Mittwoch, 16. Dezember 2015

Variante Pfullingen des Burgen-Wegs, Teil 1

Der Burgen-Weg ist ein vom Schwäbischen Albverein markierter Weitwanderweg, der von Reutlingen nach Zwiefalten durch das burgenreichste Gebiet der Schwäbischen Alb verläuft. Im Verlauf des Burgen-Wegs gibt es an vier Stellen Wegvarianten, die vom Hauptweg abzweigen und später wieder zum Hauptweg zurückführen.

Die von Reutlingen kommend erste dieser Wegvarianten ist die Variante Pfullingen. Sie soll das Thema des heutigen und des folgenden Posts in diesem Blog sein. Die Variante Pfullingen zweigt beim Burgplatz in Reutlingen vom Hauptweg des Burgen-Wegs ab und verläuft durch die Stadt Pfullingen hindurch. Auf dem Übersberg auf der Albhochfläche mündet die Variante Pfullingen wieder in den Hauptweg.

Im heutigen Post in diesem Blog gehen wir vom Bahnhof Reutlingen bis zur Ortsmitte von Pfullingen. Dort kann man gleich weitergehen in Richtung Übersberg oder die Wanderung auch zunächst mal beenden und mit dem Linienbus nach Reutlingen zurückfahren. 


Wie kommt man hin?
Startpunkt des Burgen-Wegs ist auf dem Listplatz vor dem Bahnhofsgebäude in Reutlingen. Reutlingen liegt an der Neckar-Alb-Bahn (Kursbuchstrecke 760). Mindestens stündlich, teilweise sogar halbstündlich ist Reutlingen mit Regionalzügen in Richtung Stuttgart und in Richtung Tübingen angebunden. Zweistündlich halten auch IRE-Züge, die ohne Halt bis Stuttgart und andererseits nach Tübingen und weiter in Richtung Sigmaringen fahren.

Vom Ortszentrum Pfullingen fahren Linienbusse nach Reutlingen zurück, z.B. vom Lindenplatz aus. 

Im Verlauf der Variante Pfullingen des Burgen-Wegs unterwegs
Vom Bahnhof in Reutlingen geht man über den Listplatz vor bis zur stark befahrenen Karlstraße (B 312). Rechter Hand befindet sich hier das Denkmal für Friedrich List, einen in Reutlingen geborenen bedeutenden Wirtschaftstheoretiker. Man überquert die Karlstraße und geht dahinter geradeaus im Verlauf der Gartenstraße weiter. Nach wenigen hundert Metern sieht man auf der rechten Straßenseite das Gartentor, eines von zwei noch bestehenden ehemaligen Stadttoren Reutlingens. Im weiteren Verlauf sieht man links der Gartenstraße die Planie, eine Parkanlage.

Am Ende der Gartenstraße biegt man nach rechts ab und kommt zum Burgplatz. Hier zweigt die Variante Pfullingen vom Hauptweg des Burgen-Wegs ab (Beschilderung).

Nun folgt man der Lederstraße bis zur stark befahrenen B 313. Auf der rechten Seite der Lederstraße sieht man Reste der ehemaligen Stadtmauer. Man überquert die B 313 mit Hilfe der Fußgänger-Lichtsignalanlage. Dahinter wendet man sich nach links und überquert das Flüsschen Echaz auf einer Brücke nach rechts. Hinter der Brücke folgt man der Lindachstraße, biegt nach rechts in die Georgenstraße ein und bald darauf nach links in die Steinenbergstraße, die aufwärts führt.

Die Steinenbergstraße führt schließlich aus der Bebauung von Reutlingen hinaus. Im Verlauf des Schwalbenwegs geht es dann durch Gartengelände und Obstbaumwiesen am Osthang des Georgenbergs entlang in Richtung Pfullingen. Innerhalb der Bebauung von Pfullingen geht es am Ende des Schwalbenwegs nach links und abwärts, teils über Treppen, teils im Verlauf des Georgenwegs. Kurz bevor man die Römerstraße (Hauptstraße) unten im Tal erreicht, biegt man auf eine Parallelstraße nach rechts ab. Nach kurzer Zeit überquert man die Römerstraße nach links und folgt der Kurze Straße bis zur Echaz. Hier biegt man nach rechts ab und folgt der Echaz aufwärts. 

Nun kommt man an verschiedenen Sehenswürdigkeiten von Pfullingen vorbei, darunter das Schloss, das Schlössle, die ehemalige Baumannsche Mühle (heute Trachtenmuseum und Infostelle des Biosphärenparks Schwäbische Alb), die historischen Rathäuser und die Martinskirche. Nördlich der Martinskirche befindet sich der Lindenplatz, von dem man mit dem Bus nach Reutlingen zurückfahren kann.

Die Wegstrecke vom Bahnhof Reutlingen bis zum Lindenplatz in Pfullingen ist ca. 4,5 Kilometer lang.

Im folgenden Post in diesem Blog geht es weiter im Verlauf der Variante Pfullingen des Burgen-Wegs hinauf auf den Übersberg.  

Hier gibt es eine Übersicht über den Burgen-Weg. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Burgen-Weg befassen, verlinkt. 

Reutlingen mit der Achalm und dem Roßberg ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über Reutlingen. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt.         

Auf dem Listplatz vor dem Bahnhof von Reutlingen befindet sich das List-Denkmal.
Blick von der Gartenstraße in Reutlingen auf das Gartentor
Blick von der Gartenstraße in Reutlingen auf die Parkanlage Planie
Bei der Lederstraße in Reutlingen befinden sich Reste der ehemaligen Stadtmauer.
Blick vom Osthang des Georgenbergs in Richtung Ostsüdost über Pfullingen hinweg auf den Urselberg am Albtrauf
Blick vom Osthang des Georgenbergs in Richtung Nordosten auf die Achalm (links im Bild)
Mühlrad an der Echaz in Pfullingen
Das sogenannte Schlössle in Pfullingen
In der ehemaligen Baumannschen Mühle in Pfullingen befinden sich heute das Trachtenmuseum und eine Infostelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.
Die Martinskirche in Pfullingen
Eines von mehreren Rathausgebäuden in Pfullingen

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