Sonntag, 29. März 2015

Der Albschäferweg - ein neuer Weitwanderweg auf der Ostalb

Bei der Messe CMT im Januar 2015 in Stuttgart hat der Deutsche Wanderverband den Albschäferweg als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert. 

Der im Jahr 2014 eingerichtete Albschäferweg beschreibt einen Rundkurs auf der Ostalb mit zehn Tagesetappen. Der Weg verläuft zum größeren Teil im Landkreis Heidenheim, zum Teil auch im Ostalbkreis. Wegbetreiber ist der Fremdenverkehrsverband Heidenheimer Brenzregion.

Mit dem Albschäferweg soll die Wanderschäferei thematisiert werden, die weiten Landstrichen der Schwäbischen Alb ihren Stempel aufdrückte. Die Gesamtlänge des Wegs ist 158 Kilometer. Offizieller Start- und Endpunkt des Rundwegs ist die Spitalkirche in Giengen. Man kann jedoch auch an jedem anderen Punkt in den Weg einsteigen.

Montag, 23. März 2015

Die Südseite der Achalm bei Reutlingen

Die Achalm bei Reutlingen ist ein sogenannter Zeugenberg. Dieser Bergkegel aus Braunjura- und Weißjura-Schichten bezeugt, dass die Schwäbische Alb früher mal weiter nach Norden gereicht hat. 

Die Achalm gehört zu den bekanntesten Bergen der Schwäbischen Alb. Das hängt auch damit zusammen, dass die Großstadt Reutlingen direkt am Fuß der Achalm liegt.

Auf dem Gipfel der Achalm befindet sich eine Burgruine mit Aussichtsturm. Interessant ist aber nicht nur die Besteigung des Achalmgipfels, sondern auch eine Runde über die Südhänge der Achalm. Schöne Wege, Magerwiesen und Gehölze, ein kleines Naturschutzgebiet auf einer ehemaligen Erdrutschfläche und wechselnde Aussichten auf den Albtrauf bei Reutlingen, Pfullingen und Eningen unter Achalm kennzeichnen diese kleine Rundwanderung. 

Dienstag, 17. März 2015

Aussichtspunkt Kuhfels am Rand des Tegelbergs bei Geislingen/Steige

Die Albhochfläche nördlich von Geislingen an der Steige heißt Tegelberg. Am Rand des Tegelbergs oberhalb des Filstals zwischen Geislingen/Steige und der Gemeinde Kuchen befindet sich der Aussichtspunkt Kuhfels. Von dort überblickt man einen Ausschnitt des Filstals zwischen Geislingen/Fils und Gingen/Fils und dessen Bergrumramhung.

Der Kuhfels und die Albhochfläche, die unmittelbar an den Fels angrenzt, sind als Naturdenkmal ausgewiesen. Das Naturdenkmal hat eine Fläche von 1,1 Hektar und wurde im Jahr 1984 verordnet. Der Kuhfels ist auch ein Geotop. Der Fels besteht aus Gesteinen des Weißjura epsilon. 

Mittwoch, 11. März 2015

Auf dem Bad Uracher Rundwanderweg Nr. 17 zum Schorrenfels

Der Bad Uracher Rundwanderweg Nr. 17 verläuft auf der Hochfläche westlich des Ermstals und südlich von Bad Urach.

Bad Urach, eine der bekanntesten Gemeinden auf der Schwäbischen Alb, hat in den vergangenen Jahren sein Wanderwegenetz vollständig überarbeitet und modernisiert. Hierbei wurden nicht nur die fünf Grafensteige geschaffen. Das sind Rundwanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. als Premiumwege zertifziert worden sind.

Es wurden darüber hinaus 19 neue Rundwanderwege angelegt. Alle Rundwanderwege in Bad Urach sind gemäß der neuen Wanderwegekonzeption Schwäbische Alb beschildert, die irgendwann einmal einheitlich für die gesamte Schwäbische Alb gelten soll. Dieses Schema sieht gelbe Wegweiser für die Weitwanderwege sowie grüne Wegweiser für die örtlichen Rundwanderwege vor. Mit insgesamt 24 nach dem neuen Schema beschilderten Rundwanderwegen ist Bad Urach zur Zeit auf diesem Gebiet führend auf der Schwäbischen Alb.

Im heutigen Post in diesem Blog wollen wir einen der neuen Rundwanderwege begehen.  Heute ist der Rundwanderweg Nr. 17 an der Reihe. Dieser Rundwanderweg hat den Namen "Schorrenbuckel". Der Weg verläuft auf der Hochfläche westlich des Ermstals und nördlich des zu Bad Urach gehörenden Orts Sirchingen. Der Höhepunkt des Rundwanderwegs ist der Aussichtspunkt am Kopf des Schorrenfelsens. Der Rundwanderweg ist 3,3 Kilometer lang. Im Wegverlauf ist ein Höhenunterschied von ca. 100 Metern im Auf- und Abstieg zu bewältigen. 

Donnerstag, 5. März 2015

Variante Buttenhausen des Burgen-Wegs im Großen Lautertal

Der Burgen-Weg ist ein vom Schwäbischen Albverein eingerichteter Weitwanderweg zwischen Reutlingen und Zwiefalten.  Im heutigen Post in diesem Blog gehen wir im Verlauf der Variante Buttenhausen des Burgen-Wegs im Großen Lautertal.

Seinen Namen hat der Burgen-Weg von den vielen Burgenruinen, an denen der Weg vorbeikommt. Die Mehrzahl der Burgruinen befindet sich im Großen Lautertal.

Im Verlauf des 85 Kilometer langen und fünf Tagesetappen aufweisenden Burgen-Wegs sind an vier Stellen neben dem Hauptweg auch noch Wegvarianten markiert. Eine dieser Varianten ist die Variante Buttenhausen im Großen Lautertal. Mit Hilfe der Variante Buttenhausen ist es möglich, eine Rundwanderung im Verlauf eines Teils der Burgen-Wegs zu unternehmen, indem man die Variante für den Hinweg und die Hauptroute für den Rückweg benutzt bzw. umgekehrt.