Samstag, 29. Juni 2019

Der Käsbühl im Naturschutzgebiet "Tonnenberg, Käsbühl, Karkstein" bei Bopfingen

Der Käsbühl ist ein Heideberg sowie eine Trümmermasse des Riesereignisses nördlich des Traufs der Schwäbischen Alb auf der Ostalb bei Bopfingen.

Der Käsbühl ist ein Bestandteil des Naturschutzgebiets "Tonnenberg, Käsbühl, Karkstein". Dieses 173,4 Hektar große Schutzgebiet wurde am 21.04.1995 verordnet. 

Das Naturschutzgebiet umfasst verschiedene Heideberge. Darunter sind Zeugenberge und Berge, die aus Riestrümmermassen bestehen. Der Käsbühl ist ein aus Riestrümmermassen bestehender Berg und somit allochthon.

Der Käsbühl ist weniger felsig als der benachbarte Karkstein. Am Käsbühl befindet sich ein früherer Steinbruch, den man wegen des besonderen Gesteins Kiesgrube nennt. Am Südhang des Käsbühls sind die Viehtritt-Terrassen auffallend, ein Zeugnis der Schafbeweidung. Nordöstlich des Käsbühls fallen parallel angeordnete Hecken auf, ein wertvoller Lebensraum für viele Tierarten. 

Freitag, 28. Juni 2019

Der Karkstein im Naturschutzgebiet "Tonnenberg, Käsbühl, Karkstein" bei Bopfingen


Der Karkstein ist ein Heideberg sowie eine Trümmermasse des Riesereignisses nördlich des Traufs der Schwäbischen Alb auf der Ostalb bei Bopfingen.

Der Karkstein ist ein Bestandteil des Naturschutzgebiets "Tonnenberg, Käsbühl, Karkstein". Dieses 173,4 Hektar große Schutzgebiet wurde am 21.04.1995 verordnet. 

Das Naturschutzgebiet umfasst verschiedene Heideberge. Darunter sind Zeugenberge und Berge, die aus Riestrümmermassen bestehen. Der Karkstein ist ein aus Riestrümmermassen bestehender Berg und somit allochthon. Der Karkstein ist von den Heidebergen aus Riestrümmermassen der Felsigste. Die Impaktgesteine lagern beim Karkstein auf Gesteinen des Mitteljura. Daraus schließt man, dass beim Riesereignis vor ca. 15 Millionen Jahren der Albtrauf bei Bopfingen bereits in seiner heutigen Lage gewesen sein muss.

Viehtrittterrassen am Südhang des Karksteins weisen auf die starke Schafbeweidung hin. 

Donnerstag, 27. Juni 2019

Der Fohbühl im Naturschutzgebiet "Tonnenberg, Käsbühl, Karkstein" bei Bopfingen

Der Fohbühl ist ein Heideberg und Zeugenberg der Schwäbischen Alb auf der Ostalb bei Bopfingen.

Der Fohbühl mit einer Höhe von 564 m ü NN ist ein Bestandteil des Naturschutzgebiets "Tonnenberg, Käsbühl, Karkstein". Dieses 173,4 Hektar große Schutzgebiet wurde am 21.04.1995 verordnet. 

Das Naturschutzgebiet umfasst verschiedene Heideberge. Darunter sind Zeugenberge und Berge, die aus Riestrümmermassen bestehen. Der Fohbühl ist ein Zeugenberg der Schwäbischen Alb und somit autochthon. 

Der Fohbühl befindet sich im Nordosten des Naturschutzgebiets und damit gegenüber dem berühmten Zeugenberg Ipf, von dem der Fohbühl durch das Tal der Schneidheimer Sechta getrennt ist. Der Fohbühl umfasst zwei Gipfel, von denen der nördliche der höhere ist.  

Mittwoch, 26. Juni 2019

Der Tonnenberg im Naturschutzgebiet "Tonnenberg, Käsbühl, Karkstein" bei Bopfingen

Der Tonnenberg ist ein Heideberg und Zeugenberg der Schwäbischen Alb auf der Ostalb bei Bopfingen.

Der Tonnenberg ist ein Bestandteil des Naturschutzgebiets "Tonnenberg, Käsbühl, Karkstein". Dieses 173,4 Hektar große Schutzgebiet wurde am 21.04.1995 verordnet. 

Das Naturschutzgebiet umfasst verschiedene Heideberge. Darunter sind Zeugenberge sowie Berge, die aus Riestrümmermassen bestehen. Der Tonnenberg ist ein Zeugenberg der Schwäbischen Alb und somit autochthon.

Der Tonnenberg besitzt auf seiner Hochfläche und an seinen Hängen eine großflächige Wacholderheide. Weitere Elemente der Kulturlandschaft sind Felsen, Hecken, Äcker, Wiesen und Feuchtflächen. Die Hochfläche des Tonnenbergs wird von Weißjura Beta-Gestein gebildet. 

Die Wacholderheide am Tonnenberg drohte zwischen 1960 und 1980 zu verwachsen. Im Jahr 2000 zeigte sich die alte Kulturlandschaft des Tonnenbergs als Folge von Pflegemaßnahmen wieder in einem guten Zustand. 

Sonntag, 23. Juni 2019

Naturschutzgebiete im Ostalbkreis, Teil 2 von 2


Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zu den Naturschutzgebieten im Ostalbkreis. Im vorangegangenen Post sind die Naturschutzgebiete von A - L aufgelistet. Heute geht es um die Naturschutzgebiete M - Z.

Muckental
Gebietsnummer: 1.258
Gemeinden: Ellenberg, Ellwangen (Jagst)
Fläche: 33,1377 Hektar
Verordnungdatum: 06.05.2005
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Östliches Albvorland

Orbachtal mit Streuwiesen
Gebietsnummer: 1.217
Gemeinde: Rosenberg
Fläche: 5,9 Hektar
Verordnungdatum: 08.07.1996
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Schwäbisch-Fränkische Waldberge

Samstag, 22. Juni 2019

Naturschutzgebiete im Ostalbkreis, Teil 1 von 2


42 Naturschutzgebiete gibt es mit Stand Juni 2019 im Ostalbkreis. 

Der Ostalbkreis hat Anteil an den Naturräumen Östliches Albvorland, Ries, Albuch und Härtsfeld, Schurwald und Welzheimer Wald, Schwäbische-Fränkische Waldberge und Mittelfränkisches Becken. 

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog sind alle Naturschutzgebiete im Ostalbkreis aufgelistet. Heute geht es um die Naturschutzgebiete mit Anfangsbuchstaben A - L. Im folgenden Post sind die Anfangsbuchstaben M - Z an der Reihe. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Naturschutzgebieten im Ostalbkreis befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Auweiher (Rotach)
Gebietsnummer: 1.171
Gemeinde: Ellenberg
Fläche: 22,8 Hektar
Verordnungdatum: 05.11.1990
Großlandschaft: Fränkisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Mittelfränkisches Becken

Mittwoch, 19. Juni 2019

Der Fischbachstollen in Bad Urach-Seeburg

In Bad Urach-Seeburg im hintersten Ermstal gibt es einen in den  Jahren 1617 - 1620 erbauten Wasserstollen, den Fischbachstollen.

Der Fischbachstollen wurde vom berühmten württembergischen Hofbaumeister Heinrich Schickardt erbaut. 

Über die Länge des Stollens gibt es unterschiedliche Angaben. Eine Infotafel am Beginn des Stollens besagt, dass der Stollen etwa 400 Meter lang ist. Eine weitere Orientierungstafel in Bad Urach-Seeburg weist dem Stollen eine Länge von 525 Meter und eine Tiefe von 14 Metern zu. Auf der Website der Arge Grabenstetten wird die Länge des Fischbachstollens mit 467 Metern angegeben.

Gemäß der Infotafel am Stolleneingang ist der Fischbachstollen die Verbindung zwischen dem ehemaligen "Bodenlosen" See und dem Mühlkanal. Es gab somit früher mal auf der Schwäbischen Alb tatsächlich einen großen See, wie man das heute z.B. von den Plitvicer Seen in Kroatien kennt. 

Der See bildete sich durch das Anwachsen einer Kalktuffbarre an der Stelle, an der der Fischbach in die Erms mündet. Die Kalktuffbarre wurde von der Erms aufgebaut und hatte die Funktion einer Staumauer für den Fischbach. Der sich dadurch im Fischbachtal bildende Bodenlose See hatte eine Länge von bis zu einem Kilometer und eine Tiefe von 11 bis 12 Metern.  

Samstag, 15. Juni 2019

Premium-Spazierwanderweg Unterjesinger Wengertwegle bei Tübingen-Unterjesingen, Teil 5 von 5

Dies ist der fünfte von fünf hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premium-Spazierwanderweg Unterjesinger Wengertwegle bei Tübingen aus der Wegegruppe der Premiumwege am Früchtetrauf.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen. Heute schließen wir die Wanderung ab.

Ein erster Anstieg hat auf die bewaldete Hochfläche am Schönbuchtrauf geführt. Nun geht es wieder abwärts in das Himbachtal, ein Seitental des Ammertals. Das Himbachtal ist in die Schichtstufe des Schönbuchs eingeschnitten. Es ist ein idyllisches Plätzchen. Der Premium-Spazierwanderweg führt hier teilweise über Wiesen. 

Nach zweimaligem Rechtsabbiegen beginnt, ohne dass man den Talgrund des Himbachtals erreicht hätte, ein zweiter Anstieg zurück auf die bewaldete Hochfläche am Schönbuchtrauf. Dann geht es wieder ein kurzes Stück über die Hochfläche.

Freitag, 14. Juni 2019

Premium-Spazierwanderweg Unterjesinger Wengertwegle bei Tübingen-Unterjesingen, Teil 4 von 5

Dies ist der vierte von fünf hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premium-Spazierwanderweg Unterjesinger Wengertwegle bei Tübingen aus der Wegegruppe der Premiumwege am Früchtetrauf.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post ging es um die Wegweiserstandorte und die Möblierung des Wegs.

Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Wegverlauf.

Vom Parkplatz Kirchhalde beschreibt der Premium-Spazierwanderweg zunächst mal eine kleine Runde durch Streuobstwiesen am Fuß des Schönbuchtraufs. Der Blick geht auf Unterjesingen sowie die Berge südlich des Ortes. In Richtung Nordnordosten sieht man das Schloss Roseck oben an der Traufkante des Schönbuchs.

Der Weg erreicht dann den Waldrand. Im Wald bzw. am Waldrand beginnt nun ein steilerer Anstieg hinauf in Richtung der Kante des Schönbuchtraufs. Bald erreicht man den Aussichtspunkt Bayler Kap, zu dem ein kurzer Stichweg führt. Der Blick geht hier in Richtung Süden auf die vielgestaltige Landschaft um Spitzberg, Kapellenberg und Pfaffenberg sowie auf die dahinter liegenden Höhenzüge des Rammert und der Schwäbische Alb.

Donnerstag, 13. Juni 2019

Premium-Spazierwanderweg Unterjesinger Wengertwegle bei Tübingen-Unterjesingen, Teil 3 von 5

Dies ist der dritte von fünf hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premium-Spazierwanderweg Unterjesinger Wengertwegle bei Tübingen aus der Wegegruppe der Premiumwege am Früchtetrauf.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgmeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post ging es um die Zuwegung vom Haltepunkt Unterjesingen Mitte der Ammertalbahn. Heute sind die Standorte der Wegweiser, der Orientierungstafel, der Thementafeln, der Sitzbänke und Panoramaliegen, der Stichwege sowie des neu erbauten Wegabschnitts im Wegverlauf des Unterjesinger Wengertwegles an der Reihe.

Bei den Wegweisern kann man nach Haupt- und Zwischenwegweisern unterscheiden. An den Hauptwegweiserstandorten sind Aluminiumpfosten vorhanden, die einzelne Wegweiserblätter tragen. Die Zwischenwegweiser zeigen Markierungsplaketten mit oder ohne Pfeil, die an Holzpfosten befestigt sind. Darüber hinaus ist das Wegzeichen noch an vielen anderen Standorten, z.B. an Bäumen vorhanden. 

Im Wegverlauf des Unterjesinger Wengertwegles gibt es vier Thementafeln, die ebenfalls in der nachfolgenden Auflistung vorhanden sind. Zudem wurden neue Sitzbänke sowie eine neue Panoramaliege errichtet. An drei Stellen ist jeweils ein kurzer Stichweg beschildert. Am Start- und Endpunkt des Wegs ist eine Orientierungstafel vorhanden. An einer Stelle wurde ein Wegabschnitt neu gebaut. 


Mittwoch, 12. Juni 2019

Premium-Spazierwanderweg Unterjesinger Wengertwegle bei Tübingen-Unterjesingen, Teil 2 von 5

Dies ist der zweite von fünf hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premium-Spazierwanderweg Unterjesinger Wengertwegle aus der Wegegruppe der Premiumwege am Früchtetrauf.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Heute geht es um den Zuweg vom Haltepunkt Unterjesingen Mitte der Ammertalbahn (Tübingen-Herrenberg).

Gleich beim Bahnsteig des Haltepunkts Unterjesingen Mitte der Ammertalbahn befindet sich ein Wegweiserstandort mit einer Tafel, auf der der Wegverlauf des Unterjesinger Wengertwegles dargestellt ist. Der Zuweg zum Premium-Spazierwanderweg ist ab dem Haltepunkt beschildert.

Man folgt nun der Ammertalstraße wenige Meter neben der Bahntrasse in Richtung Westen und kommt zur Rottenburger Straße. Dieser Straße folgt man wenige Meter nach rechts und überquert sie dann nach links mit Hilfe eines Zebrastreifen. Gleich darauf biegt man nach links in die Untere Straße ab.

Der Untere Straße folgt man geradeaus. Unterwegs ergeben sich erste Blicke auf den Kirchturm der 1475-1484 erbauten Pfarrkirche von Unterjesingen. Von der Untere Straße biegt man halbrechts in die Straße Brunnenhalde ab. Man kommt zur Jesinger Hauptstraße (Bundesstraße B 28) und überquert sie mit Hilfe der Lichtsignalanlage. Auf der anderen Straßenseite steigt man auf Treppen hinauf zur Straße Kirchhalde, der man weiter folgt.

Dienstag, 11. Juni 2019

Premium-Spazierwanderweg Unterjesinger Wengertwegle bei Tübingen-Unterjesingen, Teil 1 von 5

Der Premium-Spazierwanderweg Unterjesinger Wengertwegle am Südhang des Schönbuchs bei Tübingen gehört zur Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Das Unterjesinger Wengertwegle ist das Thema im heutigen und in den vier folgenden Posts in diesem Blog. Das Unterjesinger Wengertwegle befindet sich zwar nicht auf der Schwäbischen Alb, dem Thema dieses Blogs. Wir wollen hier in diesem Blog im Laufe der Zeit jedoch alle Premiumwege der Wegegruppe "Premiumwege am Früchtetrauf" begehen. Alle Premiumwege im Landkreis Tübingen gehören zur Wegegruppe der Premiumwege am Früchtetrauf.

Der Premium-Spazierwanderweg Unterjesinger Wengertwegle führt durch einen Dreiklang aus Obstbaumwiesen, Weinbergen und Wald. Es sind im Wegverlauf drei Anstiege mit einem Gesamthöhenunterschied von 240 Metern zu bewältigen. Die Betonung liegt also eher auf Wandern als auf Spazierengehen.

Das Unterjesinger Wengertwegle beschreibt eine Runde am Schönbuchtrauf nördlich des Tübinger Stadtteils Unterjesingen. Hierbei kommt der Weg auch in das Himbachtal, ein Seitental des Ammertals. Wengert ist der schwäbische Begriff für Weinberg. 

Steckbrief
Wegname: Unterjesinger Wengertwegle
Wegegruppe: Premiumwege am Früchtetrauf
Label: Premium-Spazierwanderweg
Eröffnung am 12. Mai 2019
Erste Zertifizierung: 2019
Aktuelle Zertifizierung gültig bis: April 2022
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 6,0 Kilometer
Höhenunterschied: 240 Höhenmeter in An- und Abstieg
Landkreis: Tübingen
Stadt/Gemeinde: Tübingen
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Schönbuch und Glemswald

Samstag, 8. Juni 2019

Neue Wanderkarte 1:25.000 Schwäbisch Gmünd

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung LGL hat im April 2019 die neue Wanderkarte W221 Schwäbisch Gmünd im Maßstab 1:25.000 herausgebracht.

Die neue Wanderkarte ist damit rechtzeitig zur Remstal Gartenschau 2019 herausgekommen, deren östlichen Gebietsteil sie abdeckt.

Die neue beidseitig bedruckte Wanderkarte umfasst das Remstal von der Quelle bei Essingen bis westlich von Schwäbisch Gmünd, einen Teil des Albtraufs von Waldstetten bis Essingen sowie Teile des Schwäbisch-Fränkischen Walds.

Im Westen reicht das Kartenbild bis Gaildorf, im Süden bis Heubach, im Osten bis Abtsgmünd und im Norden bis Bühlertann.

Die folgenden Weitwanderwege sind in der Karte mit einem Teilstück verzeichnet:
Schwäbische Alb-Nordrand-Weg (HW 1) (Albsteig)
Main-Neckar-Rhein-Weg (HW 3)
Main-Donau-Bodensee-Weg (HW 4)
Limes-Wanderweg (HW 6)
RemstalWeg (neu 2019!)
Bühlersteig
Jakobsweg Rothenburg - Rottenburg
Fränkisch-Schwäbischer Jakobsweg.

In der Karte sind auch die neuen, zur Remstal Gartenschau eröffneten örtlichen Wanderwege in den Städten/Gemeinden Schwäbisch Gmünd, Böbingen an der Rems, Mögglingen und Essingen eingetragen.  

Mittwoch, 5. Juni 2019

Reste der Stadtbefestigung in Bopfingen

Von der ehemaligen mittelalterlichen Stadtbefestigung in Bopfingen sind heute nur noch zwei Mauerreste und ein Stadtturm vorhanden.

Einer der beiden Mauerreste befindet sich im Süden der Altstadt zwischen der St. Blasiuskirche und dem Stadtgarten. In der Stadtmauer befindet sich ein Durchgang, der von der St. Blasiuskirche zum Stadtgarten leitet. Die Mauer hat einen überdachten Wehrgang.  

Der andere Mauerrest mit Wehrgang befindet sich im Westen der Altstadt beim ehemaligen Birntor hinter dem Birntorkeller.

Die Staufische Stadtmauer von Bopfingen ist ab 1153 entstanden. 1357 begann die Mauererweiterung. Die heute noch sichtbaren Reste der Stadtmauer sind in poststaufischer Zeit entstanden. Die Erweiterung der Stadt im 14. Jahrhundert brachte für die Stadt einen ovalen Grundriss von 375 mal 250 Meter. Zwischen 1803 und 1865 wurde die Stadtbefestigung von Bopfingen bis auf den Hänlesturm und die beiden Stadtmauerreste abgetragen.

Von den ehemals zwei Toren und sechs Türmen der Stadtbefestigung ist heute nur noch der Hänlesturm vorhanden. Der Hänlesturm entstand um das Jahr 1400 im Zuge der Stadterweiterung. Der Rundturm umfasst vier Stockwerke und ein Kegeldach. Bis 1830 diente der Turm auch als Gefängnis. Im Jahr 1991 wurde der Turm restauriert.

Montag, 3. Juni 2019

Burgruine Flochberg bei Bopfingen, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Burgruine Flochberg bei Bopfingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zur Burg Flochberg. Heute besuchen wir die auf dem Schlossberg südöstlich der Kernstadt Bopfingens gelegenen Reste der Gipfelburg.

Die Gipfelkuppe des Schlossbergs ist frei zugänglich. Das Gebiet befindet sich allerdings im Privatbesitz. Mehrmals im Jahr wird die Gipfelkuppe auch von einer Schafherde beweidet. Wäre dies nicht der Fall, befände sich die Burgruine Flochberg mitten im Wald und man könnte die übriggebliebenen Mauern nicht von weitem sehen.

Beim Bahnhof in Bopfingen wendet man sich nach rechts. Man kommt zu einer Kreisverkehrsanlage. Hier wendet man sich erneut nach rechts und folgt der Neresheimer Straße, die mittels einer neuen Bahnbrücke unter der Bahnstrecke hindurchgeführt wird. Bei einer Einmündung biegt die Neresheimer Straße nach rechts ab. Hier geht es geradeaus weiter aufwärts im Verlauf der Bergstraße.

Sonntag, 2. Juni 2019

Burgruine Flochberg bei Bopfingen, Teil 1 von 2

Die Burgruine Flochberg erhebt sich auf dem Schlossberg südöstlich der Kernstadt von Bopfingen im Ostalbkreis.

Im heutigen Post in diesem Blog geht es um die Geschichte der Burg Flochberg. Im folgenden Post besuchen wir dann die Burgruine.

Der 579 m ü NN hohe Schlossberg ist dem Albtrauf vorgelagert. Der Schlossberg ist jedoch kein Zeugenberg der Schwäbischen Alb, sondern eine Fremdscholle aus Kalkstein, die durch das Riesereignis an ihren heutigen Standort verfrachtet worden ist.

Die Burg Flochberg war ein staufischer Hausbesitz und eine bedeutende Burg des staufischen Stammlandes. Geschichtlich bedeutend wird die Burg im Rahmen ihrer Belagerung durch Welf VI 1149/1150. Im Jahr 1150 wird die Burg zum ersten Mal schriftlich als Besitz von König Konrad III. erwähnt. 

1319-1322 wird die Burg vermutlich durch die Württemberger zerstört. Nach 1330 wurde die Burg wiederbefestigt und war dann wieder bewohnbar. Im Jahr 1648 im Dreißigjährigen Krieg wird die Burg durch die Kaiserlichen stark beschädigt. Im 18. Jahrhundert war die Burg im Zerfall begriffen. Baumaterial aus der Burg wird ab 1722 zum Bau der Siedlung Schlossberg sowie der Wallfahrtskirche Flochberg verwendet.