reihe. Der Rückweg verläuft im Verlauf des Schwäbische Alb-Nordrandwegs (Albsteig).


Wie kommt man hin?
Startpunkt der Rundwanderung ist der Bahnhof von Gingen an der Fils. Der Bahnhof befindet sich im Verlauf der Filstalbahn Stuttgart-Ulm. Der Bahnhof wird nur von Regionalzügen angefahren. Von Stuttgart her kommend muss man meist in Plochingen oder Göppingen umsteigen.

Im Verlauf des Albtraufgängers unterwegs
Vom Bahnhof in Gingen/Fils folgt man der Bahnhofstraße bis zur B 10. Unterwegs wird man bald das erste Wegweiserschild des Albtraufgängers und später eine Informationstafel zum Weg sehen. Die B 10 überquert man mit Hilfe einer Lichtsignalanlage. Dahinter folgt man der von der B 10 wegführenden K 1438 und biegt bald nach halbrechts in den Böhringer Weg ab. Es geht nun aus dem Ort hinaus.

Bei einer Feldwegverzweigung führen der Schwäbische Alb-Nordrandweg und der Albtraufgänger auseinander. Der Albtraufgänger folgt dem linken Wegast. Über den rechten Wegast kommt man gegen Ende der Wanderung wieder zurück. Aufwärtsgehend kommt man in den Wald. Bei einer Richtungsänderung des Wegs kommt man an der Ruine Spitzenberg vorbei. Durch Wald geht es mit einem Pfad weiter aufwärts. Schließlich erreicht man die Hochfläche des Kuchbergs und kommt dort in eine Wacholderheide, die als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. 

Dies ist der schönste Abschnitt der Wanderung. Es gibt immer wieder schöne Aussichten in das obere Filstal und seine Bergumrahmung. Später geht es am Hang des bewaldeten Tennenbergs entlang. Dann erreicht man die waldfreie Kuppe des Burren, die man besteigt. 

Die Aussicht vom Burren ist im Post vom 27.09.2015 in diesem Blog beschrieben.

Auf der Nordseite des Burren führt der Weg abwärts, kommt anschließend in den Wald und erreicht die landwirtschaftlichen Flächen beim Wanderparkplatz Burren.

Man geht jedoch gar nicht bis zum Wanderparkplatz und zur K 1438, sondern biegt am Waldrand rechts ab auf den Schwäbische Alb-Nordrandweg (Albsteig). Dieser Wanderweg führt zurück nach Gingen/Fils.

Die Weglänge der beschriebenen Wanderung ist ca. 12 Kilometer.    

Hier gibt es eine Übersicht über den Weitwanderweg Albtraufgänger, von der auch die anderen Artikel in diesem Blog zum Albtraufgänger verlinkt sind

Das Markierungszeichen des Weitwanderwegs Albtraufgänger ist ein geschwungenes T in schwarzer Farbe auf gelbem Grund. Das Zeichen ist im Wegverlauf in kurzen Abständen vorhanden.
In größeren Abständen findet man im Wegverlauf des Albtraufgängers Schilder mit der Angabe des Standorts sowie der nächsten Ziele und der Entfernungen.
Blick von Südwesten auf das Filstal mit Gingen/Fils: Im Hintergrund erhebt sich der Stuifen, einer der Dreikaiserberge.
Traumhafter Abschnitt des Albtraufgängers im Naturschutzgebiet Kuchberg
Blick von der Wacholderheide am Kuchberg in Richtung Süden über das obere Filstal hinweg: Der Sendeturm im Hintergrund befindet sich auf der Albhochfläche westlich von Aufhausen.
Blick vom Naturschutzgebiet Kuchberg hinab ins Rohrbachtal, ein Seitental des Filstals, mit dem Bad Überkinger Ortsteil Unterböhringen
Magerwiese mit Blumen am Südosthang des Burren
Blick vom Schwäbische Alb-Nordrandweg (Albsteig) nördlich des Burren in Richtung Norden auf den Rechberg (links), den Stuifen (Mitte) und das Kalte Feld (rechts)

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