Dienstag, 19. Juli 2016
Das Oberbecken des Pumpspeicherwerks Glems
Eine Infotafel an einem Aussichtspunkt auf der Nordseite des Oberbeckens bietet ausführliche Informationen zum Pumpspeicherwerk Glems.
Demnach wurde das Pumpspeichewerk Glems in den Jahren 1962 bis 1964 errichtet. Es dient zur Deckung von Lastspitzen und zur Vergleichmäßigung von Bedarfsschwankungen. Der heutige Eigentümer ist die EnBW. Das Oberbecken ist mit dem Krafthaus und dem Unterbecken über eine 1.415 Meter lange Triebwasserleitung verbunden. Über diese Leitung mit drei Meter Durchmesser können zur Stromerzeugung bis zu 36 m³ Wasser pro Sekunde aus dem Oberbecken über die Turbinen im Krafthaus ins Unterbecken geleitet werden.
Freitag, 15. Juli 2016
Der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Die Aufgabe der militärischen Nutzung im ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen bildete den Anstoß für die Gründung des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen - heute ein wichtiger Bestandteil des Biosphärengebiets - ist inzwischen eingeschränkt für die Öffentlichkeit zugänglich.
Der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen bildet den Gutsbezirk Münsingen, ein gemeindefreies Gebiet, das zum Landkreis Reutlingen gehört.
Im heutigen Post in diesem Blog wird der Truppenübungsplatz Münsingen kurz vorgestellt. Im heutigen Post werden alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Truppenübungsplatz Münsingen beschäftigen, verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.
Die militärische Nutzung des Truppenübungsplatzes Münsingen wurde im Jahr 2005 aufgegeben. Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb wurde am 22.03.2008 verordnet und am 26.05.2009 von der UNESCO anerkannt. Der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen ist zwar in etwa im Zentrum des Biosphärengebiets und bildete auch den Anlass für die Einrichtung des Biosphärengebiets. Der ehemalige Truppenübungsplatz ist jedoch nicht gleichzusetzen mit der Kernzone des Biosphärengebiets. Das ist etwas ganz anderes.
Montag, 11. Juli 2016
Infotafel "Gestütshof St. Johann" im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Die auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb gelegene Gemeinde St. Johann besteht aus den Ortsteilen Bleichstetten, Gächingen, Lonsingen, Ohnastetten, Upfingen und Würtingen. Nicht die gesamte Gemeindefläche, sondern nur 44,2 Prozent der Gemarkung liegen innerhalb des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Konkret befinden sich die nördlichen und südöstlichen Gemarkungsteile innerhalb des Biosphärengebiets. Im nördlichen Teil befindet sich der Gestütshof St. Johann. Der Gestütshof St. Johann ist eine Domäne des Haupt- und Landgestüts Marbach.
Im Landkreis Reutlingen wurden im Jahr 2012 über 100 Infotafeln innerhalb des Biosphärengebiets aufgestellt, vor allem an Wanderparkplätzen. Die Tafeln weisen ein einheitliches Layout auf.
Donnerstag, 7. Juli 2016
Kernzone Trailfinger Schlucht im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Die Trailfinger Schlucht befindet sich im hintersten Ermstal bei Bad Urach-Seeburg.
Die Trailfinger Schlucht ist auf einem Forstweg zugänglich, der am Talgrund entlang durch die gesamte Schlucht führt. Dieser Forstweg ist vor allem auch bei Radfahrern eine beliebte Strecke. Diesem Forstweg wollen wir heute folgen.
Im Gegensatz zur Mehrzahl der Kernzonen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb verfügt die Kernzone Trailfinger Schlucht nicht über die standardisierte Beschilderung an den Außengrenzen der Kernzonen, mit der auf die Kernzone hingewiesen wird und die mit einer Kartenskizze die zugelassenen Wege in der jeweiligen Kernzone zeigt. Es befindet sich lediglich beim Parkplatz P 40 in Bad Urach-Seeburg eine Tafel zur Kernzone, die sich speziell an die Radfahrer wendet.
Die Tafel zeigt den folgenden Text: "Radweg Trailfinger Schlucht/Uhenfels, Hinweise zur Befahrbarkeit des Radwegs durch die Trailfinger Schlucht, Dieser Radweg führt durch die Kernzone "Trailfinger Schlucht" des Biosphärengebiets Schwäbische Alb und ist geschottert. Der Weg kann an einzelnen Stellen durch Wasser-Rinnen, ausgewaschenen Schotter und Erdanschwemmungen sehr uneben und rutschig sowie durch Uferabbrüche in der Breite eingeschränkt sein. Auch ist die Gefahr von herabfallenden Ästen oder Bäumen und Ästen auf dem Weg sehr groß. Bitte fahren Sie auf dem Weg langsam und sehr umsichtig!".
Sonntag, 3. Juli 2016
Neue Wegweiser für den Schwäbische Alb-Nordrand-Weg (Albsteig)
Bereits im Post vom 08.02.2016 in diesem Blog war die Neubeschilderung des Albsteigs das Thema. Über 500 neue Wegweiserstandorte mit freistehenden Wegweisern wurden im Verlauf des Albsteigs erstellt. Das neue Wanderwegekonzept Schwäbische Alb, das im Jahr 2013 in der Pilotregion Donau-Heuberg an den Start ging, dehnt sich immer weiter nicht nur über die Schwäbische Alb, sondern über große Bereiche Württembergs aus. Unter anderem im Landkreis Sigmaringen und im Zollernalbkreis wurde das neue Wanderwegekonzept in den Jahren 2014/15 umgesetzt. Im Jahr 2016 ist der Alb-Donau-Kreis an der Reihe. Im Jahr 2017 ist die Umrüstung im Landkreis Göppingen geplant. Einzelne Wege sind auch bereits in anderen Landkreisen gemäß dem neuen Wanderwegekonzept beschildert.
Mittwoch, 29. Juni 2016
Wanderwege-Infotafel beim Kloster Beuron im Oberen Donautal
Das neue Wanderwegekonzept, das nach und nach für die gesamte Schwäbische Alb und sogar weit darüber hinaus umgesetzt werden soll, sieht nicht nur freistehende Wegweiser vor. Bestandteil des neuen Wanderwegekonzepts sind auch Wanderwege-Infotafeln an wichtigen Punkten in den jeweiligen Gemeinden.
Eine der Wanderwege-Infotafeln der Gemeinde Beuron befindet sich beim Großparkplatz des Klosters Beuron im Talgrund des Oberen Donautals.
Samstag, 25. Juni 2016
Die DonauWellen - sechs Premiumwege im Oberen Donautal
Im Jahr 2014 wurden im Gebiet des Donauberglands (Obere Donau-Heuberg) fünf Premiumwege zertifiziert. Im Jahr 2019 kam ein sechster Premiumweg hinzu.
Initiiert wurden die DonauWellen von der Fremdenverkehrsgemeinschaft Donaubergland. Die Weglänge erstreckt sich zwischen 13 und 9,8 Kilometern. Die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. vergebene Erlebnispunktzahl reicht von 79 bis 52.
Im heutigen Artikel in diesem Blog werden die DonauWellen kurz vorgestellt. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Wegen der DonauWellen befassen, sind und werden vom heutigen Artikel verlinkt.
Als Besonderheit gibt es bei den DonauWellen sogenannte Wegepatenschaften. Vor Ort ansässige Firmen kümmern sich jeweils um einen Weg.
Das Wegzeichen der DonauWellen sind drei verschiedenfarbige, geschwungene Linien auf weißem Grund mit dem Schriftzug donauwellen. Der Wegname ist auf dem Wegzeichen nicht angegeben. Das Wegzeichen ist im Wegverlauf in kurzen Abständen vorhanden.
Dienstag, 21. Juni 2016
Wanderwege-Infotafeln in und bei Fridingen an der Donau
Das neue Wanderwegekonzept Schwäbische Alb, das inzwischen auf zahlreiche weitere Kommunen ausgedehnt worden ist, sieht freistehende Wegweiser (in gelber Farbe für das Grundwegenetz einschließlich der Weitwanderwege, in grüner Farbe für die örtlichen Rundwanderwege) vor. An wichtigen Punkten werden zudem Wanderwege-Infotafeln aufgestellt.
Diese neuen standardisierten Wanderwege-Infotafeln gibt es auch in Fridingen an der Donau, z.B. beim
Parkplatz Knopfmacherfels im Oberen Donautal
oder beim Bahnhof von Fridingen
oder in der Altstadt von Fridingen.
Die Tafeln haben den Titel "Wanderwege Fridingen, 620 - 800 m ü NN". Den größten Teil der Infotafel nimmt eine topographische Karte ein, die die Wanderwege im Gemeindegebiet zeigt. Im Textteil der Infotafel werden sechs Rundwanderwege aufgelistet: Fridingen 1 mit 5,7 km, Fridingen 2 mit 7,3 km, Fridingen 3 mit 7,4 km, Fridingen 4 mit 11,1 km, Fridingen 5 mit 6,0 km, Fridingen 6 mit 6,2 km.
Freitag, 17. Juni 2016
Zum Aussichtspunkt Gänsewag auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist auch ein Gebiet der Aussichten. Weitblicke gibt es nicht nur von den ehemaligen Beobachtungstürmen aus, die inzwischen zu Aussichtstürmen umfunktioniert worden sind. Auch im Gelände gibt es die eine oder andere Erhebung, zu der ein zugelassener Weg führt und von der sich eine gute Sicht bietet.
Eine dieser Erhebungen ist die Kuppe Gänsewag im südwestlichen Teil des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen. Auf dem Gänsewag befindet sich auch ein Wasserbehälter. Der Zufahrtsweg zu diesem Wasserbehälter ist für Fußgänger und Radfahrer freigegeben.
Auf dem Gänseweg befindet sich östlich des Wasserbehälters eine große, ebene, gekieste Fläche. Am Rand der Fläche befindet sich eine Sitzbank. An Wochenenden bei stärkerem Besucherandrang würde man sich vielleicht mehr als eine Sitzbank wünschen.
Vom Aussichtspunkt Gänsewag hat man einen weiten Blick vor allem in Richtung Süden, aber auch in Richtung Osten und in Richtung Norden. Der Blick in Richtung Westen ist durch Bäume versperrt. Bei klarer Sicht sieht man im Süden die Alpenkette.
Aktualisierung
Im Laufe des Jahres 2019 ist geplant, im Rahmen der Besucherlenkungskonzeption 2008 und der damit verbundenen Umsetzung von Erlebnisplattformen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen beim Aussichtspunkt Gänsewag eine Tafel zur Heidelerche inklusive Audio-Element (Gesang der Heidelerche) aufzustellen. Die Tafel soll im Rahmen der 10-Jahres-Feierlichkeiten zur UNESCO-Anerkennung des Biosphärengebiets eröffnet werden.
Montag, 13. Juni 2016
Auf dem Wildpfad oder Felsenpfad im Oberen Donautal vom Kloster Beuron zur Kapelle St. Maurus
"Ein äußerst romantischer Wanderweg entlang der Donau voll von Überraschungen und Naturschönheiten. Durch zwei Tunnel führend wurde er 1929 vom fürstlich hohenzollerischen Revierförster Marcel Wild geplant und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Beuron, der Erzabtei Beuron, dem Schwäbischen Albverein und Frau Volkmann ausgeführt. Der Weg schuf damals für Fußgänger abseits der Straße die Verbindung zwischen Beuron und St. Maurus. Die Einweihung fand am 8. Juli 1929 statt."
Der Wildpfad wird wegen der Massenkalkfelsen, an denen er entlang- bzw. hindurchführt, auch Felsenpfad genannt. Die Felsen befinden sich entlang der östlichen Hälfte des Pfads.