Mittwoch, 17. Oktober 2018

4. Auflage 2018 der Freizeitkarte 1:50.000 Aalen

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung hat im Juli 2018 die 4. Auflage der Freizeitkarte F522 Aalen im Maßstab 1:50.000 herausgebracht.

Die Karte kostet 7,90 Euro. Die ISBN-Nummer ist 978-3-86398-398-7.

Das Kartenbild reicht im Norden bis Ellwangen an der Jagst, im Süden bis Giengen an der Brenz, im Osten bis Nördlingen und im Westen bis Böhmenkirch.

In der Karte sind alle Arten der touristischen Infrastruktur und nicht zuletzt auch die Wanderwege und Radwanderwege dargestellt. Auf der Kartenrückseite sind verschiedene touristische Einrichtungen aufgelistet.

Die folgenden Weitwanderwege sind in der Karte verzeichnet:

Sonntag, 14. Oktober 2018

Naturdenkmal Lache am Albtrauf des Pfullinger Bergs

Die sogenannte Lache am Nordhang des Pfullinger Bergs ist als Naturdenkmal und als Geotop ausgewiesen.

Die Lache ist ein flacher Tümpel mit den Maßen 12 mal 5 Meter. Ihre Existenz verdankt die Lache einem Bergrutsch am Nordhang des Pfullinger Bergs, der hier eine Verebnungsfläche hinterlassen hat. Die Verebnungsfläche befindet sich an der Schichtgrenze von Weißjura alpha zu Weißjura beta.

Bei der Lache befindet sich ein kleiner Quelltopf, dessen Schüttung kaum wahrnehmbar ist.

Wie kommt man hin?
Bei der Lache verläuft ein Forstweg, der in etwa horizontal am Nordhang des Pfullinger Bergs entlangführt. Vom Forstweg aus kann man die Lache sehen. Man kann auf Steigspuren auch auf die dem Forstweg gegenüberliegende Seite (Talseite) der Lache gelangen.

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Aussicht vom Nordostrand des Pfullinger Bergs bei Pfullingen

Die Hochfläche des Pfullinger Bergs ist von Wald umgeben, der eine Weitsicht verunmöglicht. Eine Ausnahme ist eine Stelle am Nordostrand des Pfullinger Bergs. Dort hat man den Wald ein wenig freigeschnitten, so dass sich eine Sicht in Richtung Nordosten ergibt.

Auf der Hochfläche des Pfullinger Bergs erstreckt sich eine wertvolle Magerwiese, die zusammen mit einem Teil des angrenzenden Walds als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Der im Norden, Westen und Osten angrenzende Wald ist zudem eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb (Kernzone Stöffelberg / Pfullinger Berg). 

Der Pfullinger Berg befindet sich in einem Bereich, wo der Albtrauf zweistufig ausgebildet ist. Die erste Stufe wird von Weißjura Beta-Gestein gebildet. Die zweite, höhere Stufe besteht aus Weißjura Delta-Gestein. Die beim Pfullinger Berg nächsthöhere Stufe des Albtraufs bildet der Gielsberg. Der Pfullinger Berg erreicht eine Höhe vn 725 m ü NN. Der ostsüdöstlich angrenzende Gielsberg ist 833 m NN hoch.

Samstag, 6. Oktober 2018

Stöffelberg-Pfullinger Berg - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Stöffelberg-Pfullinger Berg am Albtrauf der Reutlinger Alb zwischen Pfullingen und Gönningen ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Stöffelberg-Pfullinger Berg:

  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Sehenswürdigkeiten
  • Wie kommt man hin?
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Stöffelesberg-Pfullinger Berg in diesem Blog
Steckbrief
Name der Kernzone: Stöffelberg-Pfullinger Berg
Nummer der Kernzone: 11
Schutzgebietsnummer (LUBW*): --
Fläche: 143,4 Hektar
Landkreis: Reutlingen
Gemeinden: Reutlingen und Pfullingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

* LUBW = Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg

Die LUBW hat bisher auch für diejenigen Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, die nicht extra als Bannwald ausgewiesen worden sind, Schutzgebietsnummern vergeben. Das hat die LUBW seit kurzem jedoch geändert. Die Kernzone Kugelberg-Imenberg hat somit zur Zeit keine offizielle Schutzgebietsnummer.

Dienstag, 2. Oktober 2018

Naturdenkmal und Geotop Breitenbachquelle im Selchental bei Pfullingen

Die Breitenbachquelle am Nordhang des Pfullinger Bergs am Albtrauf westsüdwestlich von Pfullingen ist als Naturdenkmal und als Geotop ausgewiesen.

Die Breitenbachquelle ist eine Schuttquelle auf Höhe der Ornatenton-Formation (Braunjura zeta). Die eigentliche Quelle befindet sich jedoch im höhergelegenen Weißjura an der Grenze der Impressamergel-Formation (Weißjura alpha) zur Wohlgeschichteten Kalk-Formation (Weißjura beta).

Die Quellnische der Breitenbachquelle ist gefasst. Im Breitenbach unterhalb der Breitenbachquelle wird Kalk ausgefällt. Es bildet sich dort Kalktuff mit einer Geschwindigkeit von ca. 5 mm / Jahr.

Direkt neben der Quelle ist ein Rastplatz. Der damit verbundene Besucherstrom schädigt die Quellnische und den Kalktuff.

Freitag, 28. September 2018

Premium-Spazierwanderweg Mössinger Leisawegle (Früchtetrauf), Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premium-Spazierwanderweg Mössinger Leisawegle aus der Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf im Landkreis Tübingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Heute wandern wir im Wegverlauf.

Der Hauptstartpunkt des Wegs ist beim Wanderparkplatz Linden. Wir wandern den Rundweg entgegen dem Uhrzeigersinn. Man folgt somit beim Wanderparkplatz Linden dem Zwischenziel Josefsgärtle.

Zunächst geht es zusammen mit dem Premiumweg Dreifürstensteig aufwärts und in den Wald hinein. Nach einiger Zeit verlässt man beim Wegweiserstandort Frühes Teichle, 603 m, den Dreifürstensteig und biegt nach links ab. Man kommt bald aus dem Wald heraus in aussichtsreiches Wiesengelände. Das Gewann hier heißt Josefsgärtle. 

Nach kurzer Zeit kommt man zu einer Weide, auf der Limousin-Mutterkühe mit ihren Kälbern grasen. Der Wanderweg führt mitten durch die Kuhweide hindurch. 

Hier hatte ich tatsächlich ein etwas mulmiges Gefühl, vor allem, weil man in den letzten Jahren immer wieder von Angriffen von Kühen auf Menschen gelesen hat. Am Rand der Kuhweide steht jeweils eine Infotafel, auf der die Verhaltensregeln erklärt sind. Auf dem Weg durch die Kuhweide kamen mir Dutzende Kühe entgegen. Sie schienen alle einem Ziel im oberen Bereich der Weide zuzustreben, von dem ich gerade gekommen bin. Die Mehrzahl der Kühe ging stoisch in einem Abstand von 10 bis 20 Metern an mir vorbei. Einige Kühe hielten jedoch direkt auf mich zu. Auch wenn diese Kühe möglicherweise nichts von mir wissen wollten, so ist es doch ein angespannter Moment. Als ich die Weide wieder verlassen habe und den Griff am Elektrozaun hinter mir geschlossen habe, war ich jedenfalls froh.

Dienstag, 25. September 2018

Premium-Spazierwanderweg Mössinger Leisawegle (Früchtetrauf), Teil 1 von 2

Der Premium-Spazierwanderweg Mössinger Leisawegle am Hang des Farrenbergs auf der Tübinger Alb gehört zur Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Das Mössinger Leisawegle ist das Thema im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. Im folgenden Post wandern wir dann im Verlauf des Mössinger Leisawegles. 

Das Mössinger Leisawegle beschreibt eine Runde am unteren Teil des Albtraufs oberhalb des Steinlachtals südöstlich von Mössingen sowie nördlich des Farrenbergs. Der Name "Leisa" ist mundartlich für Linsen. Das Leisawegle erinnert an einen über Jahrhunderte verbürgten Linsenanbau im Bereich westlich der Ziegelhütte bei Mössingen. 

Steckbrief
Wegname: Mössinger Leisawegle
Wegegruppe: Premiumwege am Früchtetrauf
Label: Premium-Spazierwanderweg
Erste Zertifizierung: Mai 2018
Aktuelle Zertifizierung gültig bis: Mai 2021
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 4,8 Kilometer
Höhenunterschied: 115 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Tübingen
Stadt/Gemeinde: Mössingen
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Mittleres Albvorland 

Freitag, 21. September 2018

Qualitätsweg Blaubeurer Felsenstieg (Eiszeitpfade), Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Qualitätsweg Blaubeurer Felsenstieg aus der Wegegruppe der Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post sind wir mit der Wanderung gestartet und hierbei bis zum berühmten Blautopf am Rand der Altstadt von Blaubeuren gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Nun geht es den Stichweg vom Blautopf wieder zurück zum Wegweiserstandort Blaubeuren Lindenstraße, 518 m. Ab hier beginnt der zweite Anstieg, den der Blaubeurer Felsenstieg vom Talboden hinauf auf die Albhochfläche vollzieht. Zunächst geht es auf Treppen, dann auf einem Pfad in Kehren aufwärts in Richtung Blaufels.

Mittwoch, 19. September 2018

Qualitätsweg Blaubeurer Felsenstieg (Eiszeitpfade), Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Qualitätsweg Blaubeurer Felsenstieg aus der Wegegruppe der Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem schönen Rundwanderweg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Wegverlauf.

Der Qualitätsweg Blaubeurer Felsenstieg und der Qualitätsweg Eiszeitjägerpfad haben vom Bahnhof Blaubeuren durch das Felsenlabyrinth hindurch bis hinauf zur Albhochfläche bei der Ruine Günzelburg dieselbe Wegstrecke. Diese Wegstrecke haben wir hier in diesem Blog bereits im Zusammenhang mit dem Eiszeitjägerpfad beschrieben. Hier ist diese Beschreibung:
Qualitätsweg Eiszeitjägerpfad (Eiszeitpfade) bei Blaubeuren, Teil 2 von 5 im Post vom 06.04.2018
Qualitätsweg Eiszeitjägerpfad (Eiszeitpfade) bei Blaubeuren, Teil 3 von 5 im Post vom 08.04.2018

Beim Wegweiserstandort Barmen, 691 m, in der Nähe der Günzelburg trennen sich die beiden Qualitätswege und hier beginnen wir mit der Beschreibung des Blaubeurer Felsenstiegs.

Es geht nun ein Stück über die Albhochfläche unmittelbar westlich von Blaubeuren. Der Wegverlauf hier bis hinab zur Altstadt von Blaubeuren ist etwas unübersichtlich. Es gibt eine Unzahl an Wegverzweigungen und an Richtungsänderungen. Man achte immer ganz genau auf die Markierung und Beschilderung. Wenn man nach einer Wegverzweigung längere Zeit keine Markierung mehr sieht, sollte man zu der Wegverzweigung zurückgehen und nochmals nach der Markierung suchen.

Montag, 17. September 2018

Qualitätsweg Blaubeurer Felsenstieg (Eiszeitpfade), Teil 1 von 3


Der Qualitätsweg Blaubeurer Felsenstieg gehört zur Wegegruppe der Eiszeitpfade.

Die Eiszeitpfade sind Rundwanderwege im Alb-Donau-Kreis. Die Eiszeitpfade wurden in den Jahren 2016/17 im Rahmen der Umsetzung des neuen Wege- und Beschilderungskonzepts Schwäbische Alb im Alb-Donau-Kreis eingerichtet. Einige dieser Rundwanderwege wurden vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert, darunter auch der Blaubeurer Felsenstieg. Dieser Weg wurde als Themenweg "traumtour" zertifiziert.

Der Blaubeurer Felsenstieg ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Blaubeurer Felsenstiegs.

Der Blaubeurer Felsenstieg beschreibt eine Rundtour rund um den Talkessel von Blaubeuren und kommt hierbei auch an der Altstadt von Blaubeuren sowie am berühmten Blautopf vorbei.

Steckbrief
Name: Blaubeurer Felsenstieg
Wegegruppe: Eiszeitpfade
Label: Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
zertifiziert am: 01.09.2017
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 10,4 Kilometer
Höhenunterschied: 464 Höhenmeter im An- und Abstieg
Bevorzugte Wegrichtung: im Uhrzeigersinn
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Stadt/Gemeinde: Blaubeuren
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Flächenalb