Samstag, 30. März 2019

Bad Urachs Rundwanderweg Nr. 10 (Zum Schafhaus), Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Nr. 10 (Zum Schafhaus) bei Bad Urach.

Im vorangegangenen Post in diesem Blog gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Heute wandern wir im Wegverlauf.

Vom Parkplatz P 30 (Parkplatz Eberstetten) folgt man dem in Richtung Westen führenden Feldweg, der langsam abwärts führt. Man geht direkt auf die Uracher Talspinne zu. Der Talgrund dieser Talspinne mit Bad Urach ist allerdings so tief in die Albhochfläche eingeschnitten, dass man ihn nur erahnen kann. Hingegen sieht man die Burgruine Hohenurach, die tiefer als der Standort liegt und auf die man scheinbar direkt zuläuft.

Nach kurzer Zeit tritt der Weg in den Wald ein. Es geht nun etwas steiler abwärts. Bald hat man eine Verebnungsfläche mit einer Wiesenlichtung erreicht, auf der das Schafhaus steht. In diesem großen Stall übernachten immer mal wieder die Schafe, die in der Umgebung als Landschaftspfleger eingesetzt werden.

Donnerstag, 28. März 2019

Bad Urachs Rundwanderweg Nr. 10 (Zum Schafhaus), Teil 1 von 2

Der Rundwanderweg Nr. 10 bei Bad Urach trägt den Namen Zum Schafhaus.

Mit zur Zeit 20 Rundwanderwegen, zwei Themenwanderwegen und fünf Premiumwanderwegen (Grafensteige) steht Bad Urach an erster Stelle auf der Schwäbischen Alb, was die örtlichen Rundwanderwege betrifft. 

Der Rundwanderweg Nr. 10 beschreibt eine Runde im Bereich des oberen Teils des Albtraufs östlich der Kernstadt von Bad Urach.

Steckbrief
Wegname: Zum Schafhaus
Wegegruppe: Rundwanderwege bei Bad Urach
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 4,9 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 90 Höhenmeter im Ab- und Anstieg
Bevorzugte Wegrichtung: im Uhrzeigersinn
Landkreis: Reutlingen
Stadt/Gemeinde: Bad Urach
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Sonntag, 24. März 2019

Das Fuchseck- einer der markantesten Punkte im Albtrauf der Göppinger Alb

Das Fuchseck ist einer der markantesten Punkte im Albtrauf der Göppinger Alb.

Das Fuchseck ist der nördliche Endpunkt einer Hochflächeninsel, die Hochalb genannt wird und die sich zwischen dem Oberen Filstal im Süden und dem Albtrauf im Norden erstreckt.

Der Albtrauf der Göppinger Alb zwischen dem Boßler im Westen und dem Burren im Osten ist nicht gleichförmig, sondern stark gegliedert. Das hat seinen Grund im Oberen Filstal, das sich canyonartig parallel und südlich zum eigentlichen Albtrauf erstreckt. Dadurch kann die Erosion in diesem Bereich der Göppinger Alb sowohl von Norden als auch von Süden angreifen und es können sich eigentliche Berggestalten herausbilden. Der Fremdenverkehr spricht hier auch vom doppelten Albtrauf.

Das eigentliche Fuchseck ist kein Gipfel, sondern nur der nördliche Eckpunkt einer Hochfläche. Der höchste Punkt der Hochfläche Hochalb ist 780 Meter hoch und befindet wenige hundert Meter südlich des Fuchseck. Dieser Punkt ist allerdings touristisch nicht von Bedeutung, denn er befindet sich etwas südlich der Traufkante und ist vollständig bewaldet. Wenn man vom Fuchseck spricht, meint man meist den 762 m ü NN hohen Punkt direkt am Albtrauf, von dem aus man einen schönen Blick auf das Göppinger Albvorland sowie auf den Schurwald und die Dreikaiserberge hat. Am Westrand der Hochfläche befindet sich mit dem Röttelstein ein weiterer Aussichtspunkt, von dem der Blick in Richtung Westen reicht.

Das Fuchseck ist in Richtung Osten über den Pass Gairenbuckel mit dem Wasserberg und in Richtung Westen über den Auendorfer Pass (auch: Fuchsecksattel) mit dem Sielenwang verbunden.

Mittwoch, 20. März 2019

Aussichtspunkt Steinpyramide auf der Hochalb bei Bad Ditzenbach-Auendorf

Am Westrand der Hochalb genannten Hochflächeninsel der Göppinger Alb (Filsalb) befindet sich über dem Harttal mit dem Bad Ditzenbacher Ortsteil Auendorf ein Aussichtspunkt mit Sitzbänken, Grillplatz und einer Steinpyramide.

Sowohl die Aussicht vom Aussichtspunkt Steinpyramide als auch die Umgebung des Aussichtspunkts sind ausgesprochen idyllisch. Man befindet sich hier in einer ganz typischen Alblandschaft mit Mager- und Orchideenwiesen, Äckern, Wäldern und Heiden. Vom Aussichtspunkt Steinpryramide ist praktisch keine Ortschaft zu sehen, "nur" Landschaft.

Beim Betrachten der Steinpyramide fällt auf, dass eine früher mal vorhanden gewesene Tafel entfernt worden ist. Vor Ort gibt es keine Hinweise auf die Geschichte und Bedeutung der Steinpyramide. Das hat seinen Grund darin, dass die Steinpyramide eine unrühmliche Geschichte hat.

Früher hieß diese Pyramide "Schlageter-Denkmal". Sie wurde im Jahr 1933 von den Nationalsozialisten errichtet. Die sichtbaren Steine sind aus Tuff. Die Pyramide hat einen Kern aus Beton.

Samstag, 16. März 2019

Naturdenkmal "Wacholderheide am Südostabhang des Fränkel" auf der Göppinger Alb

Am Südhang des Fränkel, eines Bergs am Albtrauf der Göppinger Alb (Filsalb), befinden sich im Gemeindegebiet von Bad Überkingen malerische Wacholderheiden.

Zwei Teilflächen sind als Naturdenkmal unter Schutz gestellt worden. Dabei handelt es sich um die Naturdenkmale "Wacholderheide am Südostabhang des Fränkel" sowie "Heide am Südwestabhang des Fränkel".

Das flächenhafte Naturdenkmal "Wacholderheide am Südostabhang des Fränkel" hat eine Größe von 2,1 Hektar. Es wurde am 22.10.1984 verordnet. Das flächenhafte Naturdenkmal "Heide am Südwestabhang des Fränkel" hat eine Größe von 1,5 Hektar. Es wurde ebenfalls am 22.10.1984 verordnet.  
 
Der Fränkel ist nicht nur ein Punkt im Albtrauf, sondern ein richtiger Berg, was für den Bereich der Filsalb typisch ist. In diesem Teil der Schwäbischen Alb gibt es den sogenannten doppelten Albtrauf. Die Kräfte der Erosion greifen hier nicht nur von Norden, sondern auch von Süden, vom Oberen Filstal aus an.

Der Fränkel ist in Richtung Osten über den Pass beim Gasthaus Grünenberg mit dem Berg Burren verbunden. In Richtung Westen ist der Fränkel über den Talbachsattel mit dem Wasserberg verbunden.

Dienstag, 12. März 2019

Das Wasserberghaus des Schwäbischen Albvereins bei Bad Überkingen

Das Wasserberghaus auf der Gemarkung von Bad Überkingen nahe der Gemarkungsgrenze zu Schlat gehört zu den zahlreichen für die Öffentlichkeit zugänglichen Gast-, Erholungs- und Unterkunftshäusern auf der Schwäbischen Alb, die von Vereinen und Organisationen betrieben werden.

Das Wasserberghaus ist ein Wanderheim des Schwäbischen Albvereins. Der Schwäbische Albverein besitzt insgesamt 21 Wanderheime.

Das Wasserberghaus befindet sich auf der Göppinger Alb (Filsalb) am obersten Nordostrücken des Wasserbergs südsüdöstlich von Schlat. Die Landschaft hier nennt man auch den doppelten Albtrauf, weil hier südlich des eigentlichen Albtraufs entlang des canyonartig eingetieften Oberen Filstals noch ein zweiter Albtrauf vorhanden ist.

Steckbrief
Name: Wasserberghaus
Organisation: Schwäbischer Albverein
Landkreis: Göppingen
Stadt/Gemeinde: Bad Überkingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Adresse: Wasserberghaus, 73337 Bad Überkingen
Höhenlage: 700 m ü NN
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonn- und Feiertage, Montag (Ruhetage: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag)
Bewirtschaftung: Während der Öffnungszeiten durchgehend warme Küche
Schlafplätze: vorhanden
Baujahr: 1926, erweitert 1966

Freitag, 8. März 2019

Der Poesieweg - ein Themenwanderweg bei Bad Urach, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Poesieweg, einem Themenwanderweg bei Bad Urach

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Streckenwanderweg. Heute wandern wir im Wegverlauf.

Der Poesieweg folgt vom Wanderparkplatz P 23 Maisental einem Forstweg, der den Schlossberg mit der Burgruine Hohenurach in nur geringer Höhenlage umrundet. Man kommt schließlich in das Seltbachtal, ein kleines Seitental des Ermstals.

Am Eingang in das Seltbachtal kreuzt man eine wichtige Aufstiegsroute zur Burgruine Hohenurach. Der Poesieweg führt nun in den Talschluss des Seltbachtals. Am gegenüberliegenden Berghang sieht man das Naturfreundehaus Seltbachhaus. Der Talschluss des Seltbachtals nennt sich Paulinenruhe. Nun geht es am Südosthang des Seltbachtals entlang wieder talauswärts.

Mittwoch, 6. März 2019

Der Poesieweg - ein Themenwanderweg bei Bad Urach, Teil 1 von 2

Der Poesieweg ist einer von zwei Themenwanderwegen bei Bad Urach.

Das Angebot an Örtlichen Wanderwegen auf der Gemarkung von Bad Urach umfasst die fünf Grafensteige (Premiumwanderwege), 20 weitere Rundwanderwege und zwei Themenwanderwege.

Der Poesieweg ist ein Streckenwanderweg. Er verläuft vom Maisental beim Parkplatz P 23 (Uracher Wasserfall) um den Schlossberg herum und durch das Seltbachtal bis zum Bahnhof von Bad Urach und weiter zur Altstadt von Bad Urach.

Steckbrief
Wegname: Poesieweg
Wegegruppe: Themenwanderwege bei Bad Urach
Wegekategorie: Streckenweg
Weglänge: ca. 4,9 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 120 Höhenmeter im Anstieg, ca. 110 Höhenmeter im Abstieg
Kreis: Landkreis Reutlingen
Stadt: Bad Urach
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Gedichtstationen
Im Wegverlauf des Poesiewegs sind 20 sogenannte Gedichtstationen aufgestellt. Das sind Stelen, auf denen Gedichte verschiedener Schriftsteller abgedruckt sind. Bad Urach wurde überdurchschnittlich häufig von Schriftstellern mit Gedichten gewürdigt.

Samstag, 2. März 2019

Der Heuberg-Rundweg - ein Rundwanderweg bei Balingen, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Heuberg-Rundweg, einem Rundwanderweg bei Balingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Wir haben mit der Wanderung im Wegverlauf auch bereits begonnen und sind hierbei bis zum Balinger Stadtteil Endingen gekommen. Im heutigen Post setzen wir die Wanderung fort.

Vom Bahnübergang in Endingen folgt man der Bahnstrecke in Richtung Ostnordosten auf der Straße "Ränkle". Ca. 480 Meter nach dem Bahnübergang verlässt man diese Bahnstrecke nach rechts und unterquert gleich darauf eine andere Bahnstrecke (Balingen-Albstadt). Nun folgt man dem Flüsschen Steinach. Der nun folgende Streckenabschnitt durch ein Industriegebiet hindurch ist vielleicht nicht gerade der Höhepunkt des Rundwegs.

Im Rahmen der Landesgartenschau in Balingen im Jahr 2023 ist geplant, die Uferbereiche der Steinach und der Eyach neu zu gestalten. 

Beim Wegweiserstandort Balingen Steinach-Brückle, 523 m, überquert man die Steinach. Es geht nun im Verlauf der Schillerstraße und der Inselstraße weiter an der Steinach entlang. Die Inselstraße führt schließlich zum Viehmarktplatz. Nun befindet man sich bereits in der Altstadt von Balingen. Man folgt nun der Friedrichstraße in Richtung Norden und quert auf einer Brücke die Steinach.