Sonntag, 23. Juli 2017

Der Donauberglandweg - ein Weitwanderweg auf der Südwestalb

Der Donauberglandweg ist ein Weitwanderweg und Qualitätsweg Wanderbares Deutschland.

Der Weg verläuft mit vier Tagesetappen und 70 Kilometern auf der Südwestalb im Bereich der höchsten Erhebungen der Schwäbischen Alb sowie durch den schönsten Teil des Oberen Donautals.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Donauberglandweg kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Donauberglandweg befassen, sind vom heutigen Artikel verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Der im Jahr 2008 eröffnete Donauberglandweg war der erste Weitwanderweg der Schwäbischen Alb, der eine Beschilderung der neuen Generation mit freistehenden, gelben Wegweisern erhalten hat. Diese Wegweisung bildete das Vorbild für das seit dem Jahr 2014 für die ganze Schwäbische Alb geltende neue Beschilderungskonzept.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Unesco erklärt sechs Höhlen der Schwäbischen Alb zum Weltkulturerbe

Das Welterbekomitee der Unesco hat bei seiner 41. Sitzung vom 02. bis 12. Juli 2017 in Krakau sechs Höhlen der Schwäbischen Alb zum Weltkulturerbe erklärt. Dies ist die erste Unesco-Welterbestätte auf der Schwäbischen Alb.

Der offizielle Name der neuen Welterbestätte in englischer Sprache lautet: Caves and Ice Age Art in the Swabian Jura (Höhlen und Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb).

Damit erkennt die Unesco die in diesen sechs Höhlen gemachten Funde frühgeschichtlicher Kunstwerke, Musikinstrumente und von handwerklichem Gerät als Kulturgegenstände von universellem Wert an. Zudem werden die sechs Höhlen als Welterbestätte anerkannt.

Die sechs Höhlen befinden sich im Achtal zwischen Blaubeuren und Schelklingen und im Lonetal-Abschnitt südlich von Bissingen ob Lontal (Stadtteil von Herbrechtingen).

Im Achtal sind die Höhlen Hohle Fels, Sirgenstein und Geißenklösterle betroffen. Im Lonetal sind nun die Höhlen Bockstein, Hohlenstein und Vogelherd Weltkulturerbe.

Samstag, 15. Juli 2017

Hochberg-Amseltal - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Hochberg-Amseltal ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Hochberg-Amseltal:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage 
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Hochberg-Amseltal in diesem Blog

Dienstag, 11. Juli 2017

Binsenlache im Hasental bei Lenningen-Pfulb im Geopark Schwäbische Alb

Die Binsenlache im Hasental ist eines der ganz seltenen Feuchtgebiete auf der Albhochfläche. Sie befindet sich in einem Trockental bei Lenningen-Pfulb auf der Esslinger Alb.

Die Binsenlache im Hasental wurde vom Geopark Schwäbische Alb im Jahr 2016 als sogenannter Geopoint ausgezeichnet. Mit diesem Label zeichnet der Geopark wichtige Geotope, Schauhöhlen, Naturhöhlen, archäologische Fundstätten und Museen aus. Mit Stand Ende 2016 gibt es bereits 17 Geopoints im Geopark Schwäbische Alb.

Die Geopoints des Geoparks Schwäbische Alb sind vor Ort mit einer Informationstafel kenntlich gemacht. Die Infotafel bei der Binsenlache im Hasental erklärt den Grund für das Vorkommen dieses Feuchtgebiets sowie die menschlichen Einflüsse.

Die Binsenlache im Hasental befindet sich in einem Trockental, das sich von der Pfulb südlich von Lenningen-Schopfloch bis zum Filsursprung bei Wiesensteig erstreckt. Vor Jahrmillionen waren das Hasental und das Filstal noch ein Seitental der Urlone und entwässerten zur Donau.

Freitag, 7. Juli 2017

Das Große Lautertal - eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb

Das Große Lautertal von der Quelle der Großen Lauter bei Gomadingen-Offenhausen bis zur Mündung der Großen Lauter in die Donau bei Lauterach ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb.

Das Große Lautertal ist die schönste zur Donau gerichtete Tallandschaft der Schwäbischen Alb. Das Tal ist zudem das burgenreichste Gebiet der Schwäbischen Alb.

Im heutigen Post in diesem Blog soll das Große Lautertal kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Großen Lautertal befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Das Große Lautertal befindet sich vollumfänglich im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Es sind zahlreiche Wanderparkplätze vorhanden, von denen aus Aktivitäten starten. Die Große Lauter kann man auf bestimmten Abschnitten und zu bestimmten Jahrezeiten auch mit dem Kanu befahren. Das Große Lautertal ist auch bei Motorradfahrern beliebt, was zu Konflikten führt.

Der Burgenweg des Schwäbischen Albvereins sowie der Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg und der Schwäbische Wald-Oberschwaben-Weg führen durch Teile des Großen Lautertals. Ein Netz von Premiumwegen ist in Planung. 

Montag, 3. Juli 2017

Auf dem Tälesweg durch die Kernzone Schlosshau des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Im heutigen Post in diesem Blog geht es um einen interessanten Pfad, den sogenannten Tälesweg. Der Pfad folgt einem Trockenbachbett durch die Kernzone Schlosshau des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Mit dem Namen "Schlosshau" kann wohl kaum jemand auf Anhieb etwas anfangen. Viel klarer wird die Sache jedoch, wenn man hinzufügt, dass die Kernzone Schlosshau direkt bei der Burgruine Hohenhundersingen, einer der bekanntesten Burgruinen des Großen Lautertals, liegt.

Neben dem Gang durch ein meist trockenes Bachbett bietet der Tälesweg noch eine weitere Besonderheit. Dieser Weg war in der Allgemeinverfügung des Regierungspräsidiums Tübingen über die freigegebenen Wege in den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb vom 07.06.2010 nicht enthalten. Der Weg war also gesperrt. Erst mit der Fortschreibung der Allgemeinverfügung vom 12.02.2015 wurde der Tälesweg neu als zugelassener Weg in der Kernzone Schlosshau aufgenommen.