Samstag, 13. Februar 2016

Rundwanderweg "Goldlandrunde" bei Dettingen an der Erms

Die Goldlandrunde ist einer von sieben Rundwanderwegen, die im Jahr 2013 zusammen mit dem erneuerten Gustav-Ströhmfeld-Weg eingerichtet worden sind.

Die Goldlandrunde verläuft im Ermstal nördlich und östlich oberhalb von Dettingen an der Erms. Vom Bergsattel Sattelbogen über den Hörnle-Gipfel bis zum Bergsattel beim Schillingskreuz verläuft die Goldlandrunde gemeinsam mit dem Gustav-Ströhmfeld-Weg. Der Rundwanderweg ist 10,6 Kilometer lang. Der tiefste Punkt ist in Dettingen in der Bahnhofstraße mit 396 m ü NN. Der höchste Punkt wird auf dem Gipfel des Hörnle mit 707 m ü NN erreicht.

Das Wegzeichen der Goldlandrunde ist ein gelber, schwarzberandeter Kreisring auf weißem Grund. Dies ist im Rahmen der neuen Wanderwegekonzeption Schwäbische Alb das Wegzeichen für alle örtlichen Rundwanderwege. An den Wanderwegverzweigungsstellen und an wichtigen Wegpunkten finden sich grüne Wegweiser. Sie zeigen im Zielfeld eines oder mehrere der nächsten Ziele mit Entfernungsangabe und touristischen Piktogrammen. Im Schilderrücken der Wegweiser sind der Wegname, das Logo des Gustav-Ströhmfeld-Wegs mit den begleitenden Rundwanderwegen, das Symbol für einen Rundwanderweg, die Weglänge, das Logo des Schwäbischen Albvereins, der Schriftzug Schwäbischer Albverein sowie das Logo der Nationalen Naturlandschaften und der Schriftzug Biosphärengebiet Schwäbische Alb angegeben. Unten am Mast eines jeden Wegweiserstandorts befindet sich das Standortfeld mit der Angabe des Standortnamens und der Höhe über NN. 


Wie kommt man hin?
Startpunkt der Rundwanderung ist der Haltepunkt Dettingen Mitte der Ermstalbahn (Metzingen-Bad Urach). Auf dem Vorplatz des Haltepunkts findet man einen ersten Wegweiser zur Goldlandrunde, der zum Rathausplatz zeigt (0,2 Kilometer). Der nächste Wegweiserstandort ist Dettingen Bahnhofstraße. Dort beginnt der eigentliche Rundwanderweg und dort muss man sich entscheiden, in welche Richtung man den Weg begeht. Empfohlen wird die Richtung im Uhrzeigersinn. Somit folgt man dem Wegweiser, der das Ziel Sattelbogen mit 2,5 Kilometern anzeigt.

Im Verlauf der Goldlandrunde unterwegs
Noch innerhalb der Ortslage von Dettingen steigt man am Nordhang des Ermstals hinauf. Später kommt man in das Naturschutzgebiet Goldland-Klausenberg. Dieses NSG hat eine Fläche von 117,3 Hektar und wurde im Jahr 1985 verordnet. Schließlich erreicht man den Berggrat zwischen dem Ermstal und dem Neuffener Tal im sogenannten Sattelbogen, einem Passeinschnitt zwischen dem Jusiberg und dem Hörnle.

Man folgt nun dem Berggrat aufwärts bis zum Hörnlegipfel und im Auf und Ab weiter bis zum Schillingskreuz. Unterwegs kommt man immer wieder an Aussichtspunkten vorbei, die entweder Richtung Ermstal oder Richtung Neuffener Tal zeigen. Vom Schillingskreuz, einem Kleindenkmal, steigt man wieder Richtung Ermstal ab. Allerdings geht es erst mal nur halb hinab. Dann folgt eine lange Querung mit leichten Gegenanstiegen am Osthang des Ermstals über Dettingen und durch das Naturschutzgebiet Goldland-Klausenberg. Im Winter 2015/16 war hier an einigen Wegverzweigungen der Weiterweg nicht ganz klar gekennzeichnet. Schließlich erreicht man wieder die Ortslage von Dettingen. Es geht durch den Ortskern mit einigen sehenswerten Gebäuden bis zum schon bekannten Wegweiser Dettingen Bahnhofstraße. 

Hier gibt es eine Übersicht über den Gustav-Ströhmfeld-Weg. Von dort aus werden alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Gustav-Ströhmfeld-Weg und den begleitenden Rundwanderwegen befassen, verlinkt.

Das Ermstal mit Bad Urach ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über das Ermstal mit Bad Urach. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt. 

Der gelbe, schwarzberandete Kreisring auf weißem Grund ist das Wegzeichen des Rundwanderwegs Goldlandrunde. Gemäß der neuen Wanderwegekonzeption Schwäbische Alb ist dies das Wegzeichen für alle örtlichen Rundwanderwege.
Der Rundwanderweg Goldlandrunde verfügt über grüne Wegweiser. Sie zeigen in der Pfeilspitze das Wegzeichen. Im zentralen Zielfeld finden sich eines oder mehrere der nächsten Ziele mit den Entfernungen und teilweise mit touristischen Piktogrammen. Der Schilderrücken zeigt den Wegnamen, das Weglogo des Gustav-Ströhmfeld-Wegs mit den angegliederten Rundwanderwegen (ein stilisierter Ammonit), das Symbol für einen Rundwanderweg, die Weglänge sowie das Logo des Schwäbischen Albvereins mit dem Schriftzug Schwäbischer Albverein und das Logo der Nationalen Naturlandschaften mit dem Schriftzug Biosphärengebiet Schwäbische Alb.  
Blick vom Berghang nördlich über Dettingen im Ermstal in Richtung Westsüdwest: Im Hintergrund in der Bildmitte erhebt sich die Achalm.
Blick vom Berggrat beim Hörnlegipfel hinab ins Ermstal mit Dettingen: Im Hintergrund erhebt sich der Rossberg.
Blick vom Berggrat beim Hörnlegipfel hinab in Richtung Norden auf den ehemaligen Steinbruch Hörnle, der seit dem Jahr 1997 als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist (NSG Neuffener Hörnle-Jusenberg, Fläche 48,0 Hektar).
Auf dem Gipfel des Hörnle selbst hat man keine Aussicht. Dort befinden sich Sitzbänke sowie eine Thementafel des Gustav-Ströhmfeld-Wegs.
Blick vom Berggrat östlich des Hörnlegipfels hinab zum ehemaligen Steinbruch Hörnle, dessen Wände nur ganz langsam von Vegetation bedeckt werden. Im Hintergrund rechts erhebt sich der Jusi-Gipfel.
Blick vom Berggrat östlich des Hörnlegipfels hinab ins Ermstal mit Dettingen an der Erms
Blick vom Berggrat östlich des Hörnlegipfels in Richtung Ostnordost hinab auf Neuffen mit der Burgruine Hohenneuffen rechts oben im Bild
Blick vom Berggrat östlich des Hörnlegipfels hinab auf Dettingen an der Erms
Im Bergsattel zwischen dem Hörnle und der Albhochfläche beim Kienbein steht das Schillingskreuz. Eine Infotafel erläutert, dass diese Kreuz im Jahr 1904 nach der Abbildung eines alten Kreuzes aufgestellt worden ist. Es erninnert an einen im Jahr 1341 auf der Bärenjagd im Schillingsloch beim Hohen-Wittlingen verunglückten und hier auf dem Heimtransport nach Neuffen gestorbenen Herrn von Schilling.
Im Naturschutzgebiet Goldland-Klausenberg am Berghang nördlich und östlich oberhalb von Dettingen: Das 117,3 Hektar große und im Jahr 1985 verordnete Naturschutzgebiet schützt "artenreiche, mit zahlreichen Hecken durchsetzte Halbtrockenrasen mit Quellhorizonten sowie einen naturnahen artenreichen Hangwald". 
Streuobstwiese im Naturschutzgebiet Goldland-Klausenberg
Skluptur mit echtem Holz in Dettingen an der Erms

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