Donnerstag, 21. März 2013

Regionalweg Mitte des Martinuswegs


Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat quer durch ihr Gebiet, das in etwa mit Württemberg gleichzusetzen ist, den Martinusweg markiert. 

Der Martinusweg ist vom Europarat im Jahr 2005 in die Liste der Kulturwege aufgenommen worden. Der Weg verbindet die Geburtsstadt des Heiligen Martin, Szombathely in Ungarn, mit seiner Grablege in Tours in Frankreich.

Im Bereich der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es inzwischen ca. 2000 Kilometer markierte Wege im Rahmen des Martinuswegs. Es gibt den Hauptweg des Martinuswegs und vier Regionalwege, die mit dem Hauptweg verbunden sind. Der Hauptweg, der Regionalweg Mitte und der Regionalweg Südwest des Martinuswegs führen auf Teilabschnitten über die Schwäbische Alb.

Im heutigen Post in diesem Blog soll es kurz um den Regionalweg Mitte des Martinuswegs gehen. Der Regionalweg Mitte beginnt in Zwiefalten am Südrand der Schwäbischen Alb. Dort zweigt er vom Hauptweg des Martinuswegs ab. Der Regionalweg Mitte endet in Rottenburg am Neckar nördlich der Schwäbischen Alb, wo er wieder in den Hauptweg des Martinuswegs einmündet.


Der Regionalweg Mitte wird in drei Etappen eingeteilt, die allerdings überraschend große Kilometerstrecken aufweisen. Ggf. wird man bei einer Begehung des Regionalwegs Mitte kleinere Tagesetappen wählen. Die Gesamtlänge des Regionalwegs Mitte ist 99 Kilometer. Das Markierungszeichen ist ein schmales gelbes Kreuz auf dunkelrotem Grund. Die Qualität der Markierung des Wegverlaufs ist überraschend gut. Eine Beschilderung mit der Angabe der nächsten Ziele und der Entfernung ist jedoch im Verlauf des Martinuswegs nicht vorhanden.

Der Regionalweg Mitte führt von Zwiefalten nach Norden an der Wimsener Höhle vorbei und durch das Glastal nach Hayingen. Dann geht es hinab in das Große Lautertal. Diesem burgenreichen Tal folgt der Regionalweg Mitte bis zur Lauterquelle bei Offenhausen. Dann geht es durch Engstingen. Schließlich verläuft der Weg links des Echaztals am Schloss Lichtenstein und an der Nebelhöhle vorbei. Über die topographisch bewegte Reutlinger Alb, Pfullingen und den Georgenberg geht es schließlich in Richtung Neckartal und weiter nach Tübingen und Rottenburg. 

www.martinuswege.de 

Das Zeichen des Martinuswegs ist ein schmales gelbes Kreuz auf dunkelrotem Grund.
Der Martinusweg verläuft auf großen Abschnitten zusammen mit anderen Weitwanderwegen, hier zum Beispiel zusammen mit dem Burgenweg, dem Schwäbische Alb-Nordrandweg (HW1) und dem Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg (HW5)
Das Schloss Lichtenstein gehört zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten im Verlauf des Regionalwegs Mitte des Martinuswegs über die Schwäbische Alb.
  

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