Dienstag, 12. September 2017

Qualitätsweg Felsenrunde bei Bad Überkingen, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Felsenrunde im Oberen Filstal aus der Wegegruppe der Löwenpfade im Landkreis Göppingen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zum höchsten Wegpunkt und einem der höchsten Punkte der Hochfläche Michelsberg gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Zum Aussichtspunkt Sandgrube, dem höchsten Punkt der Tour, führt der einzige beschilderte Abstecher im Wegverlauf der Felsenrunde (0,1 Kilometer). Bei klarer Sicht sieht man von hier sogar die Alpen.


Nun geht es ein wenig fallend nach Oberböhringen, einem Ortsteil von Bad Überkingen. Oberböhringen ist der einzige Ort auf der Hochfläche Michelsberg. Man geht im Verlauf der Michael-Knoll-Straße und Von-Krafft-Straße geradeaus durch den Ort hindurch. 

Dann kommt man zu einem großen Golfplatz, den man selbstverständlich nicht betreten darf. Dies ist der Golfers Club Bad Überkingen. Zumindest mir geht es so, wenn ich die Freizeitbeschäftigungen Golfen und Wandern vergleiche, dass ich das Wandern ungleich spannender, abwechslungsreicher und weltumspannender empfinde als das Golfen. Aber da kann jeder selbstverständlich seine eigene Meinung haben.

Man muss jetzt um den ausgedehnten Golfplatz herumgehen. Das hört sich jedoch schwieriger an als es ist, denn man geht nun auf der linken (westlichen) Seite des Golfplatzes möglichst schnell zum Albtrauf, hält sich dort rechts und folgt dann einfach weiter dem Albtrauf. Man kommt nach einiger Zeit zum Aussichtspunkt Ramsfels, der genauso schön ist wie der Aussichtspunkt Hausener Eck im Verlauf der ersten Hälfte der Wanderung. Vom Ramsfels sieht man in das Mittlere Filstal mit den Dreikaiserbergen im Hintergrund.

Weiter geht es am Albtrauf entlang. Man umrundet quasi die Hochfläche Michelsberg. Dann steigt man ab und kommt auf mittlerer Höhenlage zum Aussichtspunkt Dreimännersitz. Hier hat man einen Prachtblick auf die Fünftälerstadt Geislingen an der Steige. Weiter abwärtsgehend erreicht man den Friedhof Heiligenäcker und überquert darauf die K 1439, die Oberböhringen mit Geislingen an der Steige verbindet.

Nun ändert sich die Wegrichtung und man geht in der Folge am Südosthang des Michelsbergs entlang wieder auf Bad Überkingen zu. Es geht durch ein Wiesengebiet. Einige Male sind noch Gegensteigungen zu gewältigen. Schließich erreicht man den Schillertempel. Noch einmal steigt der Weg an, führt durch eine Wacholderheide und erreicht dann wieder den Startpunkt oberhalb von Bad Überkingen.

Das Obere Filstal ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über das Obere Filstal. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt.

Blick von der Sandgrube, dem höchsten Punkt der Felsenrunde und einem der höchsten Punkte des Michelsbergs, in Richtung Südwesten: Im Hintergrund tieft sich das Filstal ein. Bei klarer Sicht sieht man von hier im Süden die Alpen.

In der Ortsmitte des auf der Hochfläche des Michelsbergs gelegenen und zu Bad Überkingen gehörenden Oberböhringen.
Blick vom Ramsfels auf das Mittlere Filstal mit dem Ort Kuchen
Blick vom Ramsfels auf das Mittlere Filstal mit den Orten Kuchen und Gingen/Fils: Im Hintergrund sieht man die Dreikaiserberge. Links im Hintergrund und unmittelbar rechts des bewaldteten Bergs im Mittelgrund erhebt sich der Hohenstaufen. In der rechten Bildhälfte im Hintergrund erheben sich der Rechberg und der Stuifen.
Blick vom Ramsfels auf den nordwestlich gegenüberliegenden Albtrauf
Blick vom Aussichtspunkt Dreimännersitz auf die Fünftälerstadt Geislingen an der Steige
Der Dreimännersitz ist eine originelle Konstruktion. Eine Holzhütte wurde auf dem Dachfirst einer größeren Hütte erbaut.
Blick vom unteren Südosthang des Altenstadter Bergs, eines Ausläufers des Michelsbergs, in das Obere Filstal mit Bad Ditzenbach
Blick auf Bad Ditzenbach
Der Schillertempel bei Bad Überkingen war zuvor in Stuttgart aufgestellt. 100 Jahre nach dem Tod des berühmten Dichters wurde das Bauwerk in Stuttgart abgebaut und nach Bad Überkingen überführt.
Wacholderheide am Berghang oberhalb von Bad Überkingen

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