Sonntag, 20. Januar 2019

Aussicht von der Burgruine Alter Lichtenstein über dem hintersten Echaztal

Die Burgruine Alter Lichtenstein am Rand des Echaztals war im Post vom 07.12.2011 schon einmal Thema in diesem Blog. Ein Besucht der Burgruine Alter Lichtenstein ist jedoch auch wegen der Aussicht lohnend.

Die Aussicht von der Burgruine Alter Lichtenstein ist sogar noch etwas beeindruckender als von den für die Allgemeinheit ohne Eintrittsgebühr zugänglichen Teilen des Albtraufs weiter nordwestlich beim Schloss Lichtenstein.

Der Blick geht in das obere Echaztal. Besonders eindrucksvoll zeigt sich auf der gegenüberliegenden Talseite die Felsengalerie vom Locherstein bis zum Rötelstein. Im Hintergrund erheben sich der Urselberg und der Urselhochberg (rechts des Tals) sowie der Lippentaler Hochberg (links des Tals). In Richtung Südosten blickt man auf die Albhochfläche bei Engstingen und ein sogenanntes geköpftes Tal. Denn das Lautertal, ein Seitental des Donautals, reichte vor vielen Millionen Jahren viel weiter nördlich, bevor es von der Echaz "geköpft" worden ist. Bei ganz klarer Sicht müssten hier auch die Alpen zu sehen sein.

Mittwoch, 16. Januar 2019

Das Fort Oberer Kuhberg der Bundesfestung Ulm

Das Fort Oberer Kuhberg ist eines der Außenforts sowie das Werk XXXII der Bundesfestung Ulm, der größten Festungsanlage Europas.

Das Fort Oberer Kuhberg wurde 1848 - 1857 erbaut. Um 1880 mussten viele Mauerteile niedriger gemacht werden, damit sie für die neue, weitreichende Artillerie nicht von weitem sichtbar waren. 1904 wurde das Fort gegen die Wirkung der neu aufgekommenen Brisanzmunition verstärkt. Im Jahr 1916 verlor das Fort Oberer Kuhberg seine Bedeutung als Festungsbauwerk. 

Während des deutsch-französischen Kriegs 1870/71 waren im Fort Oberer Kuhberg Kriegsgefangene interniert. Von 1933 bis 1935 war im Fort Oberer Kuhberg ein Konzentrationslager untergebracht. Während des Zweiten Weltkriegs waren im Fort Rüstungsbetriebe und Schutzräume für die Bevölkerung eingerichtet. Von 1947 bis 1957 wurde im Fort die Gastwirtschaft "Zum Hochsträß" betrieben.

Das Fort Oberer Kuhberg ist  die einzige Anlage der Bundesfestung Ulm, die vollständig erhalten und in allen Teilen museal hergerichtet ist.

Sonntag, 13. Januar 2019

Ulms neue Straßenbahnlinie 2


Am 08. Dezember 2018 wurde in Ulm die neue Straßenbahnlinie 2 feierlich eröffnet. Der Beschluss des Gemeinderats zum Bau der neuen Straßenbahnlinie erging am 06. Mai 2015.

Die Linie 2 führt vom Kuhberg bis zum Oberen Eselsberg. Die Streckenlänge beträgt 9,3 Kilometer. Die Kosten beliefen sich auf 269 Millionen Euro und waren damit 44 Millionen Euro höher als geplant.

Die Straßenbahnlinie 2 überquert die Eisenbahnanlagen nördlich des Ulmer Hauptbahnhofs mit der neuen Kienlesbergbrücke - einem neuen architektonischen Wahrzeichen der Stadt. Diese 270 Meter lange und 20 Millionen Euro teure Brücke ist das größte Einzelprojekt im Verlauf der Straßenbahnlinie 2.

Zwischen der Verzweigung westlich der Haltestelle Ehinger Tor über die Haltestelle Hauptbahnhof bis zur Verzweigung bei der Haltestelle Theater verläuft die Straßenbahnlinie 2 gemeinsam mit der Straßenbahnlinie 1. Der neue Streckenabschnitt der Straßenbahnlinie 2 zum Kuhberg ist 2.2 Kilometer lang. Der neue Streckenabschnitt zum Oberen Eselsberg misst 6,7 Kilometer. 

Mittwoch, 9. Januar 2019

Aussicht vom Bergrücken Himmelreich bei Schwäbisch Gmünd-Bargau

Himmelreich nennt sich ein 698 m ü NN hoher Ausliegerberg der Schwäbischen Alb südöstlich von Schwäbisch Gmünd-Bargau sowie südwestlich von Heubach.

Vom Bergrücken Himmelreich hat man an einzelnen Stellen eine Sicht nach Südwesten, in Richtung Kaltes Feld und Drei Kaiserberge. Der Bergrücken Himmelreich ist über den Bergsattel Beurener Kreuz, 633 m ü NN, mit der Tafel der Schwäbischen Alb verbunden. Nordöstlich des Bergrückens Himmelreich schließt ein weiterer Ausliegerberg an, der etwas bekanntere Scheuelberg.

Der Bergrücken Himmelreich ist zum größeren Teil bewaldet. Am oberen Westhang gibt es jedoch auch Wacholderheiden, die einen Blick in Richtung Südwesten erlauben. Südlich des höchsten Punkts des Bergrückens Himmelreich steht das Naturfreundehaus Himmelreich.

Sonntag, 6. Januar 2019

Aussicht vom Ostfels des Scheuelbergs bei Heubach

Bei Heubach erreicht der Albtrauf der Ostalb seinen Höhepunkt. Der Ort liegt zwischen den markanten Ausliegerbergen Rosenstein und Scheuelberg. Vom Ostfels des Scheuelbergs hat man einen schönen Blick über den Talkessel von Heubach hinweg auf den Rosenstein.

Der Scheuelberg ist durchgehend bewaldet. Von seiner Hochfläche hat man nur an zwei Stellen eine Aussicht. Das sind der Aussichtspunkt Ostfels sowie der Aussichtspunkt Hoher Fels (Westfels). Vom Aussichtspunkt Ostfels blickt man auf den topographisch sehr bewegten Talkessel von Heubach. Vom Aussichtspunkt Hoher Fels (Westfels) blickt man fast ausschließlich in Richtung Norden auf das Albvorland und die dahinter aufragenden Schwäbisch-Fränkischen Waldberge. 

Von beiden Aussichtspunkten ist der Blick durch die Vegetation zudem ein wenig eingeengt. Das Winterhalbjahr dürfte somit die beste Zeit für den Besuch des Aussichtspunkts Ostfels sein - vorausgesetzt, dass der Anstiegsweg nicht durch Schnee unpassierbar ist.

Mittwoch, 2. Januar 2019

Auf dem Jakobsweg von Oberkochen über den Albuch nach Heubach

Im heutigen Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf der Etappe von Oberkochen nach Heubach des Jakobswegs Neresheim-Rottenburg.

Diese Etappe ist ca. 15,8 Kilometer lang. Aus dem Tal des Kochers bei Oberkochen geht es hinauf auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb mit dem Albuch. Über diese sehr waldreiche Hochfläche wandert man bis zum Albtrauf bei der Stadt Heubach, zu der man hinabsteigt.

Vom Wegweiserstandort Volkmarsberg Süd bis zum Etappenende in Heubach verläuft der Jakobsweg gemeinsam mit dem Schwäbische Alb-Nordrand-Weg (Albsteig). Hier profitiert der Jakobsweg von der sehr guten Beschilderung des Albsteigs, so dass eine genaue Wegbeschreibung nicht erforderlich ist.

Im Abschnitt zwischen dem Bahnhof von Oberkochen und dem Wegweiserstandort Volkmarsberg Süd ist der Jakobsweg mit dem Wegzeichen "Gelbes Strahlenbündel auf blauem Grund" markiert, allerdings fast ohne Wegweiser, so dass hier eine größere Aufmerksamkeit für den Wegverlauf erforderlich ist. Der Fokus des Strahlenbündels zeigt die Wegrichtung an. 

Samstag, 29. Dezember 2018

"hochgehbürzelt" und "hochgehhütet" sind zwei neue Premium-Spazierwanderwege im Großen Lautertal

Das Deutsche Wanderinstitut e.V. hat im November 2018 zwei neue Premium-Spazierwanderwege auf der Schwäbischen Alb zertifiziert.

Hierbei handelt es sich um die Premium-Spazierwanderwege "hochgehbürzelt" und "hochgehhütet" aus der neuen Premiumweggruppe der Hochgehberge, die erst im Frühjahr 2019 offiziell eröffnet werden soll.

Der Premium-Spazierwanderweg hochgehbürzelt befindet sich im Großen Lautertal bei Gundelfingen. Er hat eine Länge von vier Kilometern. Die Zertifizierung ist bis November 2021 gültig. Dann muss sie erneuert werden.

Der Premium-Spazierwanderweg hochgehhütet befindet sich südlich von Münsingen. Er hat eine Länge von 4 Kilometern. Die Zertifizierung ist bis November 2021 gültig. Dann muss sie erneuert werden.

Hier gibt es eine Übersicht über die Premiumwege auf der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Premiumwegen befassen, verlinkt.

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Auf dem Jakobsweg Neresheim - Rottenburg über die Schwäbische Alb

Der Jakobsweg Neresheim - Rottenburg gehört zu den zahlreichen Pilgerwegen, die über die Schwäbische Alb bzw. durch deren Vorland führen.

Der Jakobsweg Neresheim - Rottenburg ist ein Nebenweg der Jakobswege. Er schließt in Neresheim an den Fränkischen Jakobsweg an. In Schwäbisch Gmünd-Bargau kreuzt der Fränkisch-Schwäbische Jakobsweg.

Der Abschnitt des Jakobswegs Neresheim - Rottenburg zwischen Schwäbisch Gmünd-Bargau und Wendlingen-Bodelshofen wird auch Göppinger Jakobsweg genannt. In Bodelshofen schließt der Jakobsweg Neresheim - Rottenburg an den Hauptweg der Jakobswege Rothenburg ob der Tauber - Rottenburg am Neckar an. Nur der Abschnitt zwischen Neresheim und Bargau ist somit exklusiv der Jakobsweg Neresheim-Rottenburg.

Ab Neresheim führt der Jakobsweg zunächst über die Hochfläche des Härtsfelds. Dann wird das Kochertal gequert. Dann führt der Weg über die Hochfläche des Albuchs bis Heubach. Am Nordfuß der Schwäbischen Alb entlang geht es schließlich nach Bargau, wo der Göppinger Jakobsweg anschließt.

Samstag, 22. Dezember 2018

Aussichtsturm Aalbäumle (Langertturm) bei Aalen

Der Aussichtsturm Aalbäumle befindet sich auf dem "Langert" genannten Teil der Albhochfläche südlich von Aalen, westlich von Aalen-Unterkochen und nördlich des Volkmarsbergs.

Der Turm ist ständig geöffnet. Informationstafeln am Turm zeigen die technischen Daten und erzählen die Geschichte des Turms. Der heutige Turm wurde im Jahr 1992 mit damaligen Kosten von 582.000 DM erbaut. Seine Plattformhöhe ist 702 m ü NN. Der Turm wird auch Langertturm genannt. 

Im Lauf der Geschichte gab es bereits mehrere Aussichtstürme auf dem Langert. Das erste Aalbäumle wurde im Jahr 1898 eingeweiht. 1964 wurde ein zweiter Turm erstellt. Der heutige Turm ist somit der dritte Turm der Reihe.  Im 19. Jahrhundert war die Hochfläche des Langert noch kahl. Nach einer Aufforstung ging die Sicht von der Hochfläche allmählich verloren. Das war der Anlass für den Bau des ersten Turms. Die immer höher werdenden Bäume machten eine Erhöhung des Turms in den Jahren 1934 und 1952 erforderlich. 

Der zweite Turm war 17 Meter hoch. Der Turm litt jedoch unter Konstruktionsfehlern. Der heute bestehende Turm ist 20,9 Meter hoch. 23 Stufen führen hinauf zur Aussichtsplattform.

Dienstag, 18. Dezember 2018

Der Hirschberg-Rundweg - ein Rundwanderweg bei Balingen-Frommern

Der Hirschberg-Rundweg ist einer von mehreren Rundwanderwegen bei Balingen auf der Zollernalb, die im Rahmen des neuen Beschilderungskonzepts für die Zollernalb im Jahr 2015 neu angelegt und beschildert worden sind.

Der Hirschberg-Rundweg beschreibt eine Rundtour über die Ausliegerberge der Zollernalb zwischen Balingen, Frommern und Zillhausen. Der Weg führt knapp unter dem Gipfel des "Höchst", 803 m ü NN, vorbei. Der größere Teil des Wegs verläuft durch stille Wälder. Teilstrecken verlaufen am Waldrand bzw. durch Streuobstwiesen mit schönen Blicken auf die Balinger Berge. 

Steckbrief
Name: Hirschberg-Rundweg
Wegegruppe: Rundwanderwege bei Balingen
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: ca. 8,5 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 220 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Zollernalbkreis
Stadt/Gemeinde: Balingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Hohe Schwabenalb