Freitag, 30. Januar 2015

Aussicht vom Köhlberg am Rand des Salmendinger Heufelds

Der Köhlberg bei Jungingen ist ein Vorsprung am Albtrauf des Killertals. 

Die Albhochfläche in diesem Bereich gehört zur Stadt Burladingen. Dieser Teil der Albhochfläche besteht aus Weißjura Beta-Gestein und ist als Folge relativ eben. Die Hochfläche heißt Heufeld bzw. Salmendinger Heufeld.

Das Salmendinger Heufeld ist eine der größten Verebnungsflächen der Albhochfläche. Es ist auch eine der wenigen Teile der Albhochfläche, die aus Weißjura Beta-Gestein bestehen. Im Weißjura Beta ("wohlgebankte Kalke") sind keine Massenkalkfelsen enthalten, die ansonsten die Albhochfläche eher kuppig erscheinen lassen. Die erste Kuppe aus Richtung des Albtraufs am Ende des Salmendinger Heufelds ist der Kornbühl, auf dem sich die weitbekannte Salmendinger Kapelle befindet.

Am Traufabschnitt des Köhlbergs befinden sich eine Sitzbank, eine Feuerstelle und eine Unterstandshütte. Vom Köhlberg hat man einen schönen Blick hinab in das südwestlich des Traufs gelegene Killertal und seine Bergumrahmung. 

Samstag, 24. Januar 2015

Weitwanderweg Albtraufgänger im Landkreis Göppingen ist Qualitätsweg Wanderbares Deutschland


Der Deutsche Wanderverband hat Ende 2014 den Weitwanderweg Albtraufgänger im Landkreis Göppingen zertifiziert. Der Weg darf jetzt das Label Qualitätsweg Wanderbares Deutschland führen. Die Verleihung der Urkunde erfolgte bei der Messe CMT am 17.01.2015 in Stuttgart.

Den Weitwanderweg Albtraufgänger gibt es bereits seit einigen Jahren. Der Weg erfüllte in der Anfangszeit nicht die Kriterien, die man heutzutage an einen Weitwanderweg stellt. Die Markierung und Beschilderung waren unvollständig und nicht zufriedenstellend. Das hat sich jetzt wesentlich geändert. Unter anderem hat der Verband Region Stuttgart im Jahr 2014 im Rahmen des Projekts Landschaftspark Region Stuttgart 25.000 Euro für die Verbesserung des Weitwanderwegs Albtraufgänger bewilligt.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Premiumwege Felsenmeersteig und Donaufelsen-Tour in der Wahl zum schönsten Wanderweg Deutschlands


Die Zeitschrift Wandermagazin veranstaltet jedes Jahr eine Wahl zum schönsten Wanderweg Deutschlands. Im Jahr 2015 sind zwei Premiumwege der Schwäbischen Alb im Rennen, die jeweils eine überdurchschnittliche hohe Erlebnisqualität - gemessen mit Erlebnispunkten - aufweisen. Dies sind der Felsenmeersteig sowie die Donaufelsen-Tour

Der Felsenmeersteig gehört zur Premiumweg-Gruppe der Traufgänge in der Stadt Albstadt. Die Donaufelsen-Tour gehört zur Premiumweg-Gruppe der Donauwellen und befindet sich in Fridingen an der Donau.

Die Wahl des schönsten Wanderwegs Deutschlands dauert im Jahr 2015 vom 1. Januar bis zum 30. Juni. Der schönste Wanderweg Deutschlands wird hierbei zu einem Teil durch eine Vorauswahl durch Wanderexperten, zum Teil durch eine Öffentlichkeitswahl bestimmt. Die zur Wahl stehenden Wanderwege werden in zwei Gruppen eingeteilt.

Sonntag, 18. Januar 2015

Premiumweg Witbergrunde bei Sigmaringen, Teil 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Witbergrunde aus der Premiumweggruppe der DonauFelsenLäufe bei Sigmaringen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Premiumweg. Heute steht eine Wanderung im Verlauf des Premiumwegs an.

Man kann den Rundwanderweg in beiden Richtungen gehen. Die bevorzugte Richtung ist im Uhrzeigersinn. Vom Wanderparkplatz Sieben Kirschbäume folgt man dem Forstweg in der Nähe des Waldrands in Richtung Westen und am Südhang des Witbergs entlang. Die erste Hälfte des Premiumwegs ist wenig spektakulär. Sie verläuft zum größten Teil auf Forstwegen. Der zu durchwandernde Wald wird forstwirtschaftlich genutzt, was zeitweise zu wenig schönen Bildern führt. Zudem ist der Verkehrslärm der Straße vom Nollhof zum Krankenhaus von Sigmaringen sowie später der B 32 stets gegenwärtig.

Donnerstag, 15. Januar 2015

Premiumweg Witbergrunde bei Sigmaringen, Teil 1

Der Premiumweg Witbergrunde bei Sigmaringen gehört zur Premiumweggruppe der DonauFelsenLäufe.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Der Premiumweg Witbergrunde wurde im Jahr 2014 zum ersten Mal zertifiziert und erhielt 53 Erlebnispunkte. Die aktuelle Zertifizierung ist bis Juni 2017 gültig. 

Die Witbergrunde - das Thema im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog - ist einer der fünf DonauFelsenLäufe. Die Witbergrunde befindet sich im Stadtwald von Sigmaringen gleich nördlich der Kernstadt. Die Witbergrunde ist 6,4 Kilometer lang. Im Wegverlauf sind 230 Höhenmeter zu überwinden. Der Rundweg ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Die bevorzugte Richtung ist im Uhrzeigersinn.

Sonntag, 11. Januar 2015

Die Nikolaushöhle bei Veringenstadt

Die Nikolaushöhle befindet auf der orographisch linken Seite der Lauchert an einem Prallhang direkt südlich über der Altstadt von Veringenstadt.

In der Umgebung von Veringenstadt im Laucherttal gibt es überdurchschnittlich viele Höhlen. Diese Höhlen sind nicht besonders lang. Sie zeichnen sich jedoch durch relativ große Öffnungen aus.

Zwei Höhlen erheben sich direkt über der Altstadt von Veringenstadt, die Göpfelsteinhöhle und die Nikolaushöhle. Diese letztgenannte Höhle ist das Thema im heutigen Post in diesem Blog. Von der Altstadt aus, sowie vom Lauchertufer und auch vom Burgberg nördlich der Altstadt aus kann man die große Öffnung der Nikolaushöhle gut sehen. 

Die Nikolaushöhle liegt auf einer Höhe von 670 m ü NN und ca. 40 Meter über dem Laucherttal. Die Höhle ist 30 Meter lang, 10 bis 15 Meter breit und 5 Meter hoch. Der Höhlenboden steigt nach hinten an. Das Gestein ist Weißjura epsilon und Weißjura zeta.  Die Nikolaushöhle ist auch als Geotop ausgewiesen.

Montag, 5. Januar 2015

Der Bolberg - ein Aussichtspunkt am Albtrauf bei Sonnenbühl

Der Bolberg ist ein markanter Punkt des Albtraufs an der Grenze der Landkreise Reutlingen und Tübingen. Auf dem Bolberg befindet sich der höchste Punkt des Landkreises Reutlingen mit einer Höhe von 880,8 m ü NN. 

Auf der Hochflächenseite des Bolbergs befindet sich die zum Landkreis Reutlingen gehörende Gemeinde Sonnenbühl. Auf der Talseite des Bolbergs liegt der zu Mössingen im Landkreis Tübingen gehörende Teilort Öschingen.

Am Trauf des Bolbergs hat man den Wald vor langer Zeit auf einem Teilstück gerodet. Dort befindet sich heute ein Aussichtspunkt mit einer Vielzahl von Sitzbänken, einer Panoramatafel, einem Grillplatz und einer großen Schutzhütte.

Die Schutzhütte heißt Bolberghütte. Bereits im Jahr 1894 wurde auf dem Bolberg eine Schutzhütte erbaut. Leider brannte diese erste Schutzhütte im Jahr 1919 ab. Im Jahr 1930 wurde die Bolberghütte originalgetreu wiederaufgebaut. Im Jahr 2014 hat man das 120jährige Jubiläum der Bolberghütte gefeiert. Ein Besuch des Bolbergs lohnt sich also nicht nur wegen der interessanten Aussicht, sondern auch wegen der Schutzhütte.