Mittwoch, 27. Januar 2010

Aussicht von der Burgruine Helfenstein bei Geislingen an der Steige



Die Burg Helfenstein zählte früher zu den bedeutendsten Burgen der Schwäbischen Alb. Sie war Stammburg der Helfensteiner, eines Adelsgeschlechts, das noch heute seinen Namen für das sogenannte Helfensteiner Land gibt. Bereits um 1100 wurde die erste Anlage erbaut. Später wurde die Burg zur Festung ausgebaut. Im Jahr 1552 wurde die Burg nach einer Eroberung abgetragen. Im Sommer 1932 begannen Arbeiten zur Freilegung der Mauerreste.

Heute ist die Burgruine Helfenstein ein beliebtes und gut erreichbares Ausflugsziel, zudem Ausgangspunkt vieler lohnender Wanderungen. Vom erst 1934 erbauten Aussichtsturm hat man nicht unbedingt eine extreme Fernsicht, jedoch sieht man die bewegte und kurzweilige Topographie in der Umgebung von Geislingen an der Steige.

Mit nur 5 Minuten Fußweg und ohne größere Höhenunterschiede erreicht man die Burgruine von einem Parkplatz westlich von Weiler ob Helfenstein. Interessant ist jedoch auch der Anstieg vom Bahnhof von Geislingen. Von dort erreicht man die Burgruine in 1,5 Kilometern und mit einem Höhenunterschied von 160 Metern. Man folgt hierbei der Markierung "roter Dreiblock" des Schwäbischen Albvereins und überquert als erstes die Gleisanlagen mit Hilfe des stählernen Fußgängerstegs. Danach geht es teilweise im Zickzack zuerst an Häusern vorbei und später im Wald hoch zur Burgruine.
Bereits vom Bahnhof Geislingen an der Steige sieht man den Aussichtsturm der Burgruine Helfenstein (oben, links der Bildmitte) sowie den Ödenturm (rechts der Bildmitte)
 .
Der Aussichtsturm an der Westseite des Burghofs der Burgruine Helfenstein wurde erst im Jahr 1934 gebaut.

Hier blickt man auf den östlichen Teil von Geislingen an der Steige, dahinter erhebt sich der Tegelberg.

Über den Bahnhof im Vordergrund geht der Blick auf weite Teile von Geislingen. Hier kann man auch die Bezeichnung "Fünftälerstadt" nachvollziehen. Die Fils fließt aus dem Tal links Mitte und knickt dann nach links um, so dass sie nach halbrechts hinten weiterfließt.

Über einem Teil der Altstadt von Geislingen erhebt sich die Schildwacht mit ihrem übergroßen Gipfelkreuz.

Ganz in der Nähe ist der Ödenturm. Der im Jahr 1420 erbaute Turm diente dem Schutz der Burg Helfenstein.
Ganz in der Nähe ist der Ödenturm. Der im Jahr 1420 erbaute Turm diente dem Schutz der Burg Helfenstein.
Eintalungen und Bergsporne wechseln einander ab bei diesem Blick nach Norden.

Zwei Regionalzüge begegenen sich in der Nähe des Bahnhofs Geislingen an der Steige.

Und hier noch ein Detail der Altstadt von Geislingen



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen