Samstag, 5. Dezember 2015

Weitwanderweg Albtraufgänger bei Wiesensteig

Der Albtraufgänger ist ein 100 Kilometer langer Weitwanderweg mit sechs Tagesetappen im Landkreis Göppingen, der nahezu einen Kreis beschreibt.

Wir wollen in diesem Blog den Albtraufgänger nach und nach vollständig begehen. Die gewählten Etappen sind hierbei fast immer kleiner als die offiziellen Tagesetappen. Wir wählen die Etappen so, dass man vom Endpunkt entweder mit dem Linienbus zum Startpunkt zurückkommt. Oder wir erweitern die Wanderung auf dem Albtraufgänger zu einer Rundwanderung, wenn es keine Fahrtmöglichkeit mit dem Linienbus zurück zum Startpunkt gibt.

Heute geht es um den ersten Abschnitt des Albtraufgängers bei Wiesensteig. Der Startpunkt des Albtraufgängers ist direkt in Wiesensteig. Der Endpunkt der ersten Tagesetappe des Albtraufgängers ist beim Deutschen Haus nördlich des Boßlers. Von dort ist eine Rückkehr nach Wiesensteig mit dem Linienbus schwierig. Deshalb geht es heute nur um die erste Hälfte der ersten Tagesetappe, die wir zu einer Rundtour erweitern.  


Wie kommt man hin?
Wiesensteig erreicht man mit dem Linienbus ab Göppingen oder Geislingen/Steige. Reist man mit dem Auto an, empfiehlt es sich, nicht in Wiesensteig zu parken, sondern von Wiesensteig das Filstal weiter aufwärts in Richtung Filsursprung zu fahren. Das für den öffentlichen Verkehr zugelassene Sträßchen endet beim Parkplatz Papiermühle. Dort kommt der Weitwanderweg Albtraufgänger ebenfalls vorbei.

Im Verlauf des Albtraufgängers unterwegs
Der offizielle Startpunkt des Albtraufgängers ist im Hof des Wiesensteiger Schlosses. Dort befindet sich eine Infotafel zum Albtraufgänger, die es erlaubt, sich den Wegverlauf der ersten Etappe schon einmal einzuprägen. Man geht vom Schlosshof durch den Torbogen zurück zur Hauptstraße und folgt ihr in den Ortskern. Am Ende der Hauptstraße biegt man nach links in die Seestraße ab, die das Filstal weiter aufwärts führt. Man kommt am Freibad vorbei, das gleichzeitig das Ortsende markiert.

Nach kurzer Zeit erreicht man den Parkplatz Paipermühle. Dort starten die Wanderer, die mit dem Auto gekommen sind, den Rundweg. Vom Parkplatz Papiermühle folgt der Albtraufgänger nicht dem breiten Weg zum Filsursprung. Vielmehr geht es nach rechts, über die Fils hinweg und dann am orographisch linken Filsufer entlang der Fils talaufwärts. Diese Strecke ist ein Geheimtip und wesentlich interessanter als der breite Forstweg.

Schließlich erreicht man den Filsursprung. In einem Trockental geht es weiter aufwärts. Kurz vor der Abzweigung des Wegs zur Schertelshöhle zweigt der Albtraufgänger nach rechts ab und steigt den Hang hinauf, nur um gleich darauf wieder zu fallen und zum Grauen Stein in einem weiteren Trockental zu gelangen. Von dort geht es im Wald erneut aufwärts bis zum Parkplatz bei der K 1430 in der Nähe der Burgruine Reußenstein. Beim Parkplatz befindet sich erneut eine Infotafel zum Albtraufgänger.

Vom Parkplatz erreicht man schnell die Burgruine Reußenstein. Nun geht es am Albtrauf entlang zum Gehöft Reußenstein. Von dort verläuft der Albtraufgänger über Felder bis zum Parkplatz an der L 1200 (Wiesensteig-Neidlingen).

An dieser Stelle verlassen wir den Albtraufgänger, der von hier weiter in Richtung Norden zum Deutschen Haus verläuft. Ab jetzt folgen wir dem Hauptwanderweg 7 (Schwäbische Alb-Oberschwaben-Weg) des Schwäbischen Albvereins zurück nach Wiesensteig. Der Weg folgt kurze Zeit der L 1200 und biegt dann nach links ab auf ein Zufahrtssträßchen, das über die Eckhöfe und die Häusergruppe Bläsiberg zur Kreuzkapelle oberhalb von Wiesensteig führt. Von dort geht es auf dem Stationenweg steil hinab nach Wiesensteig.

Die Länge des hier beschriebenen Rundwegs ist ca. 16 Kilometer.

Hier gibt es eine Übersicht über den Albtraufgänger. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Albtraufgänger befassen, verlinkt. 

Siehe auch:
Filsursprung bei Wiesensteig im Post vom 29.11.2009 in diesem Blog
Aussicht von der Kreuzkapelle oberhalb von Wiesensteig im Post vom 18.03.2010
Burgruine Reußenstein bei Neidlingen im Post vom 20.10.2010
Der Albtraufgänger führt zwischen Papiermühle und Filsursprung direkt an der Fils entlang.
Die Fils hat in ihrem Oberlauf Kalksinterterrassen aufgebaut, über die sie mit kleinen Wasserfällen stürzt.
Das Filstal direkt unterhalb des Filsursprungs ist eine traumhafte Landschaft.
Beim Filsursprung
Weide auf der Albhochfläche bei der Burgruine Reußenstein
Blick auf die Burgruine Reußenstein
Blick vom Albtrauf zwischen der Burgruine Reußenstein und dem Gehöft Reußenstein hinab in das Neidlinger Tal mit der Ortschaft Neidlingen
Albhochflächenlandschaft bei den Eckhöfen zwischen dem Filstal und dem Neidlinger Tal

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