Dienstag, 19. November 2013

Burgruine Hohengenkingen bei Sonnenbühl-Undingen

Die Burgruine Hohengenkingen befindet sich auf der Hochfläche der Mittleren Kuppenalb in der Nähe der wesentlich bekannteren Nebelhöhle. 

Eigentlich kann man von einer Burgruine kaum mehr sprechen. Der richtigere Begriff wäre Burgstelle. Denn vor Ort sieht man nur noch ganz wenig Mauerwerk. Die Gräben und Verebnungsflächen der ehemaligen Burg sind jedoch noch gut zu erkennen.

Die Bergkuppe, auf der sich die Burgruine befindet, liegt ca. 1,5 Kilometer südöstlich von Genkingen, einem Teilort von Sonnenbühl. Die Bergkuppe gehört jedoch inzwischen zum Teilort Undingen, der sich südwestlich der Kuppe befindet. Die Burg Hohengenkingen war eine von drei Genkinger Burgen. Genaue Daten zur Burg sind nicht bekannt. Vermutlich wurde die Burg im 12. Jahrhundert gegründet. 

Die Umgebung der Burgruine Hohengenkingen ist dicht bewaldet. Ein Besuch der Bergkuppe lohnt sich trotz der fehlenden Rundsicht und der spärlichen Überreste der Burg. Man findet dort einen naturbelassenen Wald vor mit vielen bemoosten Steinen und Felsen. Der Ort strahlt einen gewissen Zauber aus. Beeindruckend ist vor allem der Gegensatz zur überlaufenen Nebelhöhle in der Nachbarschaft.


Wie kommt man hin?
Ausgangspunkt für den Spaziergang zur Burgruine Hohengenkingen ist ein Parkplatz an der L 230 von Lichtenstein nach Sonnenbühl. Fährt man über die B312 von Reutlingen in Richtung Süden auf die Albhochfläche, biegt man beim ersten Kreisverkehr nach dem Erreichen der Albhochfläche nach rechts in Richtung Lichtenstein/Sonnenbühl auf die L 230 ab. Bei der Abzweigung zum Schloss Lichtenstein fährt man geradeaus weiter. Ca. 4 Kilometer nach dieser Abzweigung befindet sich auf der rechten Straßenseite ein Parkplatz.

Vom Parkplatz folgt man ca. 300 Meter dem Feldweg parallel zur L230 in Richtung Genkingen. Dann biegt man nach links ab, überquert die L230 und geht geradeaus weiter. Im Vorblick sieht man links bereits die Kuppe, auf der sich die Burgruine Hohengenkingen befindet. Bei nächster Gelegenheit - noch vor dem Wald - biegt man nach links ab. Darauf geht es nach rechts zum Waldrand. Im Wald zeigt ein Wegweiser erneut nach rechts. Es geht also ein wenig kreuz und quer. Wenn man sich an die Wegweiser und Markierungen hält, dürfte man jedoch keine Probleme haben. Schließlich biegt man auf einen Pfad nach links ab, der mit einer Kehre auf die Kuppe hinaufführt. Der Rückweg ist wie der Hinweg. Die Entfernung vom Parkplatz zur Kuppe ist ca. 1,8 Kilometer.            
Spärlicher, moosüberwachsener Mauerrest der ehemaligen Burg Hohengenkingen
Trotz der nur wenigen Mauerreste lassen sich der Donjon, der Zwinger, die Tore, die Vorburg, die Gräben, die Wälle und die Unterburg bei der Burgruine Hohengenkingen noch lokalisieren. 
Der südliche Bereich der ehemaligen Burg Hohengenkingen
Graben der ehemaligen Burg Hohengenkingen
Moosüberwachsene Steine und Felsen bei der Burgruine Hohengenkingen

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