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Freitag, 7. November 2025

Die Herbstzeitlose - eine Pflanze der Schwäbischen Alb

Die Herbstzeitlose ist im Frühherbst auf der Schwäbischen Alb an verschiedenen Stellen zu sehen. 

Sehen wir mal, was der Wikipedia-Artikel zur Herbstzeitlose schreibt: 

"Die Herbstzeitlose blüht im Spätsommer bis Herbst und ist in Europa weit verbreitet". 

Das Vorkommen erstreckt sich auch "über das südliche Mitteleuropa". Damit gehört die Schwäbische Alb eindeutig zum Verbreitungsgebiet der Herbstzeitlose.

"Die Herbstzeitlose wächst vor allem auf feuchten, nährstoffreichen Wiesen und an Böschungen". Das ist nun etwas merkwürdig. Denn mit der Schwäbischen Alb verbindet man eher trockene, magere Wiesen.

Achtung: Die Herbstzeitlose ist giftig!  

Herbstzeitlose in einer Wiese auf der Reutlinger Alb 

 

Montag, 28. April 2025

Der Märzenbecher auf der Schwäbischen Alb

Der Märzenbecher mit seinen weißen Blüten hat auf der Schwäbischen Alb an bestimmten Stellen große Vorkommen.

Die großen Vorkommen des Märzenbechers auf der Schwäbischen Alb sind oft als Naturschutzgebiet geschützt und zur Blütezeit im März teilweise stark besucht.

Eines der bekanntesten Märzenbechervorkommen auf der Schwäbischen Alb ist im hinteren Autal bei Bad Überkingen auf der Göppinger Alb.

Sehen wir mal, was der Wikipedia-Artikel zum Märzenbecher u.a. schreibt (dort wird der Märzenbecher als Frühlingsknotenblume bezeichnet).

"Die Nordgrenze der natürlichen Verbreitung in Deutschland entspricht etwa der Linie Hannover – Wittenberg – Cottbus"
Damit ist die Schwäbische Alb ganz klar im natürlichen Verbreitungsgebiet des Märzenbechers.
 
"Die Frühlingsknotenblume wächst in Gruppen, bildet jedoch nur selten größere Bestände". 
Das kann man auch auf der Schwäbischen Alb nachvollziehen, wo es nur an wenigen Stellen größere Bestände gibt.
 
Die Wikipedia erwähnt die folgenden Vorkommen auf der Schwäbischen Alb: Eselsburger Tal bei Herbrechtingen, Autal bei Bad Überkingen und Wolfstal bei Lauterach.

Märzenbechervorkommen auf der Schwäbischen Alb im Autal bei Bad Überkingen

 

Samstag, 20. Juli 2024

Der Wiesensalbei auf der Schwäbischen Alb

Der Wiesensalbei mit seinen blauen Blüten ist auf der Schwäbischen Alb an vielen Stellen zu sehen.

Man gewinnt den Eindruck, dass sich der Wiesensalbei innerhalb der vergangenen Jahrzehnte auf der Schwäbischen Alb immer weiter ausgebreitet hat. Gerade von den Wegen aus sieht man die Pflanze inzwischen häufig an den Rändern von Wiesen.

Sehen wir mal, was der Wikipedia-Artikel zum Wiesensalbei schreibt.

"Die Blütezeit reicht von Ende Mai bis in den August hinein". Im Jahr 2024 war die Blüte bereits im Verlauf des Monats Mai zu sehen. 

"Geschlossenes Verbreitungsgebiet in Europa bis ca. 50° nördlicher Breite". Reutlingen liegt auf 48,29 Grad nördlicher Breite. Damit dürfte die Schwäbische Alb zum geschlossenen Verbreitungsgebiet des Wiesensalbeis gehören.

"Er kommt in weiten Teilen Europas meist in Höhenlagen bis zu 1600 Metern vor." Das passt auch zur Schwäbischen Alb, deren höchster Punkt wenig über 1.000 m ü. NN liegt.

"Der Wiesensalbei gedeiht in Mitteleuropa meist auf kalkhaltigen, mäßig nährstoffreichen Böden". Das findet man auf der Schwäbischen Alb hauptsächlich vor.

"Er wächst an eher trockenen, vollsonnigen Standorten." Das trifft auf viele Wiesen der Schwäbischen Alb zu.   

Wiesensalbei auf der Schwäbischen Alb