Freitag, 28. Januar 2011

Felsenmeer im Naturschutzgebiet Wental


Von den zahlreichen Trockentälern der Ostalb ist das Wental eines der Schönsten. Dieses Tal ist von auffallend vielen Felsen durchsetzt. Dies führte dazu, dass das Wental im Jahr 2009 als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde. Mit einer Größe von 290 Hektar gehört das Naturschutzgebiet Wental zu den Größeren der Schwäbischen Alb.

Das Wental erstreckt sich vom Steinheimer Becken im Süden bis in den Bereich von Essingen nahe des Albtraufs im Norden. In diesem Post geht es um einen Teilabschnitt des Wentals, der unmittelbar nördlich der Landesstraße L 1165 Bartholomä - Steinheim am Albuch gelegen ist. Dieser Abschnitt des Wentals ist schon seit jeher ein touristischer Anziehungspunkt. Dort befindet sich das sogenannte Felsenmeer, eine selbst für die Schwäbische Alb einmalige Anhäufung von Felsen. 

Ein bequemer Weg führt durch das Felsenmeer im Wental.
Das im Felsenmeer im Wental anstehende Gestein ist Massenkalk der Oberen Felsenkalk-Formation (Weißjura Epsilon).
Fast wie im Wilden Westen fühlt man sich im Felsenmeer im Wental.
Felsenlabyrinth im Wental
Im Rahmen der Naturschutzgebietsausweisung wurden im Felsenmeer des Wentals drei Wiesenbereiche für die Erholungsnutzung freigegeben. Außerhalb dieser Bereiche darf man den Weg nicht verlassen.
Die Felsen beherbergen eine wertvolle Flora.
Ein letzter Felskopf im Norden des Naturschutzgebiets Wental
Das Felsenmeer ist sehr bekannt und beliebt und an schönen Wochenenden stark besucht. An der L 1165 von Bartholomä im Ostalbkreis nach Steinheim am Albuch im Landkreis Heidenheim befindet sich ein Großparkplatz. Vom Parkplatz aus führt ein bequemer Weg nach Norden direkt in das Felsenmeer. Vom Parkplatz bis zum nördlichen Ende des Naturschutzgebiets sind es ca. 1,7 Kilometer. Hierbei kommt man nach dem Felsenmeer auch noch an einer links des Wegs liegenden Felsspalte (Hexenloch) vorbei, die wie auch das Felsenmeer als Geotop ausgewiesen ist.   

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