Montag, 13. Juni 2016

Auf dem Wildpfad oder Felsenpfad im Oberen Donautal vom Kloster Beuron zur Kapelle St. Maurus

Der Wildpfad im Oberen Donautal zwischen dem Kloster Beuron und der Kapelle St. Maurus ist nach dem Revierförster Marcel Wild benannt. Das erklärt eine Infotafel im Verlauf des Pfads. Weiter heißt es dort über den Wildpfad: 

"Ein äußerst romantischer Wanderweg entlang der Donau voll von Überraschungen und Naturschönheiten. Durch zwei Tunnel führend wurde er 1929 vom fürstlich hohenzollerischen Revierförster Marcel Wild geplant und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Beuron, der Erzabtei Beuron, dem Schwäbischen Albverein und Frau Volkmann ausgeführt. Der Weg schuf damals für Fußgänger abseits der Straße die Verbindung zwischen Beuron und St. Maurus. Die Einweihung fand am 8. Juli 1929 statt."

Der Wildpfad wird wegen der Massenkalkfelsen, an denen er entlang- bzw. hindurchführt, auch Felsenpfad genannt. Die Felsen befinden sich entlang der östlichen Hälfte des Pfads.


Wie kommt man hin?
Man parkt auf dem Großparkplatz des Klosters Beuron im Oberen Donautal bzw. man fährt mit der Donautalbahn (Sigmaringen-Tuttlingen) bis zum Haltepunkt Beuron.     

Vom Großparkplatz folgt man der Abteistraße in Richtung Süden und biegt nach links in die Wolterstraße ab. Nach wenigen Metern biegt man erneut links ab und erreicht den Anselm-Schott-Weg, dem man bis zur Fußgängerbrücke über die Donau folgt.

Vom Haltepunkt Beuron folgt man der Fürstin-Katharina-Straße und biegt an ihrem Ende nach rechts ab in den Anselm-Schott-Weg, dem man bis zur Fußgängerbrücke über die Donau folgt.

Im Verlauf des Wildpfads bzw. Felsenpfads unterwegs
Auf einer Fußgängerbrücke überquert man die Donau. Dahinter biegt man nach rechts ab und folgt einem Fußweg in der Nähe der Donautalstraße bis zu einer Häusergruppe. Hinter der Häusergruppe geht man kurze Zeit neben der Donautalstraße. Dann entfernt sich der Weg wieder von der Straße. Der Weg bzw. Pfad verläuft jetzt zwischen Donau und Straße. Bald kommt man zu den Massenkalkfelsen, durch die zwei Tunnel führen. 

Hinter den Tunnels kommt man an einem weiteren Fußgänger- bzw. Radfahrersteg über die Donau vorbei, den man aber nicht benutzt. Bald darauf kommt man zum Westportal des Käpfletunnels der Donautalbahn. Man geht über den Tunnel hinweg und folgt der Maurusstraße nach rechts bis zur Kapelle St. Maurus.

Die Entfernung vom Kloster Beuron bis zur Kapelle St. Maurus ist ca. 2,8 Kilometer.   

Das Obere Donautal gehört zu den Nationalen Geotopen Deutschlands. Hier gibt es eine Übersicht über die Nationalen Geotope der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen dieser Nationalen Geotope befassen, verlinkt. 

Auf einer Fußgängerbrücke über die Donau östlich des Klosters Beuron mit Blick donauaufwärts
Blick vom Wildpfad bzw. Felsenpfad im Oberen Donautal auf den kreuzgeschmückten Petersfelsen: Gemäß dem Text einer Infotafel wurde "das Kreuz erstmals 1868 von den Mönchen des Benediktinerklosters Beuron errichtet. Nach einem schweren Sturm stürzte das Kreuz 1930 ab. Im folgenden Jahr wurde ein neues Kreuz aufgesetzt....Es besteht aus einem Eisengerüst, in das Kunststeine und Glasplatten eingesetzt sind und eine Beleuchtung installiert ist. Das Kreuz wurde an Peter und Paul 1931 feierlich eingeweiht. Am Petersfelsen fand man 2003 vermutlich eine Kultstätte aus der späten Bronzezeit. Der Fund erbrachte zahlreiche Keramikscherben". 
Im Oberen Donautal östlich des Klosters Beuron: Im Mittelgrund ist der Turm der Klosterkirche sichtbar.
Der Wildpfad bzw. Felsenpfad verläuft zwischen dem Kloster Beuron und der Kapelle St. Maurus durch zwei in den Fels gehauene Tunnel.
Fuß- und Radwegbrücke über die Donau westlich der Kapelle St. Maurus: Links dahinter sieht man eine Brücke der Donautalbahn.
Blick auf das Westportal des Käpfle-Tunnels der Donautalbahn zwischen Hausen im Tal und dem Kloster Beuron
Blick vom Westportal des Käpfle-Tunnels der Donautalbahn in Richtung Westen: Nur ca. 100 Meter vom Tunnel entfernt überquert die Donautalbahn die Donau.

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