Dienstag, 31. Januar 2017

Haltepunkt Bad Urach Ermstalklinik an der Ermstalbahn

Der Haltepunkt Bad Urach Ermstalklinik ist einer von drei Haltepunkten der Ermstalbahn im Stadtgebiet von Bad Urach.

Die Ermstalbahn fährt stündlich von Metzingen nach Bad Urach und zurück. Zur Zeit fahren Dieseltriebwagen. Eine Elektrifizierung der Strecke ist im Rahmen des Projekts Stadtbahn Neckar-Alb geplant.

Der Haltepunkt Bad Urach Ermstalklinik befindet sich bei Streckenkilometer 9,7, wobei die Kilometrierung in Metzingen beginnt und in Bad Urach endet. Der Haltepunkt Bad Urach Ermstalklinik besteht aus einem Gleis und einem Bahnsteig. Die Züge in beiden Richtungen fahren von diesem Bahnsteig ab. Der Haltepunkt Bad Urach Ermstalklinik befindet sich zwischen den Haltepunkten Bad Urach Wasserfall und Bad Urach. Beim Haltepunkt Bad Urach Ermstalklinik mündet das Seltbachtal in das Ermstal.

Die Strecke der Ermstalbahn verläuft im Bereich des Haltepunkts Bad Urach Ermstalklinik südlich und parallel zur Bundesstraße 28. Der Haltepunkt befindet sich gegenüber der Bundesstraße in einer erhöhten Lage. Eine Treppe und eine lange Rampe stellen die Verbindung vom Bahnsteig zum Straßenniveau her.

Der Haltepunkt Bad Urach Ermstalklinik eignet sich gut als Start- und Endpunkt für Wanderungen und Ausflüge. Auf dem Bahnsteig befindet sich eine Orientierungstafel zu den Rundwanderwegen einschließlich der Premiumwege Grafensteige in Bad Urach. Auf dem Bahnsteig befindet sich auch ein Wegweiser mit dem Standortfeld "Bahnhof Ermstalklinik, 451 m". Auf dem Wegweiser sind die Ziele Burgruine Hohenurach, Kreuzhütte und Uracher Wasserfall angegeben.

Freitag, 27. Januar 2017

Die Deutsche Fachwerkstraße - eine Touristenstraße der Schwäbischen Alb


Die Deutsche Fachwerkstraße ist eine Touristenstraße, die auch über die Schwäbische Alb führt und hierbei fünf Fachwerkstädte der Schwäbischen Alb miteinander verbindet.

Im heutigen Post in diesem Blog soll die Deutsche Fachwerkstraße kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit den fünf Fachwerkstädten im Straßenverlauf auf der Schwäbischen Alb befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Die Deutsche Fachwerkstraße wird von der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V. betrieben. Die Deutsche Fachwerkstraße wurde im Jahr 1990 ins Leben gerufen. Die Touristenstraße ist über 3.000 Kilometer lang. Sie verbindet über 100 Fachwerkorte in Deutschland miteinander.

Die Deutsche Fachwerkstraße führt durch die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg. Die Deutsche Fachwerkstraße gliedert sich in sieben Regionalstrecken. Eine der sieben Regionalstrecken ist die Regionalstrecke "Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee". Sie verbindet 30 Fachwerkorte.

Diese Regionalstrecke verläuft auch über die Schwäbische Alb und kommt dort an den Fachwerkstädten bzw. Fachwerkgemeinden Kirchheim unter Teck, Bad Urach, Blaubeuren, Trochtelfingen und Nehren vorbei.

Montag, 23. Januar 2017

Der Schwäbische Vulkan - über 350 Vulkanschlote auf der Mittleren Alb


Unter dem Begriff des Schwäbischen Vulkans werden über 350 Vulkanschlote subsummiert, die sich in einem Umkreis von ca. 56 Kilometern im Bereich der Mittleren Schwäbischen Alb rund um Bad Urach sowie südlich von Kirchheim/Teck befinden. Von daher nennt man den Schwäbischen Vulkan auch das Urach-Kirchheimer Vulkangebiet.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Schwäbische Vulkan kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Schloten des Schwäbischen Vulkans befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Die Schlote des Schwäbischen Vulkans sind für die Schwäbische Alb etwas besonderes. Die Schwäbische Alb besteht ja überwiegend aus Sedimentgesteinen der Jurazeit (vor 201 bis 145 Millionen Jahren), die im Tertiär emporgehoben und nach Südosten gekippt worden sind (vor 65 bis 2,5 Millionen Jahren). Der Schwäbische Vulkan war im Miozän vor ca. 20 Mio Jahren über einen Zeitraum von ca. 6 Mio Jahren aktiv.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Das Obere Donautal zwischen Tuttlingen und Sigmaringen - eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb

Das Obere Donautal zwischen Tuttlingen und Sigmaringen ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Die Donau hat sich dort tief in die Kalktafel der Schwäbischen Alb eingefräst.

Das Obere Donautal wird auch der Grand Canyon von Baden-Württemberg genannt. Sicher hinkt ein direkter Vergleich mit dem Grand Canyon in Arizona gewaltig. Gemessen an den Landschaftsverhältnissen, wie wir sie hier in Baden-Württemberg haben, ist das Obere Donautal jedoch einmalig und großartig. 

Im heutigen Post in diesem Blog soll das Obere Donautal kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Oberen Donautal befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Posts direkt verlinkt.

Das Obere Donautal ist einer von 77 Nationalen Geotopen Deutschlands. Das Obere Donautal ist Bestandteil des Naturparks Obere Donau. Im Oberen Donautal gibt es die meisten und die größten Jurafelsen der Schwäbischen Alb. Zahlreiche Aussichtspunkte, Burgen und Burgruinen, Kalkfelsen und die Donau machen das Obere Donautal zu einem bevorzugten Erholungs- und Freizeitgebiet.

Felsklettern, Kanufahren und selbstverständlich Wandern sind die bevorzugten Freizeitaktivitäten. Die Wandermöglichkeiten wurden in den letzten Jahren wesentlich erweitert. Mit dem Donauberglandweg und dem Donau-Zollernalb-Weg gibt es zwei Qualitätswege Wanderbares Deutschland. Zudem wurden Premiumwege eingerichtet, die vom Deutschen Wanderinstitut zertifiziert worden sind. Sie sind zu den Wegegruppen der DonauFelsenLäufe bei Sigmaringen sowie der DonauWellen bei Beuron und Tuttlingen zusammengefasst.

Sonntag, 15. Januar 2017

Winterliche Inversionswetterlage am Breitenstein bei Bissingen-Ochsenwang

Eine Inversionswetterlage ist durch kalte, teilweise nebelige Luft in den tiefen Lagen und relativ milde, klare Luftmassen in den höheren Lagen gekennzeichnet.

Am Neujahrstag des Jahres 2017 gab es im Bereich der Schwäbischen Alb eine typische Inversionswetterlage. In den Tälern am Albtrauf und im Albvorland war es kalt. Rauhreif lag auf dem Gras und auf den Bäumen. Die Sicht war durch Dunst getrübt. Auf der Albhochfläche hingegen war es mild, sonnig und klar. Inversionswetterlagen sind hauptsächlich im Herbst und Winter anzutreffen.

Besteht eine Inversionswetterlage an Sonn- und Feiertagen im Bereich der Schwäbischen Alb, ist stets mit einem großen Besucherandrang zu rechnen. Die Wanderparkplätze auf der Albhochfläche sind dann, sofern sie in der Nähe der Region Stuttgart liegen, überfüllt. An den Hauptaussichtspunkten finden sich zahlreiche Menschen ein.

So war es auch am Aussichtspunkt Breitenstein am Albtrauf bei Bissingen-Ochsenwang. Dieser 812 m ü NN hohe Aussichtspunkt ist nur wenige hundert Meter vom nächsten Wanderparkplatz entfernt. Am höchsten Punkt befindet sich eine Panoramatafel.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Die Staufenmauer - der älteste Teil der Ulmer Stadtbefestigung

Die Staufenmauer an der Südseite der ehemaligen Ulmer Pfalz auf dem Weinhofberg ist das älteste noch vorhandene Bauwerk von Ulm.

Die heute noch vorhandene Staufenmauer ist gemäß einer vor Ort aufgestellten Infotafel ein Rest der staufischen Stadtbefestigung aus der Zeit um 1220. Sie umschloss den ehemaligen Pfalzbereich, der sich in erhöhter Lage auf dem Weinhofberg über dem Unterlauf der Blau kurz vor ihrer Mündung in die Donau befindet. Zum Teil schützte die Staufenmauer auch die damalige Stadt.

Die Staufer bauten im 11. und 12. Jahrhundert Ulm zu ihrem Hauptstützpunkt in Schwaben aus. Die Lage der Pfalz wurde außer wegen ihrer erhöhten Position auch noch wegen ihrer Nähe zum Flüsschen Blau gewählt. An der Blau konnte man eine Mühle betreiben. Ein Gedenkstein in der Staufenmauer nennt das 11. Jahrhundert als Bauzeit für die Umfassungsmauer der Ulmer Pfalz.

Die Wände der Staufenmauer bestehen aus markanten Buckelquadern. Diese Bauweise ist typisch für die Stauferzeit.

Samstag, 7. Januar 2017

Roßbergschanze und Buobergschanze - Relikte aus der Zeit des Spanischen Erbfolgekriegs

In der Zeit des Spanischen Erbfolgekriegs ließ Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg auf der Schwäbischen Alb zwischen dem Dreifürstenstein im Westen und dem Übersberg im Osten in den Jahren 1703/1704 verschiedene Schanzenanlagen bauen, die sogenannten Alblinien.

Zu diesen Schanzen gehören auch die Roßbergschanze und die Buobergschanze. Sie sind heute noch überraschend gut sichtbar. Der Geschichtslehrpfad Roßbergschanzen umfasst vier Informationstafeln an verschiedenen Stellen an der Roßbergschanze und der Buobergschanze. Der Geschichtslehrpfad Roßbergschanzen wurde im Jahr 2012 vom Reutlinger Geschichtsverein und vom Schwäbischen Albverein eingerichtet.

Die Roßbergschanze ist ca. 800 Meter lang. Sie befindet sich auf der Hochfläche östlich des Roßberggipfels im Landkreis Reutlingen im Gebiet von Sonnenbühl-Genkingen sowie Reutlingen-Gönningen. Sie hat die Nummer 11 innerhalb der Alblinien.

Die Buobergschanze ist nur ca. 50 Meter lang. Sie befindet sich östlich der Roßbergschanze an einem östlichen Ausläufer der Hochfläche östlich des Roßberggipfels. Sie hat die Nummer 12 innerhalb der Alblinien. 

Montag, 2. Januar 2017

Zur Waldschaukel im Maisental im Verlauf des Premiumwegs Wasserfallsteig bei Bad Urach

Die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. zertifzierten Premiumwege zeichnen sich unter anderem auch dadurch aus, dass sie über eine Möblierung verfügen.

Im Falle der Grafensteige bei Bad Urach besteht diese Möblierung aus Waldliegen, Vesperinseln und Waldschaukeln. Im heutigen Post in diesem Blog besuchen wir die einzige Waldschaukel im Verlauf der Grafensteige. Sie befindet sich im Verlauf des Premiumwegs Wasserfallsteig im Maisental.

Bei den sogenannten Waldschaukeln handelt es sich um Waldliegen, die mit einem Stahlseil an einer Tragekonstruktion aufgehängt sind. Wegen des relativ großen Gewichts der Waldliegen braucht es ein wenig Kraft, sie zum Schaukeln zu bringen. Dasselbe gilt, wenn man die Schaukelbewegung wieder beenden will. Die Waldschaukeln sind an Orten mit einer besonders malerischen Aussicht aufgestellt.