Samstag, 30. November 2019

Biosphärengebiets-Infostern in Reutlingen-Gönningen

Der Biosphärengebiets-Infostern in Reutlingen-Gönningen befindet sich zentral in der Hauptstraße beim Rathaus.

Reutlingen ist einerseits eine der ganz wenigen Großstädte auf der Welt, die einen Anteil an einem UNESCO-Biosphärenreservat haben. Andererseits gehört nur ein relativ kleiner Teil des Stadtgebiets von Reutlingen zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Rund um den Reutlinger Stadtteil Gönningen ist so etwas wie das Zentrum des Reutlinger Anteils am Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

So ist es auch kein Wunder, dass in Gönningen an zentraler Stelle eine Infotafel zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb aufgestellt worden ist sowie dass diese Infotafel zu einem Infostern erweitert worden ist. Der Biosphärengebiets-Infostern in Gönningen besteht aus drei beidseitig bedruckten Tafeln.

Dienstag, 26. November 2019

Wanderung im Verlauf des Wiesensteiger GEOPFADs, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite Post in diesem Blog über eine Wanderung im Verlauf des Wiesensteiger GEOPFADs, einem Lehrpfad im Geopark Schwäbische Alb im Oberen Filstal bei Wiesensteig.

Im vorangegangenen Post sind wir bis unter die Massenkalkfelsen am Sommerberg hinter der Station 5 gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Der anspruchsvolle Pfad quert am Südhang des Sommerbergs entlang. Man kommt zur Station 6 (Massenkalk und "Zuckerkörniger Lochfels"). Weiter geht es am Hang entlang bis zu einer waldarmen Stelle. Hier befindet sich die Station 7 (Steppenheidewald). Ausgesetzt führt der Pfad hier aufwärts. Es ist sogar eine Drahtseilsicherung vorhanden. 

Montag, 25. November 2019

Wanderung im Verlauf des Wiesensteiger GEOPFADs, Teil 1 von 2

Im vorangeganenen Post in diesem Blog gab es einige allgemeine Informationen über den Wiesensteiger GEOPFAD, einen Lehrpfad im Geopark Schwäbische Alb bei Wiesensteig im Oberen Filstal.

Heute und im folgenden Post wandern wir im Verlauf des Wiesensteiger GEOPFADs.

Vom Parkplatz Papiermühle im Oberen Filstal flussaufwärts von Wiesensteig geht es im Verlauf des Zufahrtssträßchens zurück in Richtung Wiesensteig. Nach wenigen Metern überquert man die Fils. Hier befindet sich auf der linken Seite die Station 1 (Verkarstung / Kalktuff) des Wiesensteiger GEOPFADs.

Man folgt nun dem Sträßchen weiter in Richtung Wiesensteig. Nach einiger Zeit sieht man auf der linken Straßenseite (Hangseite) die Station 2 (Wohlgeschichtete Kalke) des Wiesensteiger GEOPFADs.

Samstag, 23. November 2019

Der Wiesensteiger GEOPFAD im Geopark Schwäbische Alb

Der Wiesensteiger GEOPFAD, ein Lehrpfad im Geopark Schwäbische Alb, verläuft mit einer Länge von 7,8 Kilometern im Oberen Filstal oberhalb von Wiesensteig.

Im Verlauf des Wiesensteiger GEOPFADs befinden sich zehn Thementafeln, die Informationen über die Geologie und die Botanik geben.

Der Startpunkt des Wegs ist beim Parkplatz Papiermühle im Filstal oberhalb von Wiesensteig am Ende des für den öffentlichen Kraftfahrzeugverkehr zugelassenen Sträßchens. Dort befindet sich eine Übersichtstafel zum Wiesensteiger GEOPFAD. Der Endpunkt des Wegs ist am Hang nördlich über Wiesensteig. Der Weg führt entlang des Sommerbergs im Bereich des Oberjuras.

Die Wegbeschaffenheit variiert extrem. Zunächst geht es auf einem asphaltierten Sträßchen am Talboden des Filstals talabwärts. Dann wechselt der Weg auf einen Forstweg. Schließlich geht es auf einem Naturpfad entlang, der extrem schmal, ausgesetzt und rutschig ist. Für diesen Pfad, der fast schon Hochgebirgscharakter hat, sind gute Schuhe, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung.

Mittwoch, 20. November 2019

Lehrpfade im Geopark Schwäbische Alb


Im Geopark Schwäbische Alb gibt es zur Zeit 22 Lehrpfade.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Lehrpfade des Geoparks Schwäbische Alb aufgelistet, sortiert nach ihrer Lage in den zehn Landkreisen, die Mitglieder beim Verein Geopark Schwäbische Alb e.V. sind. Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Lehrpfaden befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt. 

Lehrpfade sind wichtige Elemente eines Geoparks. Denn es gehört zu den Zielen von Geoparks, über die Geologie und die unbelebte Natur eines Gebiets zu informieren und zu begeistern.

Alb-Donau-Kreis
Karstwanderweg an der Laichinger Tiefenhöhle

Landkreis Esslingen
Gustav-Ströhmfeld-Weg Metzingen-Neuffen
Der neue Gustav-Ströhmfeld-Weg von Metzingen nach Neuffen im Post vom 19.10.2013

Bodenlehrpfad bei Beuren

Sonntag, 17. November 2019

Die Wander- und Orientierungstafel zum Weitwanderweg Albtraufgänger beim Schloss Wiesensteig

Im Schlosshof von Schloss Wiesensteig im Oberen Filstal auf der Göppinger Alb befindet sich eine Wander- und Orientierungstafel zum Weitwanderweg Albtraufgänger.

Der Albtraufgänger ist ein 113 Kilometer langer Wanderweg mit sechs Tagesetappen. Der Weg beschreibt einen Kreis um das Obere Filstal.

Die Wander- und Orientierungstafel im Schlosshof von Schloss Wiesensteig markiert den Startpunkt der ersten Etappe des Weitwanderwegs Albtraufgänger und damit den Startpunkt des Weges insgesamt, wie auch den Endpunkt der sechsten Tagesetappe sowie des Weges insgesamt.

Die Wander- und Orientierungstafel beim Schloss Wiesensteig zeigt eine genaue Kartendarstellung des Wegverlaufs des Albtraufgängers sowie eine Kurzbeschreibung der sechs Tagesetappen mit Höhenprofil.

Mittwoch, 13. November 2019

Wanderung im Verlauf des Premium-Spazierwanderwegs "hochgehkämpft" bei Reutlingen-Gönningen

Heute wandern wir im Verlauf des neuen Premium-Spazierwanderwegs "hochgehkämpft", einem Premiumweg aus der Wegegruppe der hochgehberge bei Reutlingen-Gönningen.

Gleich zu Beginn muss man eine Bemerkung zum Begriff Premium-Spazierwanderweg machen. Dieser Begriff bezieht sich in erster Linie auf die Weglänge von bis zu 7 Kilometern. Die Schwierigkeit eines Wegs wird dadurch nicht beschrieben. Das gilt insbesondere für den Premium-Spazierwanderweg hochgehkämpft. Dieser Weg umfasst auch steile, rutschige und steinige Pfade, die alles andere als ein Spaziergang sind. Das sollte man vor einer Begehung dieses Wegs unbedingt beachten.

Zunächst verläuft der Weg jedoch unspektakulär. Beim Wanderparkplatz Schützenhaus südlich oberhalb von Reutlingen-Gönningen am Waldrand geht es langsam aufwärts. Man kürzt eine Kehre des auf das Roßfeld hinaufführenden Sträßchens ab. Dann folgt man einem Forstweg, der in westliche Richtung am Nordhang des Roßfelds langsam aufwärts führt. Hierbei hat man einen ersten schönen Blick auf Gönningen und den dahinter aufragenden Stöffelberg.

Montag, 11. November 2019

Premium-Spazierwanderweg "hochgehkämpft" (hochgehberge) bei Reutlingen-Gönningen

Der Premium-Spazierwanderweg "hochgehkämpft" bei Reutlingen-Gönningen gehört zur Premiumweggruppe der hochgehberge.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Die hochgehberge sind eine Gruppe von Premiumwegen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb in den Landkreisen Esslingen und Reutlingen sowie im Alb-Donau-Kreis.

Der Name hochgehkämpft setzt sich zusammen aus den bei allen Premiumwegen der Premiumweggruppe hochgehberge verwendeten ersten beiden Silben "hochgeh" und aus dem individuellen Zusatz "kämpft". Das bezieht sich auf den sehr steilen Aufstieg vom Roßfeld zum Gipfel des Roßbergs, den man sich "erkämpfen" muss. 

Der Premiumweg hochgehkämpft beschreibt eine Runde zwischen dem zu Reutlingen gehörenden Ort Gönningen und dem Roßberg mit seinem Aussichtsturm.

Wanderung im Verlauf des Premium-Spazierwanderwegs hochgehkämpft im Post vom 13.11.2019

Steckbrief
Wegname: hochgehkämpft
Wegegruppe: hochgehberge
Label: Premium-Spazierwanderweg (Deutsches Wanderinstitut e.V.)
Erste Zertifizierung: 2019
Aktuelle Zertifizierung gültig bis: August 2022
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 4,9 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 280 Höhenmeter in An- und Abstieg
Landkreis: Reutlingen
Stadt: Reutlingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Freitag, 8. November 2019

Aussichtstürme im Landkreis Reutlingen

15 Aussichtstürme gibt es im Landkreis Reutlingen. Die Mehrzahl dieser Aussichtstürme befindet sich auf der Schwäbischen Alb.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Aussichtstürme im Landkreis Reutlingen aufgelistet. Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Aussichtstürmen befassen, sind vom heutigen Post verlinkt.

Aussichtsturm Achalm
Stadt Reutlingen
Aussicht vom Turm auf der Achalm bei Reutlingen im Post vom 28.09.2009 

Augstbergturm
Stadt Trochtelfingen
Augstbergturm bei Trochtelfingen-Steinhilben im Post vom 14.08.2012 

Dienstag, 5. November 2019

Die Ernsthütte am Albtrauf über dem Echaztal südöstlich von Pfullingen

Am Rand des Bergplateaus des Urselbergs und des Steilabfalls des Urselbergs hinab ins Echaztal sowie am Rand der Gemarkung von Pfullingen steht auf einer Höhe von 658 m ü NN die Ernsthütte.

Die Ernsthütte ist eine hölzerne Unterstandshütte. Sie wurde im Jahr 1897 erbaut. Nach einem Brand wurde die Ernsthütte im Jahr 2015 neu errichtet. Bei der Ernsthütte befinden sich eine Sitzbank sowie eine Infotafel zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb. 

Wegen ihrer Lage direkt am oberen Rand des Steilabfalls des Urselbergs hat man von der Ernsthütte einen schönen Blick über das Echaztal und seine Bergumrahmung. Der Aussichtsturm auf dem Schönberg ist ebenso zu sehen wie das Schloss Lichtenstein.

Freitag, 1. November 2019

Wanderung im Verlauf des Premium-Spazierwanderwegs "hochgehsiedelt" bei Erkenbrechtsweiler

Heute wandern wir im Verlauf des Premium-Spazierwanderwegs hochgehsiedelt bei Erkenbrechtsweiler im Landkreis Esslingen.

Wir wandern den Rundweg im Uhrzeigersinn. Beim Wegweiserstandort beim Wanderparkplatz Hochholzparkplatz folgt man deshalb zunächst mal dem Wegweiser zum Zwischenziel Hülbener Brille.

Beim Wegweiserstandort Heidengraben, 719 m, zweigt der kurze Abstecher zur Hülbener Brille ab. Der Abstecher ist überaus lohnend. Die Hülbener Brille ist ein interessantes Kunstwerk. Der Standort ist gleichzeitig ein schöner Aussichtspunkt. Unter anderem sieht man die Burgruine Hohenneuffen. 

Man geht anschließend wieder zurück zum Wegweiserstandort Heidengraben, 719 m. Nun geht es gemeinsam mit den Weitwanderwegen Albsteig und Gustav-Ströhmfeld-Weg am Albtrauf entlang. Bereits nach wenigen Metern gibt es die Möglichkeit, einen weiteren Abstecher hinab zu einem Schlot des Schwäbischen Vulkans zu machen (Thementafel). Dieser Abstecher ist aber nicht Bestandteil des Premium-Spazierwanderwegs hochgehsiedelt, sondern des Gustav-Ströhmfeld-Wegs, eines geologischen Lehrpfads.

Nach kurzer Wegstrecke erreicht man dann einen Wall des keltischen Oppidums Heidengraben (Thementafel). Beim Wegweiserstandort Blauer Rank-Hütte, 725 m, steht die Thementafel zur Barnberghöhle. Ein (interessanter) Abstecher zu dieser Höhle ist ebenfalls nicht Bestandteil des Premium-Spazierwanderwegs hochgehsiedelt, sondern des Gustav-Ströhmfeld-Wegs. Bei der Blauen Rank-Hütte verlässt der Premium-Spazierwanderweg hochgehsiedelt für kurze Zeit den Albtrauf und den Albsteig bzw. Gustav-Ströhmfeld-Weg und führt über die angrenzende Albhochfläche. Der Grund für diesen Schlenker ist nicht ganz klar.