Freitag, 15. August 2014

Zum Franz-Keller-Haus auf dem Kalten Feld

Das Kalte Feld ist ein großer Ausliegerberg auf der Ostalb. Über den Furtlepass hängt das Kalte Feld mit der Hochfläche der Schwäbischen Alb zusammen. Auf dem höchsten Punkt des Kalten Felds befindet sich das Franz-Keller-Haus des Schwäbischen Albvereins.

Das Kalte Feld ist ein Bestandteil des in diesem Bereich der Ostalb relativ stark gegliederten Albtraufs. Es gibt dort mehrere Zeugenberge. Das sind einzelstehende Berge, die vor Millionen von Jahren einmal Bestandteil der Albhochfläche waren. Die bekanntesten dieser Zeugenberge sind die Drei Kaiserberge (Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen). Das Kalte Feld liegt näher an der heutigen Albhochfläche und hängt mit einem hochgelegenen Sattel (Furtlepass) mit der Albhochfläche zusammen. Das Kalte Feld ist somit noch kein eigentlicher Zeugenberg, sondern ein Ausliegerberg.


Die Hochfläche des Kalten Felds ist ausgedehnt und dreifach gegliedert. An die zentrale Hochfläche schließt sich nach Norden der etwas niedrigere Hornberg an. Auf seiner Hochfläche befindet sich ein Segelflugplatz. Nach Süden schließt sich der Galgenberg an. Das Kalte Feld erreicht an seinem höchsten Punkt 781 m ü NN. Der Hornberg ist 698 m ü NN hoch. Der Galgenberg erreicht 717 m ü NN. 

Auf dem höchsten Punkt des Kalten Felds befindet sich das Franz-Keller-Haus des Schwäbischen Albvereins. Das Haus wurde im Jahr 1910 erbaut und hieß damals Wirtschaft zum Kalten Feld. Seit 1931 befindet es sich im Besitz des Schwäbischen Albvereins. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen wird das Franz-Keller-Haus einfach bewirtet. Das Haus ist ansonsten auf Nachfrage stets geöffnet. Es bietet ein Vierbettzimmer, ein Sechsbettzimmer und ein Zwölfbettzimmer. Mit dem Auto ist das Franz-Keller-Haus nicht öffentlich erreichbar.

Wie kommt man hin?   
Startpunkt für eine kleine Wanderung zum Franz-Keller-Haus ist der Wanderparkplatz Hornberg im nördlichen Teil des Kalten Felds. Vom Furtlepass im Nordosten des Kalten Felds zweigt eine Stichstraße hinauf zum Parkplatz Hornberg und zum Segelfluggelände ab. Über den Furtlepass verläuft die L 1160, die Schwäbisch Gmünd im Norden mit der B 466 im Süden verbindet. Zum Hornberg fahren auch einzelne Kurse der Linie 2 des Schwäbisch Gmünder Stadtbusses.

Vom Parkplatz Hornberg ist das Franz-Keller-Haus ausgeschildert. Man kann seit einigen Jahren auch dem Zeichen des Göppinger Jakobswegs folgen, der den Parkplatz Hornberg mit dem Franz-Keller-Haus verbindet. Für die Interpretation des Zeichens des Jakobswegs ist es wichtig, dass die Wegrichtung stets in diejenige Richtung führt, in die der Fokus des gelben Strahlenbündels weist.

Die Entfernung vom Parkplatz Hornberg bis zum Franz-Keller-Haus ist ca. 2 Kilometer.   

Der Planausschnitt zeigt die Hochfläche des Kalten Felds mit dem Segelfluggelände im nördlichen Teil. Rechts oben im Bild sieht man den Furtlespass, über den das Kalte Feld mit der Hochfläche der Schwäbischen Alb zusammenhängt. Das Franz-Keller-Haus befindet sich links unterhalb der Bildmitte.
Blick vom Rand des Kalten Felds vom Hornberg beim Segelflugplatz in Richtung Westen: Von diesem Standort aus sieht man alle drei Kaiserberge, die der Schwäbischen Alb und dem Kalten Feld als Zeugenberge vorgelagert sind. Links im Mittelgrund ist der bewaldete Stuifen. Rechts dahinter sieht man gerade noch den Hohenstaufen. Rechts im Bild ist der Rechberg. 
Blick auf den nördlichen Teil des Kalten Felds - den Hornberg - mit dem Segelflugplatz: Eine Schafherde beweidet die Fläche des Flugplatzes. Im Hintergrund erhebt sich hinter dem Remstal der Schwäbisch-Fränkische Wald.
Das Franz-Keller-Haus befindet sich auf dem höchsten Punkt des Kalten Felds.
Neben dem Franz-Keller-Haus befindet sich ein Aussichtspodest, das über eine außenliegende Steintreppe zu erreichen ist.
Blick vom Aussichtspodest auf das Franz-Keller-Haus auf der Hochfläche des Kalten Felds
Blick vom Aussichtspodest auf die Hochfläche des Kalten Felds: Wegen des Baumbewuchses ist ein Weitblick nicht möglich.

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