Donnerstag, 28. Januar 2016

Naturschutzgebiete im Zollernalbkreis


53 Naturschutzgebiete gibt es zur Zeit im Zollernalbkreis. Nicht alle Naturschutzgebiete des Zollernalbkreises befinden sich auf der Schwäbischen Alb. Denn der Zollernalbkreis hat außer an der Großlandschaft Schwäbische Alb auch noch Anteil an den Großlandschaften Schwäbisches Keuper-Lias-Land sowie Neckar- und Tauber-Gäuplatten.

Nachfolgend werden alle Naturschutzgebiete im Zollernalbkreis in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet, auch diejenigen Gebiete, die sich nicht auf der Schwäbischen Alb befinden. Von dieser Seite aus werden zukünftig alle Artikel in diesem Blog, die sich mit den Naturschutzgebieten im Zollernalbkreis befinden, verlinkt.

Der Zollernalbkreis hat Anteil an den folgenden Naturräumen:
Baaralb und Oberes Donautal
Hohe Schwabenalb
Mittlere Flächenalb
Mittlere Kuppenalb
Südwestliches Albvorland
Mittleres Albvorland
Schönbuch und Glemswald
Obere Gäue 

Zu allen Naturschutzgebieten des Zollernalbkreises werden nachfolgend die Bezeichnung, die Großlandschaft und der Naturraum aufgeführt. Bei den Naturschutzgebieten in den Naturräumen Baaralb und Oberes Donautal, Hohe Schwabenalb, Mittlere Flächenalb, Mittlere Kuppenalb, Südwestliches Albvorland und Mittleres Albvorland werden zusätzlich die Standortgemeinde, die Fläche und das Verordnungsdatum angegeben.

Samstag, 23. Januar 2016

Rundwanderweg "Paradieswegrunde" bei Kohlberg

Die Paradieswegrunde gehört zu den sieben Rundwanderwegen, die 2012/13 zusammen mit der Neukonzeption des Gustav-Ströhmfeld-Wegs zwischen Metzingen und Neuffen eingerichtet worden sind. 

Die Paradieswegrunde ist 4,2 Kilometer lang. Man kann den Rundwanderweg in beiden Richtungen begehen. Die empfohlene Gehrichtung ist im Uhrzeigersinn.

Das Wegzeichen der Paradieswegrunde ist ein gelber, schwarzberandeter Kreisring auf weißem Grund. Dies ist gemäß der neuen Wanderwegkonzeption für die Schwäbische Alb zukünftig das Wegzeichen aller örtlichen Rundwanderwege. Im Wegverlauf finden sich auch zahlreiche Wegweiser in grüner Farbe. Sie zeigen die nächsten Ziele mit den Entfernungen sowie auch das Logo der Paradieswegrunde, die Weglänge und den Standort.

Die Paradieswegrunde führt vom Wanderparkplatz Jusi (Raupental) auf den Jusiberg hinauf, einen der größten und bekanntesten Schlote des Schwäbischen Vulkans. Am Südhang des Jusi geht es zurück zum Parkplatz.      

Mittwoch, 20. Januar 2016

Premiumweg Wasserfallsteig bei Bad Urach ist Kandidat für den schönsten Wanderweg Deutschlands


Die Zeitschrift Wandermagazin kürt alljährlich den schönsten Wanderweg Deutschlands. In diesem Jahr 2016 ist ein Premiumweg auf der Schwäbischen Alb, der Wasserfallsteig bei Bad Urach, im Rennen um diesen Titel.

Es gibt zwei Kategorien bei der Wahl zum schönsten Wanderweg. Die Kategorie Touren umfasst Tageswanderungen. Die Kategorie Routen beinhaltet Mehrtageswanderungen. Der Premiumweg Wasserfallsteig kandidiert in der Kategorie Touren.

Die Wahl des schönsten Wanderwegs Deutschlands ist eine gemischte Wahl durch Wanderexperten und durch das Publikum. Eine Jury trifft für jede der beiden Kategorien eine Vorauswahl. In der Kategorie Touren wurden zehn Wanderwege gesetzt. Die Publikumswahl kann nun unter diesen zehn Wanderwegen erfolgen.

Montag, 18. Januar 2016

Muss die Verordnung zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb neu gefasst werden?

Die mit Datum vom 22.03.2008 in Kraft getretene Verordnung zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist, was die Behandlung der Kernzonen des Biosphärengebiets betrifft, nicht zufriedenstellend und wohl nicht ganz konform mit den Bestimmungen des MAB-Programms der Unesco. Das wird durch neue Entwicklungen im Vorfeld der Ausweisung des geplanten Biosphärengebiets Südschwarzwald einmal mehr deutlich.

Die geplante Erweiterung des Biosphärengebiets Schwäbische Alb und dessen turnusmäßige Überprüfung durch die Unesco im Jahr 2017 kann ein Anlass sein, die Verordnung zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb neu zu fassen, so dass sie in Bezug auf die Kernzonen die nötige eindeutige Strukturierung und Klarheit aufweist.

Samstag, 16. Januar 2016

Auf dem Donau-Zollernalb-Weg von Sigmaringen durch das Laucherttal nach Jungnau

Der Donau-Zollernalb-Weg bildet zusammen mit dem Donauberglandweg eine Rundtour mit zusammen 14 Tagesetappen über die höchsten Teile der Schwäbischen Alb und durch das Obere Donautal. Die vierte Tagesetappe des Donau-Zollernalb-Wegs führt von Sigmaringen nach Veringenstadt im Lauchertal. Im heutigen Post in diesem Blog gehen wir die erste Hälfte der vierten Tagesetappe des Donau-Zollernalb-Wegs von Sigmaringen bis zum Ort Jungnau im Lauchertal, der ebenfalls zur Stadt Sigmaringen gehört. Die Wanderstrecke ist ca. 8,5 Kilometer lang.

Wie kommt man hin?
Sigmaringen liegt an der Bahnstrecke der Zollernalbbahn Tübingen-Sigmaringen-Aulendorf sowie an der Bahnstrecke der Donautalbahn Tuttlingen-Sigmaringen-Ulm. Jungnau liegt an der sogenannten Zollernalbbahn 2 (Hechingen-Sigmaringen über Gammertingen). Die Züge der Zollernalbbahn 2 verkehren im Wesentlichen nur montags bis freitags. Zudem fahren relativ wenige Züge. Die Rückfahrt von Jungnau nach Sigmaringen wird man deshalb meist mit dem Linienbus antreten. Vor dem Antritt der Wanderung sollte man sich z.B. auf www.efa-bw.de über die Fahrtmöglichkeiten erkundigen.

Montag, 11. Januar 2016

Auf dem Gustav-Ströhmfeld-Weg von Neuffen hinauf zur Burgruine Hohenneuffen

Zur Burgruine Hohenneuffen kommt man relativ bequem mit nur wenigen Metern Höhenunterschied und ca. 500 Metern Wegstrecke, wenn man mit dem Auto auf die Albhochfläche fährt und bei Erkenbrechtsweiler auf die Stichstraße zum Großparkplatz Hohenneuffen abbiegt.

Man kann die Burgruine Hohenneuffen jedoch auch etwas mühsamer, aber mit großartigen Landschaftseindrücken vom Tal, vom Ort Neuffen aus erwandern. Ein Verlaufen auf dieser Route ist kaum möglich. Denn man folgt hier einem Teilstück des Gustav-Ströhmfeld-Wegs, einem insgesamt 22 Kilometer langen Wanderweg, der von Metzingen bis Neuffen verläuft und in den Jahren 2012/13 neu hergerichtet worden ist. Als Belohnung hat der Deutsche Wanderverband den Gustav-Ströhmfeld-Weg mit dem Label Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet.

Mittwoch, 6. Januar 2016

Der Schlossfelsenturm bei Albstadt-Ebingen

Der 24 Meter hohe Schlossfelsenturm befindet sich ostnordöstlich an der Traufkante der Schwäbischen Alb über der Innenstadt von Albstadt-Ebingen im Zollernalbkreis. Von der in 19 Meter Höhe über Grund gelegenen Aussichtsplattform hat man einen Blick auf die nähere Umgebung mit dem Schmiechatal einerseits sowie eine Fernsicht in Richtung Süden bis zu den Alpen andererseits. 

Der Fuß des Schlossfelsenturms befindet sich in einer Höhe von 953 m ü NN oberhalb der Schlossfelsen am Albtrauf. Der Turm ist stets geöffnet. Es gibt etwas unterhalb der halben Turmhöhe eine zweite Aussichtsplattform in 7 Metern Höhe über Grund, von der aus man zumindest in Richtung Schmiechatal eine ähnliche Sicht hat wie von der Plattform ganz oben. Auf der Turmspitze befinden sich Telekommunikationseinrichtungen.

Der Turm wurde im Jahr 1899 vom Verschönerungsverein Ebingen erbaut und 1960/61 neu gestaltet. 1991 bis 1993 erfolgte eine weitere Sanierung. Eine Tafel auf der Aussichtsplattform erklärt das Alpenpanorama, das man am ehesten bei Inversionswetterlagen im Herbst und Winter genießen kann.

Samstag, 2. Januar 2016

Donau-Zollernalb-Weg von Straßberg nach Albstadt-Ebingen

Der Donau-Zollernalb-Weg verläuft mit 10 Tagesetappen von Beuron im Donautal über Sigmaringen und Albstadt bis zum Lemberg, dem höchsten Punkt der Schwäbischen Alb. Der 157 Kilometer lange Weg wurde vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet.

Die siebte Tagesetappe des Donau-Zollernalb-Wegs verläuft von Winterlingen bis nach Albstadt-Ebingen. Im heutigen Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des zweiten Teils der siebten Tagesetappe von Straßberg nach Albstadt-Ebingen. Dieser Wegabschnitt ist ca. 11,5 Kilometer lang.