Freitag, 27. Februar 2026

Die Geschichte des Gustav-Ströhmfeld-Wegs

Der Gustav-Ströhmfeld-Weg gehört zu den schönsten und bekanntesten Wanderwegen auf der Schwäbischen Alb.

Im heutigen Post in diesem Blog wollen wir die Geschichte des Wegs kurz skizzieren. Fangen wir mit dem Namensgeber Gustav-Ströhmfeld an.

Gustav-Ströhmfeld (1862 - 1938) war unter anderem 40 Jahre lang Hauptrechner des Schwäbische Albvereins. Als sein Hauptwerk gilt die Festlegung der Grundkonzeption des Wanderwegenetzes des Schwäbische Albvereins. Der Gustav-Ströhmfeld-Weg wurde 1941 zu seinen Ehren eingeweiht 

1972 wurde der Gustav-Ströhmfeld-Weg als Geologischer Pfad neu angelegt. Initiatoren waren der Schwäbische Albverein, die Staatsforstverwaltung und die betroffenen Markungsgemeinden Erkenbrechtsweiler, Dettingen, Hülben, Kohlberg, Metzingen und Neuffen.

 

Am 15. September 2013 fand die feierliche Einweihung des neuen Gustav-Ströhmfeld-Wegs mit Portaltafeln und Thementafeln statt. Der Weg wurde als erster Wanderweg im Biospärengebiet Schwäbische Alb neu mit gelben Wegweiserblättern ausgestattet, entsprechend dem neuen Wege- und Beschilderungskonzept Schwäbische Alb, das in der Region Obere Donau-Heuberg im Jahr 2013 in einem Pilotprojekt gestartet ist und nach und nach auf die gesamte Schwäbische Alb ausgedehnt wurde. Diese neue Konzeption sieht gelbe Wegweiserblätter für das Grundwegenetz vor, zu dem der Gustav-Ströhmfeld-Weg gehört.

Am 31.12.2013 wurde der Gustav-Ströhmfeld-Weg vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert. Die Zertifizierung muss alle drei Jahre wiederholt werden. Das hat der Gustav-Ströhmfeld-Weg bis heute geschaft.

Eine weitere Änderung fand 2024/25 statt. In diesen beiden Jahren wurden alle Wanderwege in und um das Biosphärengebiet Schwäbische Alb in den Landkreisen Esslingen und Reutlingen neu beschildert - gemäß dem Wege- und Beschilderungskonzept Schwäbische Alb. In diesem Zusammenhang erhielt der Gustav-Ströhmfeld-Weg ein eigenes Wegzeichen. Davor musste man irgendeinem Wegzeichen des Schwäbische Albvereins folgen, das auf den Wegweiserblättern angezeigt war.  

Es gab in diesen beiden Jahren noch eine Änderung. Der Gustav-Ströhmfeld-Weg wurde vom bisherigen Endpunkt Schelmenwasen bis zum Bahnhof Neuffen verlängert.   

Weitere Informationen
Der neue Gustav-Ströhmfeld-Weg von Metzingen nach Neuffen im Post vom 19.10.2013 in diesem Blog 

Das Wegzeichen des Gustav-Ströhmfeld-Wegs (im Bild oben) 
 

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